
Bagnères-de-Luchon
187.5 km
Montag 19 Juli
1. Thomas Voeckler (FRA) BTL - 187,5 km in 4h44’51" 2. Alessandro Ballan (ITA) BMC mit 1’20" Abstand 3. Aitor Perez Arrieta (ESP) FOT mit 1’20" 4. Lloyd Mondory (FRA) ALM mit 2’50" 5. Luke Roberts (AUS) MRM mit 2’50" 6. Francisco Reda (ITA) QST mit 2’50" 7. Alberto Contador (ESP) AST mit 2’50" 8. Samuel Sanchez (ESP) EUS mit 2’50" 9. Denis Menchov (RUS) RAB mit 2’50" 10. Brian Vandborg (DEN) LIQ mit 2’50" ...12. Andy Schleck (LUX) SAX ... mit 3’29" Abstand
In der vorläufigen Klassifizierung führt Contador mit acht Sekunden vor Schleck.
Andy Schleck verliert sein gelbes Trikot an Contador, vor allem wegen der Heftigkeit seines Angriffs. Hätte er nicht mit so kraftlos in die Pedale getreten, wäre seine Kette vielleicht nicht abgesprungen und er wäre vor Contador ins Ziel gekommen und hätte Zeit gutgemacht. So hat er über 31" auf den Titelverteidiger verloren, der die Führung im Gesamtklassement übernimmt.
Stoppuhren raus! Contador ist über die Ziellinie und jetzt warten alle gespannt auf Schleck.
Contador fährt mit Menchov, Sanchez, Roberts und Reda und ist weniger als 2 km vom Ziel entfernt.
Voeckler genießt die Früchte seiner Arbeit. Er erringt einen denkwürdigen Etappensieg bei der Tour durch seinen Angriff an der 90-km-Marke. Er fährt fast 100 km vor dem Feld und küsst sein Trikot des französischen Meisters, als er über die Ziellinie geht.
5 km vor dem Ziel trennen 34" Contador und Schleck. Im Augenblick führt Contador die virtuelle Gesamtwertung der Tour de France.
Voeckler wird die Etappe gewinnen, obwohl er auf der Abfahrt fast über eine Rechtskurve hinaus geschossen wäre. Die Frage ist jedoch: Kommt Schleck bis auf 31" an Contador heran, der bei der letzten Messung 28" Vorsprung hatte. Contador ist auf den letzten 5 km und hat 3’30" Rückstand auf Voeckler.
Voeckler könnte der erste französische Etappensieger bei der Tour de France seit Jacky Durand 1994 werden.
Voeckler scheint wild entschlossen, seinen zweiten Etappensieg zu holen. Er befindet sich auf den letzten 5 km und hat über eine Minute Vorsprung.
Als er die 10-km-bis-zum-Ziel-Marke passiert, beträgt der Abstand von Schleck auf die Gruppe um Contdador 28".
Der Zweite der Gesamtwertung wird von vier weiteren Fahrern begleitet: Contador, Menchov, Sanchez, Roberts und Reda.
10 km vor dem Ziel ist Ballan bei Perez Arrieta. Das Duo hat 1’25" Abstand auf Voeckler, der vielleicht der erste Franzose seit langer Zeit wird, der eine Etappe gewinnt.
Voeckler scheint der sicherer Etappensieger zu sein. Er ist auf den letzten 10 km und hat 4’20" Vorsprung auf das gelbe Trikot.
Schleck verlor 3 km vor dem Gipfel etwa 40" aufgrund eines Problems mit seiner Kette , aber er hat sich auf 24" an Contador herangearbeitet, der davonzog, während er sein Rad reparierte.
Contador schiebt sich an Menchov vorbei und jagt Sanchez hinterher, der die Abfahrt angeht, als hinge sein Leben davon ab. Sie haben 22" Vorsprung vor Schleck und Van Den Broek.
Am höchsten Punkt des Passes trennten 27" Contador und Schleck. Der Träger des gelben Trikots ist jetzt bei Van Den Broeck, aber Contador ist noch nicht in Sicht. Sanchez gibt das Tempo vor und Menchov folgt.
Die Punkte gehen an: 1. Voeckler (BTL) 40 Punkte 2. Perez Arrieta (FOT) 36 Punkte – mit 1’30” Abstand 3. Ballan (BMC) 32 Punkte 4. Vansummeren (GRM) 28 Punkte 5. Vandborg (LIQ) 22 Punkte mit 2’25” 6. Mondory (ALM) 18 Punkte mit 3’35” 7. Ivanov (KAT) 16 Punkte mit 3’35” 8. Contador (AST) 14 Punkte mit 4’15” 9. Menchov (RAB) 12 Punkte 10. Roberts (MRM) 10 Punkte
Contador, Menchov und Sanchez erreichen den höchsten Punkt des Passes als 8., 9. und 10. Sie haben 27" Vorsprung auf Schleck.
