
Saint-Brieuc
164.5 km
Sonntag 6 Juli
Die zehn besten Fahrer auf der 164,5km langen Etappe von Auray nach St.-Brieuc:
1. Thor Hushovd (NOR) C.A
2. Kim Kirchen (LUX) THR
3. Gerald Ciolek (DEU) THR
4. Robbie Hunter (RSA) BAR
5. Erik Zabel (DEU) MRM
6. Yury Trofimov (RUS) ALM
7. Oscar Freire (ESP) RAB
8. Jimmy Casper (FRA) AGR
9. Martin Elminger (CH) ALM
10. Leonardo Duque (KOL) COF
Es ist der sechste Etappensieg fĂĽr Thor Hushovd. Der Gewinner des grĂĽnen Trikots 2005 brach sich auf den letzten 300m Bahn und setzte sich mit hauchdĂĽnnem Vorsprung gegen andere Sprintspezialisten durch.
Thor Hushovd setzt sich gegen alle durch und holt sich den Etappensieg vor einem Fahrer vom Team Columbia, wahrscheinlich Cavendish.
Cancellara schiebt sich an die Spitze. Weniger als 1km vor dem Ziel wird er von Pozzato gejagt.
Valverde ist jetzt Zweiter im Feld. Setzt er zum Sprint an? Es scheint so. Chavanel ist in Sicht und Cancellara schert aus.
Moreau und Voeckler sind vom Feld eingeholt worden. Caisse d’Eparnge führt die Jagd auf Chavanel, der nicht aufgibt.
2,8km vor dem Ziel greift Chavanel an. Lelay fällt zurück.
Die vier AusreiĂźer halten durch. 3km vor dem Ziel fĂĽhren sie mit 12". Chavanel greift an, gefolgt von Voeckler.
Auch wenn die Sprinterteams entschlossen sind, die vier AusreiĂźer einzuholen, verteidigen Moreau, Lelay, Chavanel und Voeckler ihren geringen Vorsprung. 3km vor dem Ziel liegen sie mit 25" vor dem Peloton unter FĂĽhrung von Quickstep. Die StraĂźe steigt jetzt an und bei Moreau zeigt sich die Anstrengung.
Für Sylvain Chavanel werden die heutigen Mühen auf gar keinen Fall umsonst gewesen sein: Er wurde soeben zum angriffsstärksten Fahrer der heutigen Etappe gewählt.
Die vier AusreiĂźer gehen auf die letzten 5km. Sie haben sich bisher gegenseitig nicht angegriffen, aber ihr Vorsprung schrumpft ... nur noch 30".
Moreau, Lelay, Chavanel und Voeckler haben noch 9km bis ins Ziel vor sich und ihr Abstand beträgt nur noch 40". Cancellara positioniert sich an der Spitze des Pelotons. Aber die Teams der Sprinter sind weiterhin beherrschend: Crédit Agricole (für Hushovd), Quickstep (für Steegmans), Liquigas (für Pozatto)... Caisse d’Epargne (für Valverde...?! Warum nicht?).
Caisse d’Epargne gibt immer noch den Ton an der Spitze des Pelotons an. Obwohl sich mittlerweile Quickstep, Silence-Lotto und FDJ dazu gesellt haben, leistet das Team des Rennführenden ganze Arbeit. Könnte es sein, dass Valverde auf einen zweiten Etappensieg in Folge hofft?
Das Team Silