
Ax 3 Domaines
184.5 km
Sonntag 18 Juli
Mit seinem vierten Platz auf dieser Etappe bleibt Schleck weiterhin an der Spitze der Gesamtwertung. Es ergeben sich keine Veränderungen unter den TOP 5.
Christophe Riblon holt sich seinen ersten Etappensieg bei der Tour des France, nachdem er im letzten Jahr Rinaldo Nocentini half, das gelbe Trikot zu übernehmen. Hier die TOP 10 der 14. Etappe: 1. Christophe Riblon (FRA) ALM - 184,5 km in 4h52’43" (37,8km/h) 2. Menchov (RUS) RAB mit 54" Abstand 3. Sanchez (ESP) EUS mit 54" 4. Schleck (LUX) SAX mit 1’08" 5. Rodriguez (ESP) KAT mit 1’08" 6. Gesink (NED) RAB mit 1’08" 7. Contador (ESP) AST mit 1’08" 8. Van Den Broeck (BEL) OLO mit 1’08" 9. Cunego (ITA) LAM mit 1’49" 10. Sastre (ESP) CTT mit 1’49".
Menchov und Sanchez haben die Etappen mit 50" Rückstand auf den heutigen Sieger beendet und machen etwa 15" gut auf Contador und Schleck, die die Etappe in der gleichen Gruppe wie Gesink und Rodriguez beenden.
Riblon hat sich einen bemerkenswerten Sieg in Ax 3 Domaines erkämpft. Er reckt die Arme im Siegestaumel und nun schauen alle gebannt auf die Uhr, um zu sehen, wie stark die Erschütterungen im Gesamtklassement ausfallen werden.
Schleck und Contador sind so miteinander beschäftigt, dass alle ihre größten Rivalen wertvolle Zeit auf die beiden Fahrer gutmachen, die an erster und zweiter Stelle der Gesamtwertung liegen.
Während sich hinter ihm Dramen abspielen, scheint es, als werde sich Christophe Riblon - Silbermedaillengewinner im Madison 2010 - den Etappensieg holen. Er hat sich auf dem letzten Anstieg die doppelte Punktzahl gesichert und hat noch knapp einen 1 km vor sich.
Der höchste Punkt des Anstiegs liegt 1,5 km or dem Ziel und es folgt ein kurzer abschüssiger Abschnitt, bevor es Richtung Ziel geht.
Menchov hängt seine Rivalen ab. Sanchez folgt seinem Beispiel.
Contador und Schleck treiben Spielchen miteinander. Sie lassen Gesink, Menchov, Van den Broek und Sanchez ziehen, während sie sich weniger als 4 km vor dem Ziel gegenseitig beäugen.
Gesink hat sich nach der Neugruppierung infolge von Contadors zweitem starkem Angriff an die Spitze der Favoritengruppe gesetzt.
Contador hat erneut angegriffen und seine Gruppe zerbricht. Nur Menchov, Schleck und Sanchez können dagegenhalten. Sanchez reizt die Gruppe und scheint nur auf Van Den Broeck, Rodriguez und Gesink zu warten...
4 km vor dem Ziel beträgt der Abstand des Pelotons auf Riblon 1’50".
Die Fahrer bei Andy Schleck sind: Sastre, Rodriguez, Gesink, Menchov, Contador, S. Sanchez und Van den Broeck.
Sastre fällt hinter die Favoritengruppe zurück. Cunego kann das Tempo im Moment halten.
Sanchez führt jetzt vor Menchov, Contador, Schleck und Van den Broeck. Die Gruppe um den Träger des gelben Trikots besteht aus neun Fahrern.
5 km vor dem Ziel greift Contador an und Schleck und Menchov gehen mit. Das Tio hat gerade Sastre eingeholt und jetzt führt Menchov.
Leipheimer hat sich wieder an die Gruppe um das gelbe Trikot herangekämpft, die Cunego und Kiryienka einholt. Gesink war kurz zurückgefallen, fährt aber wieder nach vorn.
Leipheimer fällt hinter die Gruppe der Favoriten zurück.
Sastre versucht noch immer, Zeit auf den Träger des gelben Trikots gutzumachen, aber er hat nur 20" Vorsprung auf Schleck. 6 km vor dem Ziel führte Riblon mit 2’00" vor Sastre. Das gelbe Trikot hat 2’20" Abstand.
Winokurow, Contador, A.Schleck, Leipheimer, Rodriguez, Vanden Broecke, LL. Sanchez, S.Sanchez, Menchov
Winokurow verschärft das Tempo in der Gruppe der Favoriten.
Die Auslese ist brutal, es sind nur noch gut zehn Fahrer übrig. Baso, Horner, Roche, Klöden fallen zurück.
Winokurow fährt die Gruppe vor Luis Leon Sanchez.
Moinard hat aktuell 10’’ Rückstand auf Riblon.
Die Gruppe hatte 2’35’’ Rückstand auf Riblon.
Der Träger des gepunkteten Trikots wird auf der Abfahrt eingeholt.
Die Gruppe um Sastre hat aktuell 1’55’’ Abstand.
Der Italiener hat auf der Talfahrt Sastre, Valls und Kiryienka eingeholt.
Christophe Riblon half 2009 Rinaldo Nocentini, sich auf der Etappe von Andorra nach Arcalis, die Brice Feillu gewann, das gelbe Trikot zu holen.
Riblon hat 15’’ Vorsprung auf Moinard.
1. Riblon (ALM) 20 Punkte 2. Moinard (COF) 18 Punkte – mit 37” Abstand 3. Van de Walle (QST) 16 Punkte – mit 1’30” 4. Valls Ferri (FOT) 14 Punkte – mit 1’55” 5. Sastre (CTT) 12 Punkte – mit 1’55” 6. Kiryienka (GCE) 10 Punkte 7. Charteau (BTL) 8 Punkte - mit 2’20” 8. Cunego (LAM) 7 Punkte – mit 2’40” 9. Moreau (GCE) 6 Punkte – mit 2’45” 10. Garate (RAB) 5 Punkte – mit 2’45”
Riblon hat sich die 20 Punkte gesichert, die dem Fahrer zustehen, der als Erster den höchsten Punkt am Port de Pailhères erreicht. Zweiter ist Moinard mit 37" Abstand.
Navarro gibt immer noch das Tempo für die Gruppe mit dem Träger des gelben Trikots vor. Ihm folgen Van den Broeck, Gesink und Basso.
Riblon führt die heutige Etappe jetzt allein an. Während er Moinard an der Spitze zurücklässt, greift Charteau das Peloton an.
3 km vor dem höchsten Punkt des Anstiegs hat das Peloton 2’15" Abstand auf die beiden Führenden. Das bedeutet, dass Sastre seinen Rückstand auf Schleck um fast eine Minute verkürzt hat.
Riblon und Moinard haben aktuell 1’03" Vorsprung auf Valls Ferri, 1’23" auf Sastre sowie 2’00" auf Brutt.
Während der Träger des regenbogenfarbenen Trikots am Ende des Felds um Schleck kämpft, können wir berichten, dass sich der Träger des gepunkteten Trikots verbissen an der Spitze des Rudels hält.
Van De Walle kämpft, um an Moinard und Riblon dranzubleiben. Es sind nur noch zwei Fahrer, die die heutige Etappe führen, gefolgt vom Quickstep-Fahrer und Valls Ferri.
Tiralongo hat seine Schuldigkeit an der Spitze des Pelotons getan. Astana gibt aber weiterhin das Tempo im Feld vor. Jetzt übernimmt Daniel Navarro die Aufgabe.
Cadel Evans war ans Ende des Felds zurückgefallen, wie auch Andy Schleck. Der Weltmeister steht in den Pedalen und scheint viel besser unterwegs zu sein als an dem Tag, als er auf dem Weg nach St-Jean-de-Maurienne zusammenbrach.
Jetzt fahren nur noch drei Fahrer vor Valls Ferri, der Brutt überholt hat.
An der Marke 5 km vor dem höchsten Punkt beträgt der Abstand des Pelotons auf Riblons Trio 2’27".
Riblon, Van de Walle und Moinard sind noch 5 km vom höchsten Punkt des Pailhères entfernt. Der nächste Verfolger ist Brutt mit 50" Rückstand. Valls Ferri (FOT) folgt mit 1’15" Abstand und wird seinerseits von Sastre (CTT) mit 1’45" verfolgt.
Evans fällt ans Ende des Felds um das gelbe Trikot zurück. Er fährt sitzend und schont seinen Arm so gut es geht.
Schleck hat sich hinter das Feld zurückfallen lassen und lässt sich vom Teamfahrzeug von Saxo Bank versorgen. Er spricht im Moment mit Brad McGee, dem Sportdirektor des aktuellen Tourführenden.
Kiryienka hat den Sieger von 2008, Carlos Sastre, eingeholt.