Schleck bleibt relativ gelassen, wenn man die Situation bedenkt, und ist jetzt bei Rodriguez, während er versucht, Contador einzuholen. Der steht jetzt in den Pedalen und zieht Nutzen aus dem Pech des Luxemburgers.
Schleck zieht an Armstrong, Klöden und anderen vorbei, während er versucht, den Abstand auf Contador zu verkürzen, der mit Menchov und Sanchez fährt.
Sein Angriff war effektiv, sein Material nicht. Schleck jagt Contador und Sanchez hinterher.
Schleck greift Contador an und dann springt ihm die Kette ab. Contador nutzt den Moment und fliegt davon.
Voeckler nähert sich dem höchsten Punkt des letzten Anstiegs. Er hat noch etwa 500 m vor sich, bevor er auf die Abfahrt nach Bagnère-de-Luchon geht.
Gadret stellt es diesmal geschickter an. Er kann sich vom Träger des gelben Trikots und seinem Schatten lösen, die kein Interesse daran haben, dem Franzosen nachzujagen.
Gadret greift die Gruppe um Schleck an, ihm folgt zunächst Leipheimer und dann der Rest der Gruppe, einschließlich Andy Schleck.
Einige Fahrer nähern sich der Gruppe um Schleck, darunter Armstrong, Gesink, Leipheimer, Rodriguez, Sastre, Klöden.
Samuel Sanchez geht 25 km vor dem Ziel an die Spitze des Pelotons, das 5’25" Abstand auf Voeckler hat.
Schleck kann Contador nicht abschütteln, gibt aber das Tempo in seiner Fünfergruppe vor: Schleck, Contador, Van den Broeck und Menchov.
Schleck greift Contador & Co. an, aber Sanchez (EUS), Menchov, Van Den Broeck (OLO) und der Sieger des letzten Jahres halten dagegen.
Voeckler führt mit 55" vor Ballan, 1’20 vor Vansummeren und Perez Arrieta und 1’35" vor Vandborg.
25 km vor dem Ziel beträgt der Rückstand von Ballan auf Voeckler 55".
Der Vorsprung des französischen Meisters auf Ballan beträgt 40". In der Gruppe um Andy Schleck sind 37 Fahrer. Schlusslicht ist Cadel Evans.
Sorensen Tempo lässte die Reihen im Feld um das gelbe Trikot immer dünner werden, aber im Moment kann Armstrong mit weiteren 30 Fahrern mithalten.
Am Ende des Felds um den Träger des gelben Trikots schlagen sich Evans (BMC) und Sastre (CTT). Noch halten sie mit der Gruppe unter Leitung von Sorensen mit, aber wie lange noch.
Wiggins und Rogers sind die jüngsten Opfer des hohen Tempos, das Fuglsang an der Spitze des Hauptfelds vorgibt.
Roche hat einen platten Vorderreifen. Er bekommt einen neuen Vorderreifen und versucht, zum Feld aufzuschließen, das von Saxo Bankern einschließlich Andy Schleck geführt wird.
Von den zehn Ausreißern, die sich an der 93-km-Marke lösten, haben erst zwei eine Etappensieg bei der Tour de France geholt. Einer davon ist Voeckler (BTL), der jetzt scheinbar ohne Mühe den Anstieg bewältigt und nur noch 5 km bis zum Gipfel hat. Er hat über eine halbe Minute Vorsprung auf den zweitschnellsten Fahrer Ballan (BMC).
Voeckler führt mit 10" vor Ballan, 15" vor Vansummeren, 20" vor Perez Arrieta, 30" vor Vandborg, 45" vor Ivanov ... und 6’10" vor dem Feld.
Zwei Fahrer leiten die Verfolgungsjagd auf den französischen Meister: Ballan und Vansummeren liegen an zweiter und dritter Position der Etappe.
Die Führungsgruppe besteht nur noch aus sechs Männern. Ivanov griff 10 km vor dem höchsten Punkt an. Er wurde von Voeckler, Vansummeren, Vandborg, Perez Arrietta und Ballan eingeholt. Sie haben 50" Vorsprung auf Roberts, Reda und Mondory.
Die zehn Ausreißer fahren für neun Team. Hier noch einmal die Zusammensetzung: Vandborg (LIQ), Van Summeren (GRM), Ivanov (KAT), Mondory (ALM), Ballan (BMC), Reda (QST), Roberts (MRM), Voeckler, Turgot (BTL) und Perez Arrieta (FOT). Vansummeren greift jedoch an und einige Fahrer verlieren den Anschluss an die Spitze.
