
Paris Champs-Élysées
143 km
Sonntag 27 Juli
1. Sastre
2. Evans
3. Kohl
4. Menchov
5. Vandevelde
1. Steegmans
2. Ciolek
3. Freire
4. McEwen
5. Hushovd
Quick Step rettet seine Tour mit einem Sieg auf den Champs-Elysées… Zweiter Sieg für Steegmans bei der Tour, der erste für Quick Step bei der Tour 2008
Quick Step führt den Tempozug an…
Chavanel wird weniger als 2 km vor dem Ziel vom Peloton eingeholt
Der Anführer vom Team Cofidis hat 3 km vor dem Ziel einen Angriff gestartet…
Der Belgier ist in der Abfahrt der Champs-Elysées 4 km vor dem Ziel ebenfalls gestellt worden…
Nach dem gestellten Gérard versucht nun ein weiterer Fahrer der FDJ - Philippe Gilbert - sein Glück mit einem Tempovorstoß…
Gérard liegt beim Erklingen der Glocke zur letzten Runde noch alleine vorne, mit 5“ Vorsprung…
Arnaud Gérard (FDJ) hat sich alleine abgesetzt…
10 km vor dem Ziel wird auch Botscharow vom Peloton gestellt…
Siutsou und Augé sind vom Peloton eingeholt worden, doch Botscharow macht zunächst alleine weiter….
Es sind noch 13 Kilometer, d.h. noch zwei Runden, bis zum Ziel zu fahren.. Botscharow, Augé und Siutsou haben 6“ Vorsprung auf das Peloton…
Botscharow (C.A) und Augé (COF) sind zu Siutsou (COL) vorgestoßen…
15 km vor dem Ziel hat Siutsou (COL) sich leicht abgesetzt…
Weiterhin geben die Teamgefährten von Sastre das Tempo vor…
Es bleiben nun weniger als 20 Rennkilometer, und das Peloton hat die vier Ausreißer gestellt…
Vier Fahrer haben sich leicht abgesetzt: Van Summeren, Cheula, Schumacher und ein Fahrer der Rabobank…
Vogondy und Barredo sind bei km 117 gestellt worden
1. Barredo, 6 Pkte
2. Vogondy, 4 Pkte
... 8“
3. Gustov, 2 Pkte
Die CSC-Fahrer legen weiterhin ein hohes Tempo vor, der Vorsprung von Vogondy und Barredo schrumpft allmählich: 12“ auf der Ziellinie bei der 5. Durchfahrt…
Vogondy und Barredo liegen derzeit immer noch allein an der Rennspitze, mit 20“ Vorsprung bei km 113
Vogondy und Barredo haben bei km 111 einen Vorsprung von 20“ auf das Peloton. Arrieta immer noch in der Verfolgung…
Jose-Luis Arrieta (ALM) hat 30 km vor dem Ziel zum Gegenangriff ausgeholt…
Vogondy und Barredo haben derzeit 12“ Vorsprung auf das Hauptfeld…
Carlos Barredo hat jetzt zum französischen Meister aufgeschlossen…
Nicolas Vogondy hat sich erneut abgesetzt, liegt derzeit alleine vorne…
Die Teamgefährten von Sastre geben weiterhin das Tempo vor…
Die Fahrer überqueren zum dritten Mal die Ziellinie. Es bleiben noch 39 km…
Florencio und Gutierrez sind eingeholt worden, eine neue Angreifergruppe hat sich gebildet…
1. Gutierrez, 6 Pkte
2. Florencio, 4 Pkte
... 10’’
3. Posthuma, 2 Pkte
Florencio (BTL) und Gutierrez (GCE) haben sich leicht vom Peloton abgesetzt und nehmen den zweiten Anstieg der Champs-Elysées in Angriff…
Das Tempo des Pelotons ist in der Abfahrt der Champs-Elysées extrem hoch…
Nicolas Vogondy hat schnell zu Stéphane Augé aufgeschlossen…
Stéphane Augé zieht als Erster das Tempo an, er hat etwa hundert Meter Vorsprung auf das Peloton…
Keinerlei Angriff bislang…
Stuart O’Grady, der die CSC-Mannschaft an der Spitze anführt, überfährt als Erster die Ziellinie. Bei der nächsten Überfahrt wird ein erster Zwischensprint absolviert.
