
Super-Besse
195.5 km
Donnerstag 10 Juli
Kim Kirchen ist der neue Gesamtführende der Tour de France. Er hat sechs Sekunden Vorsprung auf Cadel Evans und 16" auf Stefan Schumacher, den vorherigen Träger des gelben Trikots.
Riccardo Ricco hat seine erste Etappe bei der Tour de France gewonnen. Die zehn schnellsten Fahrer auf der 195,5km langen Etappe nach Super Besse:
1. Riccardo Ricco (ITA) SDV
2. Alejandro Valverde (ESP) GCE mit 1" Abstand
3. Cadel Evans (AUS) SIL mit 1" Abstand
4. Frank Schleck (LUX) CSC mit 4" Abstand
5. Kim Kirchen (LUX) COL mit 4" Abstand
6. Roman Kreuziger (CZE) LIQ mit 7" Abstand
7. Moises Duenas Nevado (ESP) BAR mit 7" Abstand
8. Carlos Sastre (ESP) CSC mit 7" Abstand
9. Denis Menchov (RUS) RAB mit 7" Abstand
10. Leonardo Piepoli (ITA) SDV mit 7" Abstand
Fernsehbilder zeigen, dass Schumacher auf dem letzten Kilometer gestĂĽrzt ist. Wir warten ab, wer auf der 7. Etappe das gelbe Trikot tragen wird.
Schumacher wurde in dem Moment aufgehalten, als Ricco Gas gab, um sich den Etappensieg zu holen. Es sieht aus, als sei der Fahrer im gelben Trikot von Kirchen touchiert worden.
Ricco zieht im Sprint an Valverde vorbei und holt sich seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France.
Vorn ist jetzt auch ein blaues Columbia-Trikot zu sehen. Es wird ein Sprint der Elite. Sastre ist mit dabei.
Zwei Fahrer von Caisse d’Epargne sind vor Ricco und Evans an der Spitze der Etappe.
Vande Velde und Piepoli wurden vom Feld eingeholt, in dem etwa 30 Fahrer mitgehen.
Jetzt muss Piepoli Gas geben. Er gehört zu den leichtesten Fahrern im Feld und ist ein reiner Kletterer. Die letzten 2km führen bergauf, wenn auch die letzten 300m nicht mehr ganz so steil sind.
Vande Velde und Piepoli machen Zeit gut. 3km vor dem Ziel wächst ihr Vorsprung auf 18".
Piepoli und Vande Velde führen noch immer mit 17" vor dem Feld. Es folgt ein abschüssiger Streckenabschnitt, bevor es auf den letzten steilen Anstieg geht. Holt sich Garmin heute das gelbe Trikot? Das Team Caisse d’Epargne fährt an der Spitze des Felds und scheint zahlenmäßig überlegen.
Vande Velde kämpft um das gelbe Trikot. Er und Piepoli haben 14" Vorsprung auf das Peloton. Der Amerikaner hatte zu Beginn des Tages 37" Zeitunterschied auf Schumacher.
Piepoli, Moncoutie, Vande Velde und Efimkin fahren jetzt zusammen an der Spitze.
5km vor dem Ziel setzen sich Vande Velde und Piepoli vor das Feld. In etwa 1km kommt ein stark abschüssiger Abschnitt, bevor der härteste Teil des Anstiegs naht.
Moncoutie holt Efimkin in Besse ein. Wird dies in Super Besse genauso aussehen? Die beiden haben noch 5km vor sich.
Efimkin (ALM) fĂĽhrt vor Moncoutie (COF) mit 10" Sekunden und vor dem Peloton mit 15".
David Moncoutie tritt an. Er verfolgt Efimkin, der noch 6km zu fahren und einen Vorsprung von 14" hat.
Die anderen beiden Ausreißer wurden vom Feld eingeholt und Efimkin hat einen Vorsprung von 10" auf das Feld, das unter Leitung von Caisse d’Epargne fährt.
Drei Fahrer sind jetzt an der Spitze: Le Mevel (C.A), Efimkin (ALM) und Moinard (COF). Efimkin lässt die anderen beiden hinter sich.
Wenn der letzte Anstieg einer Etappe in die Kategorie zwei oder höher fällt, wird am Gipfel die doppelte Punktzahl vergeben. Somit gibt es am Ende der heutigen Etappe je 20, 18, 16, 14, 12 und 10 Punkte für die ersten sechs Fahrer zu holen.
Moinard und Lefévère haben sich 10km vor dem Ziel einen Vorsprung von 10" erkämpft.
Der erste Angriff auf dem letzten Anstieg geht von Laurent Lefévère (BTL) und Amael Moinard (COF) aus. Die beiden Franzosen haben etwa 100m Vorsprung auf das Peloton.
Am FuĂź des letzten Anstiegs sind Zabel und Vogondy in einen Sturz verwickelt. Beide steigen wieder auf ihr Rad und fahren weiter.
Bichot fährt wieder im Peloton. Er wurde noch nicht einmal zum angriffsstärksten Fahrer der Etappe gewählt. Die Ehre wird Sylvain Chavanel zuteil, dem Initiator des heutigen Ausreißversuchs.
Der letzte Anstieg des heutigen Tages ist 11km lang und hat durchschnittlich 4,7% Steigung. Da es auch ein 4km langes BergabstĂĽck gibt, das die durchschnittliche Steigung verringert, muss man sagen, dass es sich um einen schweren Anstieg handelt, der einen 1.000m langen Abschnitt mit 11% Steigung aufweist.
Freddy Bichot hat weiter 18" Vorsprung auf das Feld, während ’Bobo’ Botcharov eingeholt wurde.
B&B sind immer noch an der Spitze des heutigen Starterfelds, aber 15km vor dem Ziel ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die anderen Teams schwere GeschĂĽtze auffahren.
Botcharov hat 12" Abstand auf Bichot, der seinen Vorsprung von 20" auf das Feld verteidigt. Der Mann, der seit der 14-km-Marke an der Spitze fährt, dürfte sicher zum angriffsstärksten Fahrer des Tages gewählt werden.
Crédit Agricole greift an, diesmal in Person von Alexandre Botcharov. Der Fahrer aus Sibirien jagt Bichot, der noch 8" Sekunden Vorsprung hat und 15" vor dem Peloton liegt..
20km vor dem Ziel schrumpft Bichots Vorteil auf 25". Auch er scheint sich darauf vorzubereiten, in das Feld zurĂĽckzukehren, das von Alejandro Valverdes Team kontrolliert wird.
Auch wenn Caisse d’Eparge das Feld völlig beherrscht, ist der Träger des gelben Trikots direkt hinter der Spitze zu sehen. Diese Gruppe holt soeben Chavanel ein. Nun bleibt von den Ausreißern nur noch Bichot. Sein Vorsprung beträgt noch 25".
Caisse d’Epargne scheint entschlossen, die Ausreißer einzuholen. Das Team von Valverde gibt weiterhin das Tempo vor.
Die beiden AusreiĂźer teilen sich die Arbeitslast brĂĽderlich. Sie haben 23km vor dem Ziel 30" Vorsprung auf das Feld. In den letzten 10 Minuten fuhr Chavanel 52% der Zeit an der Spitze.
Chavanel und Bichot haben sich dem Ziel auf weniger als 25km genähert. Sie haben 50" Vorsprung auf das Hauptfeld, das von Valverdes Team geführt wird.
Die beiden Ausreißer sind wieder die einzigen Fahrer, die dem Peloton davonfahren. Der Zeitunterschied zwischen Chavanel/Bichot und dem Hauptfeld mit dem gelben Trikot beträgt 50".
Das Hauptfeld mit Schumacher hat 50" Rückstand auf Chavanel und Bichot. Es wird derzeit vom Team Caisse d’Epargne geführt.
Drei Fahrer versuchen, die LĂĽcke zu den beiden FĂĽhrenden Chavanel und Bichot zu schlieĂźen: Verdugo, Voeckler und Casar haben 40" Abstand.
Der Fahrer im grünen Trikot erreicht den Gipfel 3’30" nach Chavanel.
Sylvain Chavanel hat heute bereits 16 Punkte geholt und kann so insgesamt 27 Punkte auf seinem Konto in der Bergwertung verbuchen. Er zieht im Rennen um das Punktetrikot mit Voeckler gleich.
Die Punkte am dritten Anstieg gingen an:
1. Sylvain Chavanel (COF) - 10 Pkte
2. Freddy Bichot (AGR) - 9 Pkte
3. Thomas Voeckler (BTL) - 8 Pkte - Abstand 56"
4. Sandy Casar (FDJ) - 7 Pkte
5. Gorka Verdugo (EUS) - 6 Pkte
6. Luis Sanchez (GCE) - 5 Pkte
Das Team von Caisse d’Epargne führt das Feld an. Hinter Valverdes Mannschaft folgt der Träger des gelben Trikots.
Das Peloton holt Pauriol ein und Hushovd fällt zurück. Der Zeitunterschied auf Chavanel und Bichot, die noch 1.500m vom Gipfel entfernt sind, beträgt 1’55".