Das Peloton verschärft das Tempo und es fallen immer mehr Fahrer zurück. Auch Fedrigo fällt mit einem platten Reifen zurück. Der Abstand der zehn Ausreißer, die noch etwa 32 km vom Ziel und 10 km vom höchsten Punkt des Port de Balès entfernt sind, verkürzt sich weiter auf 8’00".
Voigt löst O’Grady an der Spitze des Felds ab. Hinter dem deutschen Fahrer von Saxo Bank folgt Matti Breschel.
Das Team Saxo Bank treibt das Peloton voran, das den Abstand auf die zehn Ausreißer auf 8’35" verkürzt. Direkt hinter dem Team des gelben Trikots folgen Fahrer von Astana und Rabobank.
Alle drei Fahrer, die in den Sturz verwickelt waren, sind wieder unterwegs.
Petacchi (LAM), McEwen (KAT), Boasson Hagen, Thomas (SKY) und der gestrige Etappensieger Riblon (ALM) - sowie einige andere Fahrer - verlieren bereits zu Beginn des Port de Balès den Anschluss an das Feld.
Auch das dritte Unfallopfer steht wieder. Lancaster, Mayoz und Geslin werden vom medizinischen Team behandelt.
Lancaster und Mayoz stehen wieder nach ihrem Sturz, aber Geslin liegt noch, während die Ärzte eintreffen, um seine Verletzungen zu versorgen.
Iban Mayoz, Brett Lancaster und Anthony Geslin stürzen am Ende des Pelotons.
„Was den Kampf um den Titel angeht, weiß ich nicht, ob diese Abfahrt die Entscheidung bringen könnte“, sagte Ledanois abschließend im Gespräch mit LeTour.fr. „Contador ist auf der Abfahrt etwas stärker als Schleck, aber ich erinnere mich noch an den Col de la Madeleine, wo es Alberto nicht gelang, Andy Zeit abzunehmen.”
Den größten Vorsprung erreichten die zehn Ausreißer (die sich an der 93-km-Marke vom Feld lösten) mit 10’45" am zweiten Zwischensprint (136 km). Das Peloton hat das Tempo etwas verschärft und verkürzt den Abstand auf die Gruppe um Vansummeren auf 10’15".
„Wir müssen nicht glauben, dass Luis Leon auf Abfahrten zehnmal besser wäre als Contador", sagte Ledanois vom Team Caisse d’Epargne heute Morgen gegenüber LeTour.fr. „Er kann ihm keine Minute oder anderthalb abnehmen. Es ist eine Chance für ihn, Zeit in der Gesamtwertung gutzumachen, aber man muss realistisch bleiben. Natürlich könnte er einen oder zwei Plätze nach vorn rücken, aber bevor er abfahren kann, muss er erstmal rauf. Und keiner kann sagen, ob Luis beispielsweise Leipheimer folgen kann. Gestern blieb er zurück.“
Yvon Ledanois, der Sportdirektor von Caisse d’Epargne, sprach heute Morgen mit LeTour.fr über die Chance, heute im Finish einen Angriff des Abfahrtsspezialisten Luis Leon Sanchez zu sehen. „Es wird rennentscheidend sein. Wenn er auf einen Etappensieg aus ist, muss er den Führenden folgen. Und es ist noch nicht klar, ob Schleck und Contador angreifen werden oder andere Fahrer zur Offensive übergehen werden."
Die Ausreißer erreichen die ersten Ausläufer des dritten Anstiegs ‚außer Kategorie’ (HC) der Tour de France 2010. Dieser stand erst einmal auf dem Programm der Tour, und zwar 2007, als Kim Kirchen eine 25-köpfige Vorhut über den Gipfel führte. An dem Tag „gewann“ Winokurow seine zweite Etappe der damaligen Auflage auf dem Weg von Foix nach Loudenveille.
Während sich die zehn Ausreißer anschicken, den Port de Balès zu erklimmen (ein 19,3 km langer Anstieg, dessen höchster Punkt 21,5 km vor dem Ziel erreicht wird), beträgt ihr Abstand auf das Verfolgerfeld 10’50".
Die zehn Führenden müssen noch 50 km der 15. Etappe absolvieren. Sie haben satte 10 Minuten Vorsprung auf den Rest des Felds.
Die Punkte für den Sprint in Fronsac (136 km) gehen an: 1. Sébastien Turgot (BTL) 6 Punkte 2. Lloyd Mondory (ALM) 4 Punkte 3. Serguei Ivanov (KAT) 2 Punkte
Am höchsten Punkt des dritten Anstiegs beträgt der Abstand des Felds auf die zehn Ausreißer 10’00".