Es gab viele Diskussionen darüber, wie hoch die Chancen sind, einen Angriff von Lance Armstrong zu sehen, aber bisher ist der siebenmalige Toursieger auf der 14. Etappe noch nicht in Erscheinung getreten. Etwa 8 km vor dem Gipfel des ersten heutigen Anstiegs fällt er zurück.
Erst fallen Brajkovic und dann Armstrong hinter das Feld um den Träger des gelben Trikots zurück.
Während Thomas zum Hauptfeld mit dem gelben Trikot zurückkehrt, kämpft sich Valls Ferri vom Team Footon-Servetto bis auf 1’40" an die Führenden heran.
De La Fuente hat sich als Schrittmacher verheizt und das Feld um das gelbe Trikot wird jetzt von Tiralongo (AST) geführt.
Der letzte Angriff auf das gelbe Trikot geht von Vasil Kiriyenka aus. Das bedeutet, dass jetzt drei Medaillengewinner der Bahnmeisterschaften dem Feld davonfahren: Riblon (2. im Madison 2010), Thomas (mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger im Mannschaftsfahren) und Kiryienka (früherer Weltmeister im Punkterennen).
Bei der letzten Zeitmessung hatten Sastre und Gustov 2’50" Abstand auf die Führenden der Etappe, während das Peloton 3’30" später folgt. Der Sieger von 2008 begann den Tag vom 15. Rang der Gesamtwertung aus mit 7’34" Rückstand auf seinen früheren Teamkollegen Andy Schleck.
Geraint Thomas (SKY) wurde von Valls Ferri (FOT) eingeholt und überholt.
Die Gruppe um den Träger des gelben Trikots verliert weiter Fahrer am Pailhères. Der letzte Fahrer, der zurückbleibt, ist Rogers.
Sivtsov kann das Tempo des Gespanns von Cervélo -Sastre and Gustov - nicht halten.
Valls Ferri hat 2’25" Abstand auf die Führenden der Etappe. Es folgen Sastre, Sivtsov und Gustov mit 2’58" Rückstand.
Di Gregorio wird gleich vom Hauptfeld eingeholt. Vor ihm fahren Sastre, Gustov und Sivtsov.
Der angriffsstärkste Fahrer der Tour 2006, David De La Fuente vom Team Astana, gibt das Tempo im Peloton vor.
Sivtsov hat sich der Gruppe von Di Gregorio, Sastre und Gustov angeschlossen, die aktuell 3’05" Rückstand auf das Trio um Riblon hat.
Die Etappe wird von Christophe Riblon (ALM) angeführt, der bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen in diesem Jahr die Silbermedaille gewann.
Moinard, Riblon und Van de Walle sind die einzigen Überlebenden des frühen Ausreißversuchs. Die anderen Ausreißer liegen zwischen dem Führungstrio und dem Hauptfeld, das am ersten Anstieg auseinanderbricht.
Brutt fällt hinter die Führungsgruppe zurück, während gleichzeitig Di Gregorio (FDJ) das Peloton angreift.
Die rechte Hand des Weltmeisters hat den Anschluss an das Hauptfeld verloren, das weiterhin von Astana geführt wird. Zwei Teamkollegen von Alberto Contador geben das Tempo vor.
Einer der wichtigsten Wasserträger von Lance Armstrong bei seinem letzten Toursieg - Yaroslav Popovych, der beste Juniorenfahrer bei der Tour 2005 - fällt hinter das Feld zurück.
Der Fahrer, der auf der 7. Etappe Zweiter wurde, versucht zu Beginn des Anstiegs von Pailhères, sich vom Peloton abzusetzen.
Gleich mehrere Fahrer fallen bereits zu Beginn des Anstiegs zurück, darunter Petacchi, McEwen, Grivko und jetzt Gerdemann.
Der Anstieg von Pailhères fordert seine ersten Opfer. Augé und Vaugrenard fallen zurück, aber sie bleiben nicht lange allein. Geraint Thomas gesellt sich zu ihnen.
Dies ist der zweite Anstieg ’außer Kategorie’ der diesjährigen Tour. Die Punkte am Col de la Madeleine wurden verdoppelt, da es sich um den Schlussanstieg der neunten Etappe handelte, aber heute gestaltet sich die Punkteverteilung wie folgt: 20, 18, 16, 14, 12, 10, 8, 7, 6 und 5 Punkte für die ersten Fahrer, die über die Linie gehen.