Pauriol zieht am Ausreißer Vaugrenard vorbei. Caisse d’Epargne gibt das Tempo im Feld vor, das jetzt ebenfalls Vaugrenard einholt.
Einige Fahrer fallen auf dem Weg zum Col de la Croix-Morand zurück, darunter auch der vormalige Träger des gelben Trikots Roman Feillu.
Chavanel und Bichot haben 1’40" Vorsprung auf das Peloton und werden jetzt von Remi Pauriol verfolgt.
Chavanel führt während des gesamten Anstiegs vor Bichot. Die beiden haben 3km vor dem Gipfel 1’00" Vorsprung auf Vaugrenard.
Gerade eben versucht Cardenas, sich vom Feld abzusetzen, das 1’55" Abstand auf Chavanel hat. Er wird von David de la Fuente gejagt.
Pauriol hat noch 5km Berg vor sich und 1’35" Abstand auf Chavanel und Bichot.
Der erste Fahrer aus der Spitzengruppe, der zurückfährt, ist Vaugrenard. Der Fahrer von FDJ wirkt, als hätte er bleierne Räder! Er wartet jetzt auf das Feld.
Nach der scharfen Linkskurve zu Beginn des Anstiegs greift Remi Pauriol von Crédit Agricole das Peloton an.
Das Peloton hat aktuell 2’05" Abstand auf das Trio an der Spitze. Soeben passiert das Feld das Zeichen, das anzeigt, dass der dritte Anstieg mit 8km Länge und 5,2% Steigung noch 10km entfernt ist.
In den letzten 10 Minuten hat Chavanel 42% der Zeit an der Spitze der AusreiĂźergruppe verbracht. Er hat sich heute bereits sechs Punkte fĂĽr die Bergwertung gesichert und liegt somit im Kampf um das Punktetrikot nur noch zwei Punkte hinter Voeckler.
An der Spitze des Hauptfelds lösen sich die Farben ab. Es sind noch einige Gerolsteiner-Trikots zu sehen, aber Quickstep, Agritubel und Liquigas gehen nach vorn.
Chavanel führt nicht mehr das virtuelle Klassement der Tour an. Sein Trio, das die Besteigung des Col de la Croix-Morand antritt, hat aktuell 2’00" Vorsprung auf das Feld.
Das Peloton überfährt die Sprintlinie in La Bourboule (144km) mit 2’25" Zeitunterschied auf das Führungstrio.
Das Feld hat 2’20" Abstand auf Vaugrenard, Chavanel und Bichot, die auf die Sprintstrecke in La Bourboule gehen. Sie geben sich nicht so leicht geschlagen und ihr Tempo scheint sich wieder zu verschärfen.
Die Punkte fĂĽr den dritten Sprint der sechsten Etappe gehen an:
1. Benoit Vaugrenard (FDJ) - 6 Pkte
2. Freddy Bichot (AGR) - 4 Pkte
3. Sylvain Chavanel (COF) - 2 Pkte
Die Tour war bereits fünfmal zu Gast auf dem Col de la Croix-Morand, zuletzt 1996, als Richard Virenque den Gipfel als Erster erreicht. Davor holte sich Stephen Roche hier 1992 auf dem Kategorie-2-Anstieg zum 1.401m hohen Berg den Etappensieg. 1959 fuhr Andre Le Dissez dem Feld davon, während es 1952 der große Gino Bartali war, der diesen Gipfel im Zentralmassiv als Schnellster erklomm.
Vaugrenard, Chavanel und Bichot trennen weniger als 5km vom dritten Sprint. Ihr Vorsprung ist auf 2’30" geschrumpft, und es scheint, als sei ihr Ausreißversuch zum Scheitern verurteilt, es sei denn, das Peloton verlangsamt die Aufholjagd. Aber damit ist wohl nicht zu rechnen. Das eigentlich Rennen kommt erst noch, da der Sprint nur den Auftakt zum Col de la Croix-Morand markiert.
Der dritte Anstieg der sechsten Etappe liegt am Col de la Croix-Morand. Er ist 8km lang und hat eine durchschnittliche Steigung von 5,2%. Der höchste Punkt wird an der 158-km-Marke erreicht. Oben werden je 10, 9, 8, 7, 6 und 5 Punkte an die ersten sechs Fahrer vergeben, die über die Linie gehen.