LeTour.fr sprach heute Morgen mit dem Sportdirektor von Euskaltel-Eukadi über die Ambitionen seines Teams. „Samuel [Sanchez] und das Team sind motiviert“, sagte Igor Gonzalez de Galdeano. „Seine Platzierung in der Gesamtwertung bietet uns Chancen und heute lautet unser klares Ziel ein Platz auf dem Siegerpodest. Es wäre wunderbar, in Paris noch unter den Top 3 zu sein. Es wäre ein großer Erfolg für unser Team. Aber wir sind bescheiden. Wir wissen, was es bedeuten würde, unter den besten drei der Tour zu sein.”
Die zehn Ausreißer sind noch 5 km vom Sprint in Fronsac entfernt. Ihr Vorsprung auf das Verfolgerfeld beträgt 9’30".
Die zehn Ausreißer haben den Col des Ares hinter sich. Die Punkte gingen an: 1. Voeckler (BTL) 10 Punkte 2. Turgot (BTL) 9 Punkte 3. Vandborg (LIQ) 8 Punkte 4. Van Summeren (GRM) 7 Punkte 5. Ivanov (KAT) 6 Punkte 6. Reda (QST) 5 Punkte
Die zehn Führenden erreichen den letzten Kilometer des Kategorie-2-Anstiegs am Col des Ares. Sie haben 9’25" Vorsprung auf das Feld, das von fünf Fahrern vom Team Saxo Bank geführt wird.
Der Fahrer, der bei den luxemburgischen Meisterschaften am Sonntag vor dem Tourstart Vierter wurde, feiert heute seinen 26 Geburtstag. Er fährt für das Team Saxo Bank und wurde im Mai 33. beim Giro d’Italia.
Heute hat der einzige Brasilianer, der jemals eine Etappe der Tour de France gewonnen hat, Geburtstag. Mauro Ribeiro gehörte zum Team RMO, als er 1991 Laurent Jalabert und Dmitri Konyshev auf der 9. Etappe in Rennes schlug.
Jurgen van den Broeck hatte einen platten Vorderreifen. Er hat einen neuen Reifen und wird von einem Teamkollegen bei Omega Pharma wieder an das Peloton herangeführt.
Die zehn Ausreißer - Vandborg (LIQ), Van Summeren (GRM), Ivanov (KAT), Mondory (ALM), Ballan (BMC), Reda (QST), Roberts (MRM), von denen die Initiative ausging, und Voeckler, Turgot (BTL) und Perez Arrieta (FOT) - haben jetzt 9’10" Vorsprung auf das Feld.
„Kann schon sein, weil der Junge wirklich ein starker Bergfahrer ist und auch auf der Abfahrt gut ist. Wir müssen einige Fahrer im Auge behalten und er gehört dazu“, sagte McGee heute LeTour.fr gegenüber zu Samuel Sanchez. Nächste Frage: War es nicht komisch, dass Contador gestern nur zweimal angegriffen hat? – „Ja, ich habe ihre Taktik zu Beginn der 14. Etappe nicht wirklich verstanden. Sie haben so hart gearbeitet und kaum etwas dabei gewonnen. Wir müssen auf ihre Taktik achten, aber wir müssen uns auch an unseren Plan halten.“
Die zehn Ausreißer befinden sich am Col des Ares mit einem at 6,1 km langen Anstieg und einer mittleren Steigung von 4,7%. Sie haben 8’45" Vorsprung auf das Feld, das weiterhin von Saxo Bank geführt wird.
Q. Andy had a game plan yesterday, can you tell us what that was exactly? A. “It was exactly what you saw, he had to follow Alberto.” Q. Is it going to come down to gaining time on the descent today? A. “We’ve had look at the profile and we know that there’s not a lot of difference between the big players – Contador and Andy – and it’s not worth them taking so much of a risk on the downhill that they could put time into one another.”
F: Andy hatte gestern einen Plan, können Sie uns sagen, wie der genau lautete? – A: „Es war genau das, was Sie beobachten konnten. Er sollte Contador folgen.“ – F: Soll er heute bei der Abfahrt Zeit gutmachen? – A: „Wir haben uns das Profil angeschaut und wissen, dass es keinen großen Unterschied zwischen den Favoriten gibt – Contador und Andy – und es lohnt sich nicht, auf der Abfahrt ein so großes Risiko einzugehen, um ein wenig Zeit zu schinden.“
LeTour.fr sprach vor der heutigen Etappe mit Bradley McGee und fragte, ob sich die Tour im Zeitfahren entscheiden wird. „Bis dahin ist noch ein langer Weg“, antwortete der Sportdirektor von Saxo Bank. „Wir haben noch mindestens fünf große Pässe vor dem Zeitfahren. Früher oder später wird es Andy gelingen, einen großen Coup zu landen. Es wird nicht unbedingt der Todesstoß sein, aber wir müssen zusehen, dass wir hier und da Zeit gutmachen.“
Es gab Jahre, in den das Feld am Gedenkstein für den Olympiasieger von 1992 angehalten hat, aber nicht so in diesem Jahr. Das Peloton erreicht die 110-km-Marke mit 8’00" Abstand auf die zehn Ausreißer.
O’Grady fährt noch immer an der Spitze des Hauptfelds, das sich dem Gedenkstein für Casartelli nähert (bei km 109). Die Fahrer sind auf der Abfahrt vorsichtig und der Träger des gelben Trikots bremst an dritter Position in jeder Kurve ab.
Am höchsten Punkt des Portet d’Aspet hat das Feld 7’40" Abstand auf die zehn Ausreißer.
Cavendish (THR) hatte ein Problem mit seinem Rad am Portet d’Aspet und hat etwas Zeit verloren. Das Feld erklimmt den zweiten Anstieg jedoch mit gemäßigtem Tempo und der Sprinter schließt leicht wieder auf.
Ivanov ist einer der beiden Fahrer in der Ausreißergruppe, die bereits eine Etappe gewonnen haben. Neben der 14. Etappe im letzten Jahr (nach Besançon), gewann er auch 2002 in Aix-les-Bains in 2002 nach einem Alleingang mit Brad McGee.
Die Punkte für den zweiten Anstieg der Etappe (an der 105-km-Marke) gingen an: 1. Voeckler (BTL) 10 Punkte 2. Turgot (BTL) 9 Punkte 3. Mondory (ALM) 8 Punkte 4. Vandborg (LIQ) 7 Punkte 5. Perez Arrieta (FOT) 6 Punkte 6. Ivanov (KAT) 5 Punkte
An der Spitze des Felds sehen wir das gepunktete Trikot (Charteau), den spanischen Meister (Gutierrez), den dreimaligen Gewinner des grünen Trikots (McEwen), den zweiten Australier, der jemals das gelbe Trikot getragen hat (O’Grady)... und den siebenmaligen Toursieger (Armstrong). Wird der Texaner an der 109-km-Marke anhalten, um seinem ehemaligen Fabio Casartelli die Ehre zu erweisen? Die Antwort werden wir in Kürze für Sie haben.
Robbie McEwen hat sich durch die Tour 2010 gekämpft. Er ist öfter gestürzt, als man zählen kann, und auch wenn er einige Male unter die Top Fünf gesprintet ist, gehört er oft zu den Ersten, die beim ersten Anblick eines Anstiegs zurückfallen. Heute fährt er ganz vorn, während das Peloton den Portet d’Aspet bezwingt. Bei der letzten Messung betrug der Abstand des Felds auf die Führenden 6’10".
Das Peloton erreicht die 100-km-Marke mit 5’40" Abstand auf die Ausreißergruppe, die von Alessandro Ballan (BMC) geführt wird. Die Führenden befinden sich auf den letzten 2 km des Portet d’Aspet.
Der spanische Fahrer in der Ausreißergruppe ist Aitor Perez Arrieta. Er fährt für das Team Footon-Servetto (nicht Euskaltel, wie irrtümlich in einer früheren Depesche berichtet wurde). Wir entschuldigen uns für das Versehen.
Von den zehn Ausreißern haben zwei bereits eine Etappe der Tour de France gewonnen. Thomas Voeckler gewann im letzten Jahr die fünfte Etappe nach Perpignan. Serguei Ivanov setzte sich im letzten Jahr auf der 14. Etappe nach Besançon durch.
Unter den zehn Führenden der 15. Etappe hat Johan van Summeren vom Team Garmin-Transitions die beste Platzierung im Gesamtklassement. Er liegt auf dem 31. Rang mit 29’27" Abstand auf Andy Schleck.
Das Peloton wird von Burghardt vom Team BMC zum Anstieg hinaus zum Portet d’Aspet geführt. Auch Robbie McEwen positioniert sich vorn im Feld für diesen Kategorie-2-Pass.
Die zehn Ausreißer befinden sich auf dem zweiten Anstieg des Tages, dem 5,8 km langen Aufstieg zum Portet d’Aspet. Dieser fällt in die Kategorie 2 und der höchste Punkt liegt an der 105-km-Marke. Bei der letzten Zeitmessung hatte die Gruppe um Ballan 4’10" Vorsprung auf das Verfolgerfeld.
Die zehn Ausreißer vergrößern ihren Vorsprung auf das Feld, das aktuell von zwei Fahrern von RadioShack angeführt wird.
Das Tempo war auf der gesamten bisherigen Etappe sehr hoch. Die mittlere Geschwindigkeit in der zweiten Stunde betrug 47,3 km/h. Der Schnitt für die ersten beiden Stunden liegt bei 47,4 km/h.