Im Jahre 2006 hatte das Peloton Ekimov, der seine letzte Tour de France bestritt, beim ersten Ăśberfahren der Ziellinie das Feld anfĂĽhren lassen. Werden die Fahrer diesmal Vansevenant vorfahren lassen, um seine dritte Rote Laterne bei der Tour zu feiern, bevor er dann das Rennrad abstellen wird?
Das Peloton wird nun noch acht Runden auf dem traditionellen Kurs absolvieren…
Auf den Uferstraßen entlang der Seine beginnt nun der Pariser Streckenteil dieser letzten Etappe…
Bei der Durchfahrt in Issy-les-Moulineaux haben sich die Teamgefährten des Gelben Trikots an die Spitze des Feldes gesetzt. Das Tempo nimmt weiterhin allmählich zu…
Es bleiben noch 66 Rennkilometer bis zur letzten Zielankunft der diesjährigen Tour
Das Tempo hat leicht zugenommen…
Wer hat Carlos Sastre gesehen? Seit dem Start in Brest ist der Kapitän vom Team CSC mehr als diskret gewesen, nahezu transparent. Der Spanier ist im « Sparmodus » gefahren, hat beim Zeitfahren in Cholet das Mindestsoll geliefert, die Pyrenäen mit den Besten überquert, ohne jedoch zu versuchen, hier bereits für Unruhe zu sorgen… Die Strategie stand in Wirklichkeit bereits fest: beim Anstieg zum Alpe d’Huez sollte Sastre zuschlagen. Diese Absicht war vorauszusehen. Auf der Straße ist die Umsetzung einfach lehrbuchmäßig. Schon vor der ersten Kurve hat er sich von der Gruppe der Favoriten abgesetzt und seinen schicksalhaften Anstieg alleine in Angriff genommen. Danach blieben ihm 13,8 Kilometer, um sich entscheidend abzusetzen. Nach der Ankunft in der Station hatte er seine Rivalen im Gesamtklassement um 1’30“ distanziert. Sein Vorsprung schien einwenig knapp. Aber dennoch…
Cadel Evans hat sich offenbart. Nun haftet dem designierten Favoriten der diesjährigen Tour nach seinem 2. Platz bei der vorangehenden Ausgabe hinter Contador der Ruf eines Poulidor der modernen Zeiten an. Im Gegensatz zum Fahrer aus dem Limousin kann Evans zumindest sagen, das Gelbe Trikot fünf Tage lang getragen zu haben. Bei der Etappe nach Hautacam hat sich der Kapitän von Silence-Lotto nicht beeilt, die Ehren für das errungene Trikot oder auch die Verantwortlichkeit dafür zu ernten. Er hatte nämlich nur eine Sekunde Vorsprung auf Frank Schleck an der Spitze der Gesamtwertung. Auf dem Podium sollte dennoch eine Träne seine Emotionen verraten.
Mit 14 Jahren war er hier schon hinaufgeklettert. Mit seinem Vater hatte der junge Cyril bereits die höchste Straße Europas erklommen, hinauf zum Gipfel der Bonette in 2.802 Metern Höhe. Vielleicht ein Vorzeichen. Auf dem Dach der Tour 2008 lag nicht er an der Spitze, sondern John-Lee Augustyn, der danach am Ende einer Kurve an der Katastrophe vorbeigeschrammt ist. Dessel, der gleich hinter ihm fuhr, kam dann mit Popowytsch, Arroyo und Casar zusammen, allesamt Abfahrspezialisten. Beim abschließenden Finale setzte der ehemalige Träger des Gelben Trikots bei der Tour 2006 400 m vor dem Ziel zur entscheidenden Attacke an, indem er die letzten beiden Kurven optimal angesteuert hat. Auf der Ziellinie hatte Dessel nicht einmal mehr die Zeit, zum Jubel die Arme zu heben. Das Foto auf den Titelseiten der Zeitung am nächsten Tage zeigte ein strahlendes Lächeln, das doch auch die Freude zum Ausdruck bringen konnte.
