
Station des Rousses
165.5 km
Sonnabend 10 Juli
Diese Mittelgebirgs-Etappe ist schwerer als die mit den Anstiegen aus Lüttich-Bastogne-Lüttich, weil die Berge hier zwischen sechs und zwölf Kilometer lang sind. Ab der 40-km-Marke geht es richtig los. Es gibt keinen Meter flache Straße. Es geht bergauf, bergab, bergauf, wieder bergab und so weiter. Am Schluss wird vielleicht eine Gruppe von 30 Fahrern zusammen sein. Es gibt hier keine größeren Schwierigkeiten, es ist also keine Etappe, wo die Kletterspezialisten glänzen können, aber der Tag sollte Fahrern wie Cadel Evans oder David Moncoutié liegen. Die erste größere Selektion des Rennens wird stattfinden, und jeder Fahrer, der nicht in Form ist, könnte hier zurückfallen und alle Chancen auf den Sieg verlieren – nach nur einer gefahrenen Woche.
Luftaufnahme von Tournus© Altimage ULM
Das im Grünen zwischen der Saône und den Anhöhen des Mâconnais gelegene Tournus ist das Tor nach Südburgund. Durch die Position 100 km nördlich von Lyon und im Süden von Dijon genießt das mit reichhaltigem Kulturerbe ausgestattete Tournus auf der Achse Paris-Marseille einen Standortvorteil. Besonders erwähnenswert ist die Abtei Saint-Philibert (9. und 11. Jahrhundert), die nicht nur beinahe sämtliche ihrer Konventsgebäude bewahrt hat (Kirche, Krypta, Kloster,…), sondern auch den Esssaal und die Vorratskammer der Mönche, die heute für Darbietungen und Ausstellungen genutzt werden. Und dann gibt es da auch noch das denkmalgeschützte Hôtel-Dieu (17. und 18. Jahrhundert), in dem zwei Museen untergebracht sind: das Musée hospitalier mit einer wunderbaren Apothekerstube und das den schönen Künsten gewidmete Musée Greuze, größtenteils dem 1725 in Tournus geborenen Maler Jean-Baptiste Greuze gewidmet. Wie jede burgundische Stadt, die etwas auf sich hält, verfügt Tournus über ein Weingut mit der Qualitätsbezeichnung Mâcon und über eine dank mehrerer Sternerestaurants renommierte Gastronomie. Viele Vorzüge, die aus Tournus eine unumgängliche Raststätte machen.
40 Liftanlagen für Abfahrtsski, 220 km Langlaufloipen© S. Godin, Station des Rousses
Der französisch-schweizerische Gebirgsort Les Rousses (6 286 Einwohner) im Herzen des regionalen Naturparks des Hochjura in der Region Franche-Comté bietet ideale Höhenverhältnisse (1.120–1.680 m), die einen Urlaub bei milden Temperaturen in einer ruhigen und unberührten Natur ermöglichen. Das nationale Sportleistungszentrum, in dem sich alle Mannschaften der nordischen Disziplinen vorbereiten, ist nicht nur Heimat des Olympiasiegers der nordischen Kombination vom vergangenen Winter in Vancouver, Jason Lamy-Chappuis, sondern auch weltweit bekannt wegen des berühmten Skilanglaufrennens La Transjurassienne (76 km). Im Sommer überrascht Les Rousses mit einer breiten Vielfalt an Familienaktivitäten: Fußwanderungen, Mountainbike, Bademöglichkeiten in den beiden Seen des Sportzentrums, Segeln, Canyoning, Golf, Eisbahn, Reiten, unterirdischer Abenteuerparcours im Fort des Rousses,… Im Winter stehen Schneesportarten auf dem Programm: Abfahrtski (40 Liftanlagen), Langlaufski (220 km präparierte Loipen), Pisten für Begehung mit Schneetellern oder zu Fuß, Schlittenhunde, Rodeln, Biathlon, Kite-Surfing, Skijöring… Und schließlich können Sie zu jeder Jahreszeit unsere Handwerkskunst und unsere Museen entdecken.
Lassen Sie die Seele baumeln in Les Rousses!
• www.jura-tourism.com
• www.montagnes-du-jura.fr
• www.franche-comte.org