Moinard hat Rolland und die sieben anderen Ausreißer an den Anstieg von Pailhères herangeführt. Sie haben 15,5 km vor sich, bevor sie den höchsten Punkt erreichen werden.
Während die Führenden den Anstieg am Port de Pailhères in Angriff nehmen, folgt das Feld mit 4’15" Abstand.
Thomas (SKY) führt die Ausreißergruppe zum Fuße des ersten Anstiegs der 14. Etappe. Die neun Flüchtigen haben gut kooperiert, seit sie sich an der 24-km-Marke zusammengetan haben.
Das Sky-Team schickt seine Fahrer an die Spitze des Fels, das seit der 70-km-Marke von Astana angeführt wird.
Der erste Anstieg der 14. Etappe ist der zweite Berg „außer Kategorie“ (HC) bei der Tour 2010. Er ist 15,5 km lang mit einer mittleren Steigung von 7,9%. Der höchste Punkt liegt an der 155,5-km-Marke der heutigen 184,5 km langen Etappe. Die Strecke steigt auf eine Höhe von 2,001 m auf und die Abfahrt nach Ax-les-Thermes (am Fuß der Schlussabfahrt) ist 19 km lang.
Die mittlere Geschwindigkeit in der dritten Stunde war mehr als 4 km/h höher als in der zweiten Stunde.
Bei der letzten Etappe der Tour de France, die am heutigen Zielort endete, waren die TOP 10: 1. Georg Totschnig (Österreich) 2. Lance Armstrong (USA) mit 56" Abstand 3. Ivan Basso (Italien) mit 58" 4. Jan Ullrich (Deutschland) 1’16" 5. Levi Leipheimer (USA) 1’31" 6. Floyd Landis (USA) 1’31" 7. Francisco Mancebo (Spanien) 1’47" 8. Mickael Rasmussen (Dänemark) 1’47" 9. Andreas Klöden (Deutschland) 2’06" 10. Haimar Zubeldia (Spanien) 2’
An der 124-km-Marke hat das Peloton unter Führung von Astana seinen Rückstand auf die neun Ausreißer auf 5’15" verkürzt.
Der Port de Pailhères steht zum dritten Mal auf dem Programm der Tour de France. Erstmals war er 2003 Teil der Strecke, als Juan Miguel Mercado das Feld über den Gipfel führte. 2005 erreichte der spätere Etappensieger Georg Totschnig als Erster den höchsten Punkt. 2007 war es Ruben Perez vom Team Euskaltel-Euskadi - er versuchte heute, sich der Ausreißergruppe anzuschließen, wurde aber vor der 5-km-Marke bereits eingeholt.
„Ich sehe, dass sich alle auf Schleck und Contador konzentrieren, aber es gibt fünf oder sechs Fahrer, die in der Lage sind, für Aufruhr zu sorgen … Fahrer mit kühnen Ambitionen“, sagte Ledannois vom Team Caisse d’Epargne heute Morgen. „Das Ergebnis der Tour 2010 ist so offen wie selten und das macht die ganze Sache spannend. Vieles kann passieren, weil einige Fahrer müde sind.“
Der Sportdirektor von Caisse d’Epargne sprach heute Morgen mit LeTour.fr. Yvon Ledannois meint, dass es bei dieser Etappe nicht nur um das Duell zwischen Schleck und Contador geht. Sein Team ist zuversichtlich, dass es die gesetzten Ziele erreichen wird und sich Chancen für mehrere Fahrer bieten. „Die Pyrenäen gehören zu den Höhepunkten dieser Tour, aber wir gehen heute in eine neue Phase. Was bisher geschah, spielt trotzdem eine Rolle – die Müdigkeit macht sich bemerkbar.“
Das Team Astana macht die Hoffnungen der neun Ausreißer zunichte, die einen Vorsprung von über zehn Minuten hatten, aber seit das Team von Contador das Tempo vorgibt, schwindet dieser.
Die Bergzieleinfahrt hilft:
- Schleck, seinen Vorsprung auszubauen
- Contador, seinen Rückstand zu verkürzen
- Schleck, die Etappe zu gewinnen
- Contador, die Etappe zu gewinnen
- Einem anderen Fahrer, Gelb zu übernehmen!
Bisher haben über 6.000 Besucher abgestimmt. 30% glauben, dass Contador seinen Abstand auf den Luxemburger verkürzen wird, der den fünften Tag in Gelb fährt.