Dieser Junge hat vor nichts Angst. Er hat jetzt ein Markenzeichen. Auf der Strecke einen Abfahrtsteil einige Kilometer vor der Zielankunft einer Etappe vorzusehen ist wahrscheinlich das beste Mittel, um die Aufmerksamkeit von Luis-Leon Sanchez hervorzulocken. Zufall oder nicht, aber jedenfalls ist der lang aufgeschossene Fahrer vom Team Caisse d’Epargne schon zweimal bei Paris-Nizza durch rasante Abfahrten aufgewallen. Bei der Etappe nach Aurillac hatte sich Sanchez zunächst am Ausreißversuch des Tages beteiligt. Nachdem dieser von einer großen Gruppe mit allen Favoriten der Tour gestellt wurde, setzte er auf der Fahrt zum letzten Anstieg des Tagesprogramms zu einer neuerlichen Attacke an. Sein Sinn für die Ideallinie hat es ihm ermöglicht, alle anderen abzuhängen. Sein großes Talent als Streckenfahrer war ihm danach von Nutzen, um den Vorsprung auf dem flachen Streckenteil zu wahren. Ein beeindruckendes Finale!
« Attacke von Chavanel ! » hört man regelmäßig mit einem scherzhaften Unterton in der technischen Zone. Dieses ständige Attackieren ist das Markenzeichen des Kapitäns vom Team Cofidis, häufig inspiriert, immer willensstark, selten belohnt. Auf der Linie von Kilometer Null oder 5 km vor dem Ziel hat er stets sein Glück versucht. Aneinander gereihte Frustmomente haben seiner Entschlossenheit nichts anhaben können. Chavanel hat immer daran geglaubt, endlich einmal Etappensieger bei der Tour de France zu werden. Und er hat es geschafft, auf der Straße nach Montluçon bei der letzten Streckenetappe, die für ihn zugänglich war! Bei der Zielankunft rufen uns seine Tränen des Glücks den Wert eines Etappensiegs in Erinnerung. Es hat uns gefallen, ihn weinen zu sehen…
1. Bichot, 3 Pkte
2. Lang, 2
3. Marzano, 1
Das Peloton befindet sich derzeit im Anstieg der Côte de Châteaufort
Das ist der Teamgefährte, von dem alle träumen. Er hat Vitalität, Stärke und ein Gespür für das Rennen. Beim Anstieg zum Alpe d’Huez, bei dem sein Kapitän Carlos Sastre attackiert hat, steuerte Andy Schleck die Gruppe der Favoriten, in Zusammenarbeit mit seinem Bruder Frank. Er hat auf alle Angriffe reagiert, um den Erfolg der Initiative von Sastre zu sichern, und setzte zudem zu den Beschleunigen an, die den Rhythmus von Cadel Evans stören sollten. Gleichzeitig kontrollierte er eventuelle Rivalen für das Weiße Trikot. Auf dem letzten Kilometer blieb ihm sogar noch Energie, um Samuel Sanchez den zweiten Platz streitig zu machen. Auf den Fernsehschirm sah man nur ihn. Am Gipfel haben ihm alle eine Zukunft im Gelben Trikot für die kommenden Jahre vorausgesagt.
1. Kohl, 3
2. Steegmans, 2
3. Eisel, 1
Zwei Jahre zuvor besuchte Oscar Pereiro Frankreich im Gelben Trikot, bis ihm dieses von Floyd Landis wieder abgenommen wurde, bevor dieser dann etwas später von der Patrouille gestellt wurde. Im Team Caisse d’Epargne wurde er zwar nicht als führender Fahrer vorgestellt, bildete aber trotzdem ein tragendes Element, ein die Kräfte bündelnder Straßenkapitän. Eine gute halbe Stunde lang hat das Peloton wie eine gänzlich erschütterte Familie reagiert. Trotz seiner Eleganz und Effektivität in der Abfahrt verließ Pereiro das Rennen bei km 80 auf der Etappe nach Prato Nevoso. Er stürzte über eine Leitplanke mehrere Meter in die Tiefe auf die darunter verlaufende Fahrbahn. Die anderen Fahrer sehen ihn bewegungslos auf dem Boden liegen. Erst einige Minuten später erfuhren sie, dass er bei Bewusstsein geblieben und mit einer ausgerenkten Schulter davongekommen war. Diese nicht enden wollenden Minuten hat das Peloton fast im Stillstand verbracht. Da gab es keine Ausreißer mehr, keinen Etappensieg. Alle für Oscar.