Die Ausreißer haben aktuell 3’15" Vorsprung auf das Peloton und sind noch 10km vom dritten Zwischensprint entfernt. Dieser liegt am Fuße des Col de la Croix-Morand, dem ersten Kategorie-2-Anstieg der Tour 2008.
Nach seinem Sturz in der Versorgungszone, bei dem er seine Schaltung beschädigte, musste Brard (COF) lange auf ein neues Rad warten. Auf der gestrigen Etappe lag er lange Zeit in Führung. Jetzt bringen ihn seinen Teamkollegen von Cofidis langsam wieder an das Feld heran.
Vaugrenard ist weiterhin der Fahrer, der die meiste Zeit an der Spitze der Ausreißergruppe verbringt. Das Trio hat jetzt 3’30" Vorsprung auf das Hauptfeld. Der Regen hat nachgelassen. Die Straßen sind noch nass, aber die Wolkendecke scheint aufzureißen.
Das Peloton fährt durch den Ort Briffons an der 123,5-km-Marke. Es hat 3’20" Abstand auf die drei AusreiĂźer. Gerolsteiner gibt weiterhin das Tempo vor, und das Team von Silence-Lotto arbeitet sich nach der Reifenpanne von Cadel Evans langsam wieder nach vorn.
Die Wettervorhersage hatte für die gesamte Etappe schönes Wetter gemeldet, aber es regnet noch immer auf das Feld, das sich dem ersten Anstieg der Kategorie 2 der diesjährigen Tour nähert. Die Straßen sind nass, aber die Temperatur liegt bei etwa 25°C.
Cadel Evans hat nach einer Reifenpanne schnell wieder zum Feld aufgeschlossen, nachdem er zuvor einen Wortwechsel mit einigen im Konvoi hatte, die die Sache seiner Meinung nach unnötig gefährlich gemacht haben.
Nach einer Reifenpanne wird Evans von fĂĽnf seiner Teamkollegen in der Aufholjagd auf das Feld unterstĂĽtzt. Es hat angefangen zu regnen und der StraĂźenbelag ist leicht rutschig.
Die mittlere Geschwindigkeit lag in der dritten Stunde der sechsten Etappe bei 36,7km/h. Der Durchschnitt für die ersten drei Stunden beläuft sich auf 39,8km/h.
Cadel Evans hat einen neuen Reifen, ruft aber dem Anschein nach einen Mechaniker herbei, der etwas an seinem Rad richten soll.
Silence-Lotto hat in der letzten Stunde zusammen mit Gerolsteiner das Tempo im Feld vorgegeben, aber das Team lässt sich jetzt zurückfallen, um auf den Teamkapitän Cadel Evans zu warten, der eine Reifenpanne hat.
Die Tour de France war letztmals 1996 in Super Besse zu Gast, einem Skiort im Zentralmassiv. Es war die 13. Etappe zwischen den Alpen und den Pyrenäen. Die zehn schnellsten Fahrer auf der damals 177km langen Etappe von Le Puy-en-Velay nach Super Besse waren:
1. Rolf Sorensen
2. Orlando Rodrigues
3. Richard Virenque
4. Luc Leblanc mit 2" Abstand
5. Paolo Savoldelli mit 11" Abstand
6. Miguel Indurain mit 23" Abstand
7. Chris Boardman
8. Laurent Brochard
9. Laurent Dufaux
10. Abraham Olano
Brard hat eine lange Aufholjagd vor sich. Seine hintere Schaltung wurde bei dem Sturz beschädigt. Er scheint keine Verletzungen davon getragen zu haben, sieht aber nicht besonders glücklich aus, während er auf ein neues Rad von seinem Team wartet.
Der zweite Fahrer, der bei dem Versuch stĂĽrzt, sich einen Versorgungsbeutel zu greifen, ist Florent Brard vom Team Cofidis.
David Lopez Garcia hatte einen Sturz in der Versorgungszone. Er sitzt bereits wieder auf seinem Rad.
Die Ausreißer nähern sich der Versorgungszone an der 111-km-Marke. Ihr Vorsprung fällt auf 4’00".
Das Feld liegt an der 102,5-km-Marke 4’15" hinter Chavanels Trio. Das Team Gerolsteiner hat anscheinend beschlossen, dass es an der Zeit ist, das Tempo zu verschärfen. Der größte Vorsprung der Ausreißergruppe betrug 5’15" bei km 95.
"Etwa 15km vor der Versorgungszone passierte es", erzählte Alejandro Valverde nach der fünften Etappe. "Wir gingen ein hohes Tempo, etwa 55km/h, als ich über einen dieser Buckel fuhr, die manchmal in der Straßenmitte sind. Ich habe das Gleichgewicht verloren und bin auf die rechte Seite gefallen. Ich habe den Rennarzt konsultiert und bin dann weitergefahren. Nach etwa 10km habe ich wieder zum Feld aufgeschlossen, ohne Probleme.