Am Ende der Versorgungszone befinden sich alle neun Fahrer von Astana an der Spitze des Felds. Lars Boom (RAB) und Yukiya Arashiro (BTL) fahren ebenfalls im vorderen Bereich des Felds, das noch 7’00" Abstand auf die neun Ausreißer hat. Hinter den Männern von Astana folgen Fahrer von Saxo Bank, einschließlich des Trägers des gelben Trikots.
Die offizielle Erkärung von Cervélo zu Xavier Florencio kündigt an, dass der Spanier bis Ende des Monats wieder in den Rennsport einsteigen wird. „Die medizinischen Mitarbeiter des Teams haben seine Medikation so umgestellt, dass sie der Politik des Cervélo TestTeams entspricht. Daher kann der Fahrer wieder Rennen fahren, sobald ihn der medizinische Leiter des Cervélo TestTeams für körperlich fit erklärt. Wir gehen davon aus, dass dies zum 31. Juli sein wird, dem spanischen Radklassiker Clásica Ciclista de San Sebastián."
Der zweite Punkt der Untersuchung zu Florencio aus Sicht von Cervélo: „Der Fahrer versteht und akzeptiert die von der Teamleitung ergriffenen Schritte, die ihn und das Team schützen sollen. Dieser Fall verdeutlicht, warum eine Politik zur vorherigen Freigabe aller Arzneimittel durch die medizinischen Mitarbeiter so wichtig ist – normale Ärzte und Apotheker sind sich oft nicht der Beschränkungen bewusst, die die Antidopingagentur WADA Berufssportlern auferlegt."
Das Team Cervélo hat eine aktuelle Erklärung zu Xabier Florencio veröffentlicht, der am Morgen des Prologs aus dem Team genommen wurde. „Dies sind die Ergebnisse…“, fängt die Erklärung an. 1. Der Fahrer litt tatsächlich unter den angegebenen Beschwerden. Das Produkt, das er zur Selbstmedikation verwendet hat, ist das in Spanien am häufigsten zur Behandlung dieser Beschwerden verkaufte nicht verschreibungspflichtige Medikament.“ (Fortsetzung folgt)
Das Peloton hat unter Führung des Teams Astana die Linie des Zwischensprints mit 7’30’’ Rückstand auf Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Vaugrenard (FDJ), Brutt (KAT), Riblon (ALM), Van de Walle (QST), Rolland (BTL), Augé und Moinard (COF) passiert.
Die Punkte für den zweiten Zwischensprint in Campagne-sur-Aude (bei km 102) gehen an: 1. Stéphane Augé (COF) - 6 Punkte; 2. Amael Moinard (COF) - 4 Punkte; 3. Christophe Riblon (ALM) - 2 Punkte.
LeTour.fr sprach eben mit dem ehemaligen Profi Chris Boardman, um seine Meinung zur heutigen Etappe einzuholen. „Es ist sieht aus“, sagte er zur Ausreißergruppe, in der auch der britische Meister – und frühere Verfolger - Geraint Thomas mitfährt. „Er sollte die Berge schaffen. Er ist leicht genug und hat jede Menge Kraft. Ich bin neugierig, wie er sich schlagen wird. Ich würde mir wünschen, dass er den Vorsprung hält, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ausreißer ihren Vorteil bis ins Ziel werden verteidigen können. Aber vielleicht können sie ihn über den Pailhères retten.“
Wie sieht nach Meinung von Matt White das Szenario für das Finish aus? „Das hängt von dem Vorsprung ab, den die Ausreißer zu Beginn des Anstiegs haben werden. Wenn sie am Fuße des Pailhères mit 10 Minuten führen, besteht eine kleine Chance, dass sie gewinnen, aber bei allem, was darunter liegt, sehe ich wenig Chancen für sie.“
„Mit Ausnahme der ersten zehn Minuten war es bisher ein ziemlich ruhiger Tag“, meint Matt White. „Ich gehe davon aus, dass sich das auf den nächsten 50 km nicht ändern wird. Ryder ist gut dabei und wir verlangen nur, dass er auf den Anstiegen heute sein Bestes gibt.“ Das Tempo des Pelotons hat sich verschärft und der Vorsprung der Ausreißer, die an der 70-km-Marke mit 10’10" ihren bisher größten Vorteil erreichten, verkürzt sich. Das Feld hat aktuell noch 8’40" Abstand.