Das Phänomen wurde erwartet, ihm eilte ein vor allem auf den Pisten errungener Ruf voraus. Nun sollte sich mit den besten Sprintern auf den Straßen der Tour zu messen. 2007 war es nur ein kurzer Auftritt gewesen. In diesem Jahr sollte die gezündete Rakete Cavendish die Besten des Pelotons auf der letzten Geraden hinter sich lassen. In Châteauroux, dann in Toulouse und in Narbonne hat « Cav » durch seine Stärke und Leichtigkeit beeindruckt. Und in Nîmes, wo er seine vierte Etappe erringen konnte, mutete es fast schon wie Zauberei an. 500 Meter vor der Ziellinie schien Cavendish eingeklemmt zu sein. Aber mit Kraft und Behendigkeit sollte er auch hier noch einen Weg finden. Man spricht schon von einem neuen McEwen !
Zu Beginn der 18. Etappe belegte Damiano Cunego den 14. Platz in der Gesamtwertung. Seine Träume vom Gelben Trikot haben dieses Jahr einen guten Teil seiner Nächte ausgefüllt, so sehr, dass er sogar auf den Giro verzichtet hat. Diese haben sich aber schon beim Zeitfahren von Cholet verdüstert, um dann in den Pyrenäen gänzlich zu verfliegen. Die Alpen haben ihm die Möglichkeit geboten, noch einmal zuzuschlagen, dazu sollte es aber nie kommen. Zu deren Ende sollte ein schwerer Sturz bei km 28 ihn fast zur Aufgabe zwingen. Mit offener Wunde am Kinn und lädiertem Torso wurde er rund zehn Minuten verpflegt, während das Peloton mit 55 km/h voranpreschte. Unter diesen Bedingungen wäre eine Aufgabe sicherlich nicht unehrenhaft gewesen für den „kleinen Prinzen“. Er hat es aber vorgezogen zu leiden, um das Rennen nicht verlassen zu müssen. Mit vier Teamgefährten hat sich der Italiener hinter dem Hauptfeld hergeschleppt, gepeinigt von den Schmerzen seiner Verletzungen und die Angst, das Rennen außerhalb des Zeitlimits zu beenden. Seine Tour ist nunmehr fast zu Ende, aber er hat weitergemacht und es geschafft. Fast so schön wie ein Sieg!
Rufen wir uns kurz Brest in Erinnerung. Gestärkt durch seinen Erfolg beim Dauphiné Libéré, mit dem Aussehen eines möglichen Siegers, wurde Valverde als Favorit der Großen Schleife 2008 gehandelt. Dies war jedenfalls das Hauptziel für seine Saison. Bei der ersten Etappe begann der „Unschlagbare“ sein Festival und nahm allen Beobachtern der Atem. Beim Anstieg von Plumelec rief seine Attacke die großen Streiche bei den Ardennenklassikern in Erinnerung, in Lüttich in diesem Jahr oder an der Mauer von Huy im Jahre 2006. Dieses Mal hatte der Sieg zudem den besonderen Zusatz des Gelben Trikots. Er sollte es nur zwei Tage tragen, ein Wochenende lang in der Bretagne…
Die Redaktion der Webseite letour.fr, die seit dem Start in Brest jeden Morgen im jeweiligen Zielbereich präsent gewesen ist, hat mit den Internet-Surfern 20 Etappen in ganzer Länge erlebt, mit dem Auftrag, möglichst viele Informationen und Fakten zum Rennen zu liefern. Mit Unterstützung von Radio Tour, Bildern von France Télévisions, den sportlichen Leitern und Fahrern, die uns bei Interviews Rede und Antwort gestanden haben, der Live-Berichterstattung sind wir stets am Puls des Renngeschehens geblieben. Immer dabei, manchmal ein bisschen besorgt manchmal traurig, aber doch immer mit viel Gefühl beim Peloton dabei. Unter den vielen Geschehnissen der letzten drei Wochen haben wir unsere Top 10 unter den denkwürdigen Augenblicken herausgesucht.