Ich bin mit dem rechten Schlüsselbein, Knie und Unterschenkel auf der Straße aufgeschlagen, aber im Moment tut es nicht weh. Das einzige Problem ist, dass meine gesamte rechte Seite zerkratzt ist und ich aussehe, als hätte ich mit einem Löwen gekämpft.“
France Télévisions hat berechnet, dass von den drei Führenden Benoît Vaugrenard in den letzten 10 Minuten 39% der Zeit an der Spitze verbracht hat, gefolgt von Chavanel mit 32% und Bichot mit 29%.
Der Vorsprung der Ausreißer wächst weiter. Das Feld hat unter Leitung der Fahrer von Gerolsteiner mit Unterstützung von Silence-Lotto die 95-km-Marke passiert. Der Zeitunterschied auf Chavanel, Bichot und Vaugrenard beträgt aktuell 5’15".
Die Ausreißer haben noch 98km der sechsten Etappe vor sich und führen derzeit mit 5’05" auf das Hauptfeld. Dies ist ihr bisher größter Vorsprung.
Am höchsten Punkt des Côte de Crocq betrug der Abstand des Felds auf Chavanels Trio 4’15".
Chavanel setzte sich am Gipfel des zweiten Anstiegs an die Spitze der AusreiĂźergruppe und holte sich weitere drei Punkte fĂĽr die Bergwertung. Die Fahrer gingen in folgende Reihenfolge ĂĽber die Linie:
1. Sylvain Chavanel (COF) - 3 Pkte
2. Freddy Bichot (AGR) - 2 Pkte
3. Benoit Vaugrenard (FDJ) - 1 Pkt
Das Führungstrio geht mit einem Vorsprung von 4’10" auf den zweiten Anstieg der heutigen Etappe. Der Côte de Crocq ist 1,6km lang und hat eine durchschnittliche Steigung von 6%.
Im Gespräch mit LeTour.fr sagte Scott Sunderland, sportlicher Leiter von CSC: „Es wäre schön, wenn Fabian seine jetzige Position so gut es geht verteidigen könnte. Es ist wichtig, ihn unter den Top 10 zu haben, und auch wenn die heutige Etappe mit einem Anstieg endet, ist er stark genug, um mitzuhalten.
Die Etappe liegt definitiv sowohl Frank als auch Andy [Schleck], und sie werden wie immer aufmerksam sein. Wir haben ihnen gerade durchgegeben, dass sie auf dem Weg zum Finish an der Spitze des Pelotons bleiben sollen, um Ärger aus dem Weg zu gehen, und sie werden die Augen offen halten. Wenn sich eine Möglichkeit bietet, werden sie sie sicher ergreifen.
Ansonsten bin ich mir sicher, dass Jensie der Versuchung nicht widerstehen können wird. Das ist sein Stil und wir werden ihn nicht zurückhalten.“
In der zweiten Stunde lag die mittlere Geschwindigkeit bei 37,6km/h. Damit beträgt der Durchschnitt für die ersten beiden Stunden 41,1km/h.
Chavanel, Bichot und Vaugrenard haben soeben die 81,5-km-Marke der 195,5km langen Etappe erreicht. Ihr Vorsprung auf das Feld beträgt zurzeit 4’50".
LeTour.fr sprach vor der Etappe mit Eusebio Unzue, dem sportlichen Leiter von Caisse d’Epargne, um ein Update zum Zustand von Alejandro Valverde einzuholen. „Im Moment ist unser Ziel zu sehen, wie Alejandro durchhält“, sagte der Spanier. „Wir werden beobachten, wie er sich erholt. Seine Verletzungen sind nicht schwerwiegend, das sollte also kein Problem sein. Aber er hat Hautabschürfungen an den Armen und konnte gestern Nacht nicht gut schlafen. Er hat Schmerzen, aber das ist am Tag nach einem Sturz normal. Wir hoffen, dass er sich in den nächsten zwei bis drei Tagen vor den Pyrenäen wieder vollständig von seinem Sturz erholt.
Wir werden versuchen, heute seine Kräfte zu schonen und wenn seine Genesung Fortschritte macht, können wir über unsere Pläne für die nächsten Etappen nachdenken.“
Das Feld passiert den Ort Bellegarde-en-Marche mit der 71,5-km-Marke. Der RĂĽckstand auf Vaugrenard, Bichot und Chavanel beträgt nur noch 4’40".