Es fahren jetzt zehn Fahrer in der Ausreißergruppe, die sich an der 93-km-Marke bildetet und an der letzten Zeitmessung 2’20" Vorsprung hatte. Hier die Zusammensetzung der Gruppe: Vandborg (LIQ), Van Summeren (GRM), Ivanov (KAT), Mondory (ALM), Ballan (BMC), Reda (QST), Roberts (MRM), Voeckler (BTL), Turgot (BTL), Perez Arrieta (EUS)
Das Team BMC ist nur noch mit sieben Fahrern am Start, da Mauro Santambrogio soeben die Tour de France beendet hat.
Das Tempo im Peloton geben jetzt die Teams Saxo Bank und Omega Pharma vor. Das Feld hat 1’40" Abstand auf die sieben Fahrer, die sich bei der 93-km-Marke gelöst haben.
Sieben Fahrer lösen sich klar von einer dreiköpfigen Gruppe, die einen Gegenangriff versucht. Die Führungsgruppe besteht aus: Vandborg (LIQ), Vansummeren (GRM), Ivanov (KAT), Ballan (BMC), Reda (QST), Roberts (MRM) und Perez Arrieta (EUS). Die Verfolger sind: Voeckler (BTL), Turgot (ALM) und Mondory (ALM)
Brian Vandborg (LIQ) und Luke Roberts (MRM) führen die Etappe aktuell an. Sie werden von fünf weiteren Fahrern verfolgt.
Eine Reihe von Fahrern versucht sich vom Feld zu lösen, das 1 km vor dem Versorgungsbereich (bei 91 km) von RadioShack angeführt wird.
Seit dem tödlichen Unfall von Casartelli 1995 war die Tour noch achtmal auf dem Portet d’Aspect zu Gast: Die Führenden auf diesem Anstieg der Kategorie 2 waren seither: 1997 – Laurent Brochard (FRA) 1998 – Alberto Elli (ITA) 2001 – Laurent Roux (FRA) 2002 – Laurent Jalabert (FRA) 2003 – Richard Virenque (FRA) 2004 – Sylvain Chavanel (FRA) 2005 – Erik Dekker (NED) 2007 – Laurent Lefevre (FRA)
Auch der jüngste Ausreißversuch wurde beendet. An der 84-km-Marke fährt das Feld wieder geschlossen. Bisher erreichte kein Fahrer einen Vorsprung von mehr als 20".
Eine Gruppe von Ausreißern hat einen Vorsprung von 19" auf das Feld herausgefahren.
Lance Armstrong ist der einzige Fahrer, der bereits die Tour fuhr, bei der Fabio Casartelli 1995 starb.
Das Feld passiert heute einen Gedenkstein für Fabio Casartelli, den Olympiasieger von 1992. Der Italiener starb bei der Tour de France 1995 nach einem Sturz auf der Abfahrt vom Portet d’Aspet. Die Tour vergisst eine solche Tragödie nie. Das Peloton passiert den Gedenkstein, der sich an der 105-km-Marke befindet.
Bei km 29 löst sich eine beachtliche Gruppe vom Rest des Felds.
Bei km 73 versucht Nicolas Vogondy (BTL) seinerseits sein Glück.
Das Feld hat den Schweizer Meister Elmiger eingeholt und fährt erneut geschlossen.
Der Vorsprung von Elmiger schmilzt auf 7’’.
Anthony Roux, Letzter in der Gesamtwertung, versucht, sich Elmiger anzuschließen, wird aber sofort wieder vom Peloton eingeholt.
Martin Elmiger (ALM) verschärft sein Tempo und fährt 15’’ Vorsprung auf das Feld heraus, das vom Team Sky angeführt wird.
Bei km 63 holt das Peloton die Flüchtigen wieder ein.
Eine Gruppe von Fahrern setzt sich ab, darunter Petacchi und Charteau.
Das Tempo ist weiterhin verschärft, das Peloton fährt noch immer geschlossen.
Es gelang Sanchez jedoch, Sandy Casar im Finish im Sprint zu schlagen, und seinen zweiten Etappensieg bei der Tour zu holen.
Das Feld nähert sich Saint-Girons, wo im letzten Jahr erstmals eine Etappe endete. Im letzten Jahr gelang es einer Ausreißergruppe, ihren Vorsprung den ganzen Tag lang zu verteidigen. Die letzte Schwierigkeit, den Col d’Agnes, bezwangen die Ausreißer mit einem Vorsprung von 2’45’’ auf das Feld. Auf den verbleibenden 44 km gelang es Luis-Leon Sanchez trotz der Abfahrt nicht, seine Mitstreiter abzuschütteln.
