
Seit der systematischen Einführung des Zeitfahrens bei der Wiederaufnahme der Tour 1947 war die Kilometerlänge der Einzelübung lediglich ein einziges Mal kürzer: 52,300 Km 1967.
Nach dem großen Auftakt in Monaco schlägt die Tour ihre Zelte der Reihe nach in Frankreich, Spanien, Andorra sowie in der Schweiz auf, wobei ein Abstecher nach Italien führt - also 6 besuchte Länder. Rekordhalter in dieser Hinsicht ist weiterhin die Tour-Auflage von 1992 mit 7 Ländern.
Niemals zuvor in der Tour-Geschichte stand ein Berg am Vorabend der Zielankunft in Paris auf dem Programm. Die Ankunft auf dem Gipfel des Ventoux bei der 20. Etappe der Tour 2009 bedeutet also ein Novum.
Das Mannschaftszeitfahren stand nicht mehr seit 2005 auf dem Tour-Programm. Für die Auflage 2009 werden die tatsächlichen Zeiten auf dem Zielstrich in die Einzelgesamt- und die Mannschaftswertung übertragen. Das Klassement der Etappe errechnet sich anhand der vom fünften Fahrer jeder Mannschaft erreichten Zeit.
Wie schon bei der Auflage 2008 werden weder bei den Zwischensprints noch bei den Etappenankünften Gutschriften erteilt. Die tatsächliche Zeit bleibt der absolute Richtwert.
Für die Punktwertung sind Zwischensprints bei den Sprintetappen vorgesehen. Die ersten drei Fahrer jedes Sprints erhalten jeweils 6, 4 und 2 Punkte.
Insgesamt werden 3,2 Millionen Euro für die Mannschaften und Fahrer ausgelobt und verteilt, davon 450.000 Euro für den Sieger der Einzelgesamtwertung.