Am höchsten Punkt des ersten gewerteten Anstiegs der sechsten Etappe (an der 70-km-Marke) hat das Hauptfeld 4’55" Zeitunterschied auf Vaugrenard, Bichot und Chavanel.
Das Feld passiert die 69-km-Marke mit 5’00" Zeitunterschied auf die Führenden. Es hat noch einen Kilometer des 2,3km langen Côte de L’Armelle vor sich.
Die Punkte am ersten Anstieg des Tags holten sich:
1. Sylvain Chavanel (COF) - 3 Pkte
2. Benoit Vaugrenard (FDJ) - 2 Pkte
3. Freddy Bichot (AGR) - 1 Pkt
Victor Hugo Pena ist der einzige kolumbianische Fahrer, der jemals das gelbe Trikot trug. Heute feiert er seinen 34. Geburtstag. Er gehörte 2003 zum Team US Postal, als dieses das Mannschaftszeitfahren gewann. Am nächsten Tag führte er das Gesamtklassement an, stellte sich aber in den Dienst seines Teamkapitäns Lance Armstrong.
Sylvain Chavanel führt derzeit das virtuelle Klassement an, nachdem er sich an der 6-km-Marke absetzte. Er wurde bei km 14 von Benoît Vaugrenard und Freddy Bichot eingeholt. Das Trio fährt seitdem gemeinsam an der Spitze des Rennens. Derzeit beträgt ihr Vorsprung auf das Feld unter Leitung von Gerolsteiner 5’05".
Davis Phinney gewann mit seinem Team bei den Olympischen Spielen 1984 eine Bronzemedaille im Mannschaftszeitfahren und wird heute 49 Jahre alt. Er ging seinerzeit mit 7-Eleven bei der Tour an den Start und gewann zwei Etappen: 1986 und 1987. Im darauf folgenden Jahr wurde er Zweiter in der Punktewertung nach Eddy Plankaert.
Sein Sohn Taylor wird in diesem Jahr sein Debüt bei den Olympischen Spielen geben. Offiziell fährt er noch bei den Junioren (er wurde am 27. Juni 18 Jahre alt), hat aber in diesem Jahr bereits eine Weltmeisterschaft in einem 4.000-m-Lauf gewonnen.
Ronan Pensec, der zweimal unter die Top 10 der Tour de France fuhr (ein 6. Platz 1986 und ein 7. Platz 1988), arbeit mittlerweile als Berater für France Télévisions und wird heute 45 Jahre alt. Bei der Tour 1990 trug er das gelbe Trikot. Heute bietet er unter anderem Radurlaube in Frankreich an.
Wilfried Peeters, der sportliche Leiter des Teams Quickstep, feiert heute seinen 44. Geburtstag. Er war von 1986 bis 2001 Radprofi und zu seinen größten Erfolgen gehört das Rennen Paris - Roubaix, das er 1998 hinter seinen beiden Teamkollegen Franco Ballerini und Andrea Tafi als Dritter beendete.
Francis Van Londersele, sportlicher Leiter des Teams Cofidis, wurde von LeTour.fr heute Vormittag um eine Einschätzung der sechsten Etappe gebeten. Seiner Meinung könnte der Tag Sylvain Chavanel liegen, der Hoffnungen auf das gepunktete Trikot hat. „Die Tour lief für uns bisher gut. Wir waren jeden Tag mit einem Fahrer an den Ausreißversuchen beteiligt und außerdem konnten wir den Etappensieg von Samuël Dumoulin feiern.
Das Team hat einen guten Zusammenhalt. Wir sind eine Gruppe von Freunden, die alle ein ähnliches Ziel haben. Besser kann es ein sportlicher Leiter kaum antreffen.
Auf den nächsten beiden Etappen haben unsere Fahrer wie Moncoutie, Chavanel und Moinard gute Chancen. Diese angriffsstarken Fahrer werden sicher das Rennen interessant machen. Heute wird es einen spannenden Kampf um das gepunktete Trikot geben. Voeckler möchte es behalten, aber je nach Rennszenario könnte das auch ein Ziel für Sylvain sein.
Im Finish wird es für unsere Fahrer schwierig werden, die Besten zu überraschen, aber es wäre möglich, wenn sich eine Ausreißergruppe bildet. In jedem Fall sind alle Teamkapitäne – Valverde und Ricco beispielsweise – in der Lage zu gewinnen. Ich glaube nicht, dass ein Fahrer wie Andy Schleck die nötige Beschleunigung bringen kann, aber andererseits könnte ich mir vorstellen, dass Cunego es versuchen wird.“
Das Feld überfährt die Linie des zweiten Zwischensprints bei 44,5km mit 4’20" Rückstand auf die drei Ausreißer.