Das Peloton hat in der ersten ‚Rennstunde’ 27 Kilometer zurückgelegt…
Rufen wir uns kurz Brest in Erinnerung. Gestärkt durch seinen Erfolg beim Dauphiné Libéré, mit dem Aussehen eines möglichen Siegers, wurde Valverde als Favorit der Großen Schleife 2008 gehandelt. Dies war jedenfalls das Hauptziel für seine Saison. Bei der ersten Etappe begann der „Unschlagbare“ sein Festival und nahm allen Beobachtern der Atem. Beim Anstieg von Plumelec rief seine Attacke die großen Streiche bei den Ardennenklassikern in Erinnerung, in Lüttich in diesem Jahr oder an der Mauer von Huy im Jahre 2006. Dieses Mal hatte der Sieg zudem den besonderen Zusatz des Gelben Trikots. Er sollte es nur zwei Tage tragen, ein Wochenende lang in der Bretagne…
Das Gelbe Trikot, Carlos Sastre, stößt bei einem Glas Champagner gerade mit seinem Teamkollegen Andy Schleck an…
Carlos Sastre nimmt immer noch die Glückwünsche aller Fahrer des Pelotons entgegen…
Derzeit ist von keinerlei Attacke zu berichten, außer eben dem kleinen Ausflug von Stéphane Augé und Samuël Dumoulin, die sich die Helme des Fahrers und des Fotografen vom Pressemotorrad Nummer 1 der Zeitung L’Equipe im Tausch gegen ihre eigenen Helme geborgt hatten…
Zwei Cofidis-Fahrer haben sich gerade – mit Motorradhelmen ‚bewaffnet’ – vom Peloton ‚abgesetzt’…
Die Fahrer haben die Linie von Kilometer Null um 13.53 Uhr ĂĽberquert. 145 Fahrer am Start. Keine Absage vor dem Start.
Carlos Sastre, der beim abschließenden Zeitfahren der Tour von Cérilly nach Saint-Amand-Montrond gegenüber Cadel Evans nur 29’’ verloren hat, behält das Gelbe Trikot. Der Australier, der das von ihm bei der Zeitfahrt erwartete Niveau nicht ganz erreichen konnte, rückt mit einem Rückstand von 1’05“ auf den zweiten Platz vor, während Bernhard Kohl, der die 9. Zeit gefahren ist, einen Platz verliert, vor der letzten Etappe aber dennoch mit einem Rückstand von 1’20“ auf Sastre auf dem Podium bleibt.
Das Grüne Trikot dürfte auf den Schultern von Oscar Freire bleiben, der über einen Vorsprung von 42 Punkten auf seinen ersten Verfolger, Erik Zabel, verfügt. Bei den Zwischensprints und der Zielankunft auf den Champs-Elysées sind bei dieser letzten Etappe maximal nur 47 Punkte zu holen.
Bernhard Kohl hat schon seit mehreren Tagen das Gepunktete Trikot bei der Tour 2008 sicher, sofern er diese letzte Etappe auch noch zu Ende fährt.
Andy Schleck hat beim Zeitfahren einen kleinen Teil seines Vorsprungs in der Wertung der besten Jungprofis eingebüßt. Er wahrt ein Polster von 1’17’’ auf Roman Kreuziger, der das Weiße Trikot nicht mehr in Gefahr bringen dürfte.
Team CSC Saxo Bank schickt sich an, die Mannschaftswertung zu gewinnen, zusätzlich zum Gelben Trikot und zum Weißen Trikot. Ihr Vorsprung auf AG2R – La Mondiale beträgt 15’49’’.
Sylvain Chavanel ist von der Jury des Brandt-Preises für den Kampfgeist zum kämpferischsten Fahrer der gesamten Tour de France 2008 gewählt worden.
Das Peloton fährt derzeit im Konvoi in den Straßen von Etampes, in Richtung des realen Starts, der sich 4,5 km von der Sammelstelle befindet.
Die Fahrer begeben sich heute auf eine Strecke von 143 km von Etampes in Richtung der Zielankunft auf den Champs-Elysées. Das Peloton wird acht Runden auf einer traditionellen Rundstrecke durch die Straßen von Paris absolvieren. Der fiktive Start ist auf 13.35 Uhr angesetzt.