Bisher war kein Ausreißversuch erfolgreich. Das Feld fährt auch nach 57 km weiter geschlossen.
Am ersten Anstieg des Tages belegten Hushovd und Petacchi den zweiten bzw. dritten Platz. Und im ersten Zwischensprint wurde Jérôme Pineau Dritter. Könnte es sein, dass die Sprinter und Bergfahrer heute morgen das Streckenprofil falsch gelesen haben?
Das Team Lampre hat das Feld zur Sprintlinie in Clermont an der 55-km-Marke geführt. Die Punkte gingen an: 1. Jeremy Hunt (CTT) 6 Punkte 2. Christian Knees (MRM) 4 Punkte 3. Jérôme Pineau (QST) 2 Punkte
Das Peloton verschärft das Tempo, während es sich dem ersten Zwischensprint der 15. Etappe nähert. Alessandro Petacchi ist entschlossen, seinen Vorsprung von zwei Punkten gegenüber Hushovd auszubauen.
Das Team Lampre ist an der Spitze des Pelotons, das sich dem Zwischensprint an der 55-km-Marke nähert.
Wir dürfen davon ausgehen, dass sich Petacchi, Hushovd und Cavendish für den Zwischensprint in Clermont in Position bringen, aber einer der Lead-Out-Fahrer des Briten hat gerade einen platten Vorderreifen. Monfort ist am Teamfahrzeug.
Es ist wahrscheinlich, dass das Feld den ersten Zwischensprint geschlossen erreicht. Punkte für das grüne Trikot werden in Clermont vergeben.
Die ersten Stunde ist vorbei und das Peloton fährt noch immer geschlossen. Die durchschnittliche Geschwindigkeit in der ersten Stunde lag bei 47,5 km/h.
Da sich die Ausreißergruppe am Port d’Envalira bereits in der ersten Stunde der achten Etappe der Tour 2009 bildete, war klar, dass Hushovd seine Position im Kampf um das grüne Trikot verbessern wollte. Das schaffte er auch, indem er Hincapie und Flecha im Sprint an der 67-km-Marke schlug. Diese Punkte sollten sich als ausschlaggebend erweisen, da der Norweger letztendlich mit nur 10 Punkten Vorsprung (vor Cavendish) gewann.
Die 15. Etappe führt durch den Ort St-Girons, der heute an der 71-km-Marke liegt. In dieser Stadt endete die achte Etappe der Tour 2009. Vor einem Jahr griff Cadel Evans am ersten Anstieg der Etappe von Andorra aus an und platzierte sich in einer Spitzengruppe, an der auch Hushovd und Cancellara beteiligt waren. Diese hatten eine Auseinandersetzung mit dem australischen Fahrer, der ganz vorn in der Gesamtwertung stand, und versuchten, ihn zurück ins Peloton zu bringen und zu überzeugen, den Angriff zu beenden. Evans reagierte nicht auf sie und fuhr unbeirrt weiter. (Fortsetzung folgt)
Auch an der 40-km-Marke fährt das Feld weiterhin geschlossen. Es scheint, dass die Teams der Sprinter versuchen, das Peloton zumindest bis zum ersten Zwischensprint in Clermont (55 km)zusammenzuhalten.
Die erste Stunde der heutigen Etappe könnte womöglich die schnellste Eröffnungsstund der Tour 2010 werden. Das Peloton hat bereits die 37-km-Marke passiert und fährt ein extrem hohes Tempo.
Trotz zahlreicher Initiativen fährt das Peloton bei km 37 noch immer geschlossen.
1. Fédrigo, 3 Punkte 2. Hushovd, 2 Punkte 3. Petacchi, 1 Punkt
Das Peloton erstickt weiterhin systematisch jeden Angriff im Keim.
Bei km 26 ist das Feld wieder geschlossen.
Bei km 25 beträgt der Abstand noch immer 10’’, aber die zweite Gruppe unter Führung des Teams Saxo Bank rückt näher.
In der Ausreißergruppe fährt Alessandro Petacchi mit, nicht aber A.Schleck oder Anthony Charteau. Der Vorsprung auf das Verfolgerfeld beträgt 10’’.
Bei km 21 löst sich eine Gruppe von Fahrern an der Spitze des Felds.
Das Peloton fährt aktuell geschlossen mit hohem Tempo.
Fühlt er sich in dem, was er bisher erreicht hat und seinem Prestige, nicht durch die subtile Bedrängung durch Schleck bedroht, der ihn vorgeführt hat, um ihn einzuschüchtern?