Die drei AusreiĂźer legten in der ersten Stunde der 6. Etappe 44,5km zurĂĽck.
Die Punkte fĂĽr den Sprint in Cressat an der 44,5-km.Marke holten sich:
1. Freddy Bichot (AGR) 6 Pkte
2. Benoit Vaugrenard (FDJ) 4 Pkte
3. Sylvain Chavanel (COF) 2 Pkte
Das Trio an der Spitze bestreitet in Kürze den zweiten Sprint. Bei der letzten Zeitmessung betrug sein Abstand auf das Feld 4’00". Die Führung im Peloton hat jetzt Gerolsteiner übernommen.
Es wird davon ausgegangen, dass der Anstieg am Ende der sechsten Etappe für eine neue Ordnung im Gesamtklassement sorgen wird. Stefan Schumacher sagte gestern, er werde das gelbe Trikot nicht kampflos abgeben. Auf LeTour.fr möchten wir heute von Ihnen wissen, wie Sie seine Aussichten sehen. Beteiligen Sie sich an unserer heutigen Umfrage, die lautet: „Wird Stefan Schumacher nach der Ankunft in Super Besse noch das gelbe Trikot tragen? Ja oder nein?“
Chavanel, Bichot und Vaugrenard bauen ihren Vorsprung auf 3’40" aus.
Zu Gast im Auto des Rennleiters Christian Prudhomme ist heute Seine Königliche Hoheit Prinz Albert von Monaco.
Thomas Voeckler startet erneut im Punktetrikot. Nach zwei Etappen ohne Anstieg muss er heute kämpfen, um die Führung in der Bergwertung zu behalten. Vor dieser Etappe betrug sein Vorsprung auf Sylvain Chavanel acht Punkte. Chavanel hat seinen Angriff bereits gestartet und hofft, auf den heutigen vier Anstiegen – zwei der Kategorie 2 und zwei der Kategorie 4 – den Unterschied wettzumachen.
Nach einem Toilettenstopp ist das Feld mit dem Träger des gelben Trikots wieder unterwegs und erreicht die 28-km-Marke. Die AusreiĂźer haben die Gelegenheit genutzt, um ihren Vorsprung auf 2’10" auszubauen.
Der Abstand des Felds auf Chavanel, Bichot und Vaugrenard beträgt an der 26-km-Marke 1’00". Pate wurde vom Peloton eingeholt.
„Unser Ziel ist natürlich immer der Etappensieg“, erklärte Thor Hushovd nach der fünften Etappe. „Es hat nicht funktioniert, aber der Plan war außerdem, uns das grüne Trikot zu holen.“ Und das hat er geschafft. Der Sieger der Punktewertung 2005 und Gewinner der zweiten Etappe hat Kim Kirchen im Klassement überholt und führt nun die Kategorie der Sprinter mit 88 Punkten an. Es folgen Oscar Freire (RAB) mit 85 Punkten und Kim Kirchen (THR) mit 81 Punkten.
Derzeit fährt ein Fahrer zwischen den drei Franzosen an der Spitze und dem Feld. Danny Pate von Garmin hat 50" Abstand auf Chavanels Trio.
Von den drei Fahrern, die derzeit die sechste Etappe anführen, hat Sylvain Chavanel die beste Platzierung im Gesamtklassement. Er startete von Rang 29. auf die Etappe und hat 2’10" Abstand auf Schumacher im Klassement.
„Wir werden sehen, wie es auf dem Weg hoch nach Super Besse laufen wird“, sagte Stefan Schumacher. „Ich kann zwei Tage als Führender in der Gesamtwertung und einen Etappensieg für mich verbuchen. Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus, aber ich werde morgen ganz sicher nicht aufgeben. Ich werde kämpfen, um das Trikot zu verteidigen. Ich weiß, dass es auf den anstehenden Bergetappen sehr schwer wird, aber wir werden hart arbeiten und alles nur Menschenmögliche versuchen.“
Der Mannschaftskapitän von Gerolsteiner führt im Gesamtklassement mit 12 Sekunden Vorsprung. Zweitplatzierter nach fünf Etappen ist Kim Kirchen von Columbia, während David Millar (TSL) mit dem gleichen Zeitunterschied auf den Deutschen im gelben Trikot aufgrund schlechterer Positionen auf den frühen Etappen den dritten Rang belegt.