„Wir dürfen uns bei dieser Etappe wohl auf ein spannendes Finale freuen, aber wir wollten jemanden – einen unserer Bergfahrer – in der Ausreißergruppe haben. Es ist gut, dass Dave [Zabriskie] dabei ist“, sagte Matt White von Garmin-Transitions eben gegenüber LeTour.fr. „Er hatte in diesem Jahr keinen glatten Einstieg, weil er bereits früh eine Knieverletzung hatte, aber heute zeigt er sich stark und er hat mir gesagt, dass es ihm besser geht. Er liegt im Moment an guter Position.“
Das Peloton hat die 80-km-Marke mit 9’45" Rückstand auf die neun Führenden passiert.
Einige Fahrer von Astana geben gemeinsam mit Rekruten von Rabobank an der Spitze des Pelotons das Tempo vor. Die Saxo Banker sind bisher noch nicht in Erscheinung getreten.
Den Führenden der heutigen Etappen bleiben weniger als 100 km bis zur Ziellinie. Die Ausreißergruppe bildete sich an der 24-km-Marke und hat in den ersten beiden Stunden mehr als 84 km zurückgelegt.
„Ein weiterer Grund, warum wir jemand in der Ausreißergruppe haben wollten, ist, dass er sich zurückfallen lassen und Bradley auf den letzten Kilometern unterstützen kann – jemand, der ihm auf den letzten Anstiegen unter die Arme greifen kann und dann am Pailhères und auf dem Anstieg zur Ziellinie das Tempo vorgibt, wo sicher eine harte Auslese stattfinden wird. „Bradley schlägt sich gut. Ich bin mit seiner Form sehr zufrieden.“ Dann brach die Verbindung ab. Die Frage lautet also: Kann der Kapitän von Sky sich in den Pyrenäen unter die TOP 10 des Gesamtklassements zurückkämpfen? Aktuell liegt er mit 7’47" Rückstand auf dem 15. Rang.
„Das erinnert heute an die Etappen bei der Tour 2005, als Hincapie gewann“, sagte Sean Yates vom Team Sky eben im Gespräch mit LeTour.fr. „Wir haben versucht, heute einen Fahrer in der Ausreißergruppe zu platzieren und hatten dabei zwei Hintergedanken. Erstens wollten wir einen Fahrer, der stark gut ist, um eine gute Führung herauszufahren. Und sollte die Ausreißergruppe im Finish einen soliden Vorsprung haben, sollte derjenige auch in der Lage sein, bis zum Ende durchzuziehen und um einen Etappensieg zu kämpfen. „Wir freuen uns, dass Geraint dabei ist. Er ist im Moment in guter Form.“
Der Fahrer vom Team Cofidis wird am Ende der Ausreißergruppe vom Rennarzt von einem Motorrad aus behandelt. Er hat eine Wunde am linken Knie, die verarztet wird. Aber jetzt schließt er wieder zu den acht anderen Ausreißern auf, die 10’00" Vorsprung auf das Hauptfeld haben.
Die Ausreißer erreichen die 76-km-Marke in Chalabre mit über 10 Minuten Vorsprung. Letour.fr sprach eben mit Sean Yates vom Sky-Team, um seine Meinung zur Etappe zu hören. Bisher läuft alles nach Plan - mit Ausnahme der Reifenpanne am Fahrzeug des britischen Teams. Mehr dazu gleich.
Thomas, Zabriskie, Brutt, Vaugrenard, Riblon, Van De Walle, Rolland, Moinard und Augé führen aktuell mit 10’05" Vorsprung gegenüber dem Rest des Starterfelds.
Die neun Ausreißer haben (mit Riblon) jetzt 9’40" Vorsprung gegenüber dem Feld. Im Peloton gibt ein Fahrer von Astana mit Hilfe von Lars Boom (RAB) das Tempo vor.
„Unsere Priorität lautet, Scheck im Auge zu behalten, aber es ist auch gut möglich, dass andere Fahrer zur Offensive übergehen werden; Alberto sollte in der Lage sein zu reagieren. Seine ganze Saison war darauf ausgerichtet, dass er in den nächsten Tagen auf 100% seines Potenzials nutzen kann. Und der Plan wurde voll eingehalten, also ist er bereit. Und es ist sicher, dass sowohl Alberto und Andy das Temperament von Angreifern haben. Sie werden sich nicht lange anschauen, weil ihr Gesichtsausdruck irgendwann verraten würde, wie sie sich fühlen.“
Das Sky-Mannschaftsfahrzeug musste einen Reifen wechseln. Dem Fahrer wurde geraten, vor den Anstiegen der heutigen Etappe erneut den Reifen an seinem Jaguar zu wechseln, da die Abfahrt mit dem Ersatzreifen gefährlich sein könnte.