Der Aufstieg von Greg LeMond bei der Tour 1986 reichte aus, um Bernard Hinault aus dem Gleichgewicht zu bringen und ihn zu zwingen, sich von seiner Sicherheit und Lockerheit zu verabschieden und seine Art, Rennen zu fahren, zu überdenken. Gleiches gilt für Contador, der zwar immer wieder betonen mag, dass er sich auf den steilsten Hängen des Tourmalet am wohlsten fühlt. Es haben sich Zweifel eingeschlichen und keiner weiß, in welchem Zustand er in das Rendez-vous mit den Pyrenäen geht.
Die heutige Ausgabe der Equipe zieht einige Schlussfolgerungen aus der ersten Pyrenäenetappe und insbesondere der psychologischen Auseinandersetzung zwischen Andy Schleck und Alberto Contador. Was das betrifft, meint Philippe Brunel, dass der Spanier Boden verloren hat: „Der Nervenkrieg hat angefangen, mit den damit einhergehenden Turbulenzen.“
Mehrere Fahrer fallen bereits zurück, darunter auch Robbie McEwen...
Es löst sich eine kleine Gruppe von Fahrern, aber das Peloton pfeift sie bei km 13 zurück.
Der Peloton fährt bei km 10 erneut geschlossen.
Es bleibt nur noch Van Summeren (GRM) an der Spitze.
Van Summeren (GRM) und Pineau (QST) erkämpfen sich 10’’ Vorsprung auf das Feld, das aktuell von Bouygues Télécom angeführt wird.
Auch wenn die Tour de France noch nie in Pamiers zu Gast war, war die Stadt bereits oft Austragungsort für Etappen der Ronde de l’Isard, ein wichtiger Termin im Kalender der „Hoffnungsträger“. Im Peloton setzte sich Ignatas Konovalovas (CTT) 2006 auf der Etappe von Pamiers durch, bevor er später die Gesamtwertung gewann (Pierre Rolland, 3. Platz). Denis Menchov gehört ebenfalls zu den ehemaligen Startern dieses Rennens. Er war bei der Auflage 1998 dabei.
Brutt wird bei km 5 eingeholt.
Caisse d’Epargne hat dank LL.Sanchez, Moreau und Kiryienka, den drei ersten der Gruppe, die Führung in der Mannschaftwertung übernommen. Die spanische Formation hat 8’’ Vorsprung auf RadioShack.
Andy Schleck bleibt natürlich der beste Jungprofi der Tour. Robert Gesink ist auch weiterhin sein ärgster Verfolger in dieser Wertung mit 4’27’’ Rückstand und trägt heute erneut das weiße Trikot.
Pavel Brutt (KAT) beschleunigt allein bei km 3.
Anthony Charteau gelang es, sich kurz vor dem Port de Pailhères vom Peloton zu lösen. Für den 7. Platz hinter den letzten Überlebenden der Ausreißergruppe heimste er 8 Punkte ein. Sein Vorsprung gegenüber Jérôme Pineau beträgt jetzt 23 Punkte.
Alessandro Petacchi verteidigt zwei Punkte Vorsprung vor Hushovd in der Punktewertung. Auf dem dritten Platz liegt weiterhin Cavendish mit 25 Punkten Rückstand auf den Führenden.
Das Peloton hat die Linie bei Kilometer null um 12h23 passiert. Gestartet sind 175 Fahrer, keiner der verbliebenen Teilnehmer hat sich abgemeldet.
Die beiden größten Anwärter auf den Titel, Andy Schleck und Alberto Contador, haben die Etappe nach Ax 3 Domaines nicht für sich genutzt. Die beiden trennen noch immer 31’’ in der Gesamtwertung, nachdem sie gestern zeitgleich über die Ziellinie gingen. Auch wenn sich S.Sanchez und Menchov etwas herangearbeitet haben, hat sich in ihrem Kampf um den dritten Platz nichts geändert, da die beiden Fahrer das Plateau de Bonascre ebenfalls gemeinsam erreichten. Der Spanier kann weiterhin 13’’ Vorsprung für sich verbuchen.
Das Peloton rollt zurzeit geschlossen auf die reale Startlinie zu, die in 3 km Entfernung liegt.
Die ersten drei Fahrer, die die Sprintlinien in Clermont (km 55) und Fronsac (km 136) überqueren, sichern sich Zähler für die Punktewertung.
Km 30: Côte de Carla-Bayle, Kat. 4 (3,1 km mit 4,1%); km 105: Col de Portet-d’Aspet, Kat. 2 (5,8 km mit 6,8%); km 126,5: Col des Ares, Kat. 2 (6,1 km mit 4,7%); km 166: Port de Balès, HC(19,3 km mit 6,1%)
Die Fahrer starten heute in Pamiers auf eine 187,5 km lange Strecke nach Bagnères-de-Luchon durch die Departements Ariège, Hautes-Pyrénées und Haute-Garonne. Der fiktive Start ist für 12h15 vorgesehen.