Cadel Evans (SIL) und Fabian Cancellara (CSC) machen die Top FĂĽnf mit 21 und 33 Sekunden Abstand auf Schumacher komplett.
Am ersten Zwischensprint hatte das Peloton 1’05" Abstand auf Vaugrenard, Bichot und Chavanel.
1. Sylvain Chavanel (COF) 6 Pkte
2. Benoit Vaugrenard (FDJ) 4 Pkte
3. Freddy Bichot (AGR) 2 Pkte
Die drei Männer an der Spitze erreichen gleich den ersten Sprint in Chatelus-Malvaleix. Bei der letzten Zeitmessung betrug ihr Abstand 1’00.
Ein weiterer Fahrer versucht, die drei Männer an der Spitze einzuholen. John-Lee Augustyn vom Team Barloworld versucht sein Glück, aber er scheint sich nicht vom Feld befreien zu können.
Stéphane Goubert (ALM) versucht, die Lücke zu den drei Ausreißern zu schließen. Er hat 35" Abstand auf das Trio an der Spitze und führt mit fünf Sekunden vor dem Feld.
Den Ton im Peloton geben derzeit die Fahrer von Crédit Agricole an. Der Abstand auf die drei Ausreißer Vaugrenard, Bichot und Chavanel beträgt nach 18km 42".
Das Tempo ist heute von Anfang an hoch und Alejandro Valverde (GCE), der Sieger der ersten Etappe, fährt am Ende des Felds. Nach einem Sturz an der 85-km-Marke der 5. Etappe trägt er mehrere Bandagen.
Vaugrenard und Bichot haben Chavanel eingeholt. Die drei AusreiĂźer haben an der 14-km-Marke 45" Vorsprung auf das Peloton.
An der 10-km-Marke führt Sylvain Chavanel mit 15" vor zwei Gegenangreifern: Freddy Bichot (AGR) und Benoît Vaugrenard (FDJ). Das Feld hat 55" Abstand auf Chavanel, der sich nach 6km absetzte.
Einige Fahrer haben versucht, sich früh abzusetzen, aber keiner konnte einen großen Vorsprung herausfahren. Sylvain Chavanel, der stets angriffslustige Fahrer von Cofidis, gehört zu denen, die ihr Glück versuchen. Er unternahm seinen Versuch bei Kilometer 6, aber es ist noch nicht klar, ob er erfolgreich ist.
Bisher mussten vier Fahrer bei der 95. Tour de France aufgeben. Am härtesten getroffen hat es das Team Saunier Duval-Scott, das ohne Angel Gomez und Aurelien Passeron auskommen muss, die beide in den ersten Tagen stürzten.
Das Feld zieht sich bereits zu Beginn der sechsten Etappe aufgrund des hohen Tempos in die Länge. In Aigurande scheint die Sonne, und es sind nur wenige Wolken in Sicht. Regen ist nicht angekündigt, und die für heute vorhergesagte Höchsttemperatur von 26° wird bereits überschritten.
Der offizielle Start der sechsten Etappe war um 12h25. Es sind noch 176 Fahrer im Feld. Abgemeldet hat sich heute Morgen Aurilien Passeron vom Team Saunier Duval, der gestern stĂĽrzte.
Das Peloton macht sich auf den Weg zum offziellen Start der sechsten Etappe.
Die Strecke von Aigurande nach Super Besse umfasst vier Wertungsanstiege: zwei der Kategorie vier (Côte de L’Armelle bei 70km und Côte de Crocq bei 89km) und die ersten beiden der Kategorie 2 bei der 95. Auflage (Col de la Croix-Morand bei 158km und den Zieleinlauf).
Auch wenn die Strecke als Bergetappe gilt, bietet sie dennoch drei Zwischensprints in Chatelus-Malvaleix (23,5km), Cressat (44,5km) und La Bourboule (144km).
Die Sonne scheint über der Tour de France, während die heutige Strecke das Starterfeld in südlicher Richtung zum Zentralmassiv führt. Die 195,5km lange Etappe von Aigurande nach Super Besse im Departement Puy-de-Dome beginnt um 12h20. Die Bedingungen sind ideal. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 26 °C und es geht nur ein leichter Wind aus westlicher Richtung.
Die Fahrer gehen vor dem offiziellen Start in eine 3,3km neutrale Zone. Die heutige Etappe bietet die ersten beiden Anstiege der Kategorie 2 der 95. Tour de France.
Die Live-Berichterstattung beginnt in wenigen Minuten.