Der Leiter des Teams Astana sprach mit LeTour.fr über den Stand ihres Kapitäns und die Strategie zur Verteidigung seines Titels: „Alberto ist ruhig und besonnen“, sagte Yvon Sanquer heute Morgen. „Er ist schon seit langem der Meinung, dass der heutige Tag für die Tour entscheidend wird. Aber die Etappe wird nicht die schwierigste. Er wird sich daher anschauen, wie sich die erste Pyrenäenetappe entwickelt. Das hängt von den Angriffen ab und natürlich davon, was Andy Schleck machen wird.”
Riblon musste wegen einem mechanischen Problem kurz anhalten, aber die Gruppe hat auf ihn gewartet. Bei km 58 betrug ihr Vorsprung 9’40’’.
Die Temperatur beträgt aktuell 27,5°C für das Peloton.
Der Vorsprung der Ausreißer wächst weiter auf 9’.
Bei km 48 erhöht sich der Vorsprung von Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Vaugrenard (FDJ), Brutt (KAT), Riblon (ALM), Van de Walle (QST), Rolland (BTL), Augé und Moinard (COF) auf 8’40’’.
1. Vaugrenard, 6 Punkte; 2. Zabriskie, 4 Punkte; 3. Van de Walle, 2 Punkte
Obwohl er seine Siege 1938 und 1948 in den Alpen errungen hat, war Gino Bartali auch in der Region erfolgreich, in der die Tour heute zu Gast ist. Im Jahr seiner zweiten Krönung holte er sich Etappensiege in Toulouse und Lourdes.
Die Spitzengruppe hat in der ersten Stunde des Rennens 44,6 km zurückgelegt.
„Ich weiß nicht, wie hoch seine Chancen prozentual den beiden gegenüber einzuschätzen sind. Ich weiß auf jeden Fall, dass ohne den Sturz vom letzten Sonntag die Aufstellung auf dem Siegerpodest in Paris die gleiche wäre wie im letzten Jahr. Zu dem Zeitpunkt war er wirklich gut und der Sturz hat sich physisch enorm ausgewirkt. Es geht ihm jeden Tag besser, aber er war sehr angeschlagen.“
„Das Zeitalter der kleinen Absprachen ist längst vorbei. Als die Tour noch 120 Starter und ein Dutzend Teams zählte, konnte man vielleicht einem Team, das noch nichts gewonnen hatte, ein Etappe lassen, aber das ist vorbei. Heute stehen zu viele Interessen auf dem Spiel. Ehrlich gesagt, bin ich mir nicht sicher, ob das was werden kann. Dazu müsste man auch wissen, ob er auf einer Pyrenäenetappe überhaupt in der Lage ist, Contador und Schleck zu folgen, um in das Geschehen einzugreifen."
Im Gespräch mit letour.fr äußert sich der Sportdirektor von RadioShack über die Chancen von Lance Armstrong, vor Ende der Tour noch eine Etappen zu gewinnen. „Dazu müsste er sich einen Platz in einer Ausreißergruppe erkämpfen, aber ich wüsste nicht, wer mit ihm fahren wollte, wenn er sich in einer Gruppe von 10 oder sogar 20 Fahrern befände. Lance in einer Ausreißergruppe; das hat es nicht mehr gebeten, seit er die Tour gewonnen hat!“
Während das Peloton die 36-km-Marke mit 7’30’’ Rückstand passiert, erreichen Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Vaugrenard (FDJ), Brutt (KAT), Riblon (ALM), Van de Walle (QST), Rolland (BTL), Augé und Moinard (COF) bereits km 41.
Das Peloton hat soeben die 32-km-Marke passiert.
Die neun Ausreißer bauen ihren Vorsprung gegenüber dem Rest des Felds auf 6’10" aus.
Alain Gallopin sagte LeTour.fr heute Morgen, dass man sich über die Führung in der Teamwertung freue (erstmals 2010). Der Vorsprung des amerikanischen Teams gegenüber Caisse d’Epargne beträgt 21". Das erklärt vielleicht auch, warum RadioShack sich heute Morgen zunächst an die Fersen der Ausreißergruppe um Gutierrez heftete.
Von den neun Fahrern, die aktuell die 14. Etappe anführen, hat nur einer eine Etappe der Tour de France gewonnen. Dave Zabriskie vom Team Garmin gewann 2005 am Eröffnungstag das Zeitfahren und schlug dabei Lance Armstrong um 2“.
Von den neun Fahrern in der Ausreißergruppe geht keine Gefahr für die Führenden des Gesamtklasseements aus. Christophe Riblon hat nach 13 Etappen die beste Platzierung. Der Fahrer von AG2R La Mondial liegt auf dem 33. Rang der Gesamtwertung mit 24’37" Abstand auf Andy Schleck.
Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Vaugrenard (FDJ), Brutt (KAT), Riblon (ALM), Van de Walle (QST), Rolland (BTL), Augé und Moinard (COF) haben ihren Vorsprung an der 25-km-Marke auf 4’45’’ ausgebaut.
Es sind jetzt neun Fahrer an der Spitze: Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Vaugrenard (FDJ), Brutt (KAT), Riblon (ALM), Van de Walle (QST), Rolland (BTL), Augé und Moinard (COF).
Das Peloton hat die 23-km-Marke mit 2’25’’ Rückstand auf Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Brutt (KAT) und Moinard (COF) passiert.
Zusammen mit Vaugrenard (FDJ) verfolgen Riblon (ALM), Van de Walle (QST), Rolland (BTL) und Augé (COF) die vier Ausreißer, die weiterhin 10’’ Vorsprung haben.
Vaugrenard hat sich vor das Feld geschoben und versucht, zu den Ausreißern aufzuschließen.
Andy Schleck bleibt natürlich der beste Juniorenfahrer der diesjährigen Tour de France. Das weiße Trikot trägt erneut Robert Gesink, der mit 4’27’’ sein nächster Verfolger ist.
Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Brutt (KAT) und Moinard (COF) machen wieder Boden gut.
Gutierrez (GCE) wird bei km 17 eingeholt.
Das Peloton verkürzt unter Leitung von vier Fahrern von RadioShack den Abstand auf die fünf Männer an der Spitze auf 12’’.
Der Vorsprung von Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Brutt (KAT), Gutierrez (GCE) und Moinard (COF) beträgt aktuell 27’’.
Anthony Charteau verteidigt unverändert seinen Vorsprung von 15 Punkten in der Bergwertung gegenüber Jérôme Pineau.
Bei km 9 wird ein Großteil der Ausreißergruppe vom Feld eingeholt. Es bleiben nur noch Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Brutt (KAT), Gutierrez (GCE) und Moinard (COF) an der Spitze.
Voigt (SAX), Brajkovic (RSH), Thomas (SKY), Zabriskie (GRM), Di Gregorio (FDJ), Brutt (KAT), Champion (ALM), Rohregger (MRM), Gutierrez (GCE), Moinard (COF), Perez Moreno (EUS) und Moerenhout (RAB) fahren noch immer vorneweg, aber das Peloton fährt ein hohes Tempo.
Den Sprint um den zweiten Platz in Revel entschied Mark Cavendish für sich, der Alessandro Petacchi hinter sich ließ. Der Italiener übernimmt das grüne Trikot von Thor Hushovd, der als Achter über die Linie ging. Die beiden Fahrer trennen nur zwei Punkte. Cavendish ergattert mit 25 Punkten Rückstand auf Petacchi den dritten Platz auf dem vorläufigen Siegerpodest.
Die 12 Fahrer an der Spitze haben 18’’ Vorsprung gegenüber dem Rest des Starterfelds.
Andy Schleck behält das gelbe Trikot mit 31’’ Vorsprung auf Alberto Contador im Gesamtklassement.
Die Ausreißergruppe formierte sich bei km 2.
Christian Knees (MRM) setzt sich bereits auf dem ersten Kilometer vom Peloton ab.
Das Peloton hat die Linie bei Kilometer null um 12h07 überquert. Am Start sind 175 Fahrer, es sind keine Aufgaben zu verzeichnen.
Das Peloton rollt zurzeit geschlossen durch Revel auf den Punkt des realen Starts zu, der in 2,9 km Entfernung liegt.
Die heutige Strecke bietet den Sprintern zwei Chancen, sich in der Punktewertung zu verbessern: Mirepoix (km 51,5) und Campagne-sur-Aude (km 102).
Km 155: Port de Pailhères, außer Kategorie - HC (15,5 km mit 7,9%); km 183: Ax 3 Domaines, Kat. 1 (7,8 km bei 8,2%)
Die Fahrer starten heute von Revel aus auf eine 184,5 km lange Strecke zum Wintersportort Ax 3 Domaines, die sie durch die Departements Haute-Garonne, Aude und Ariège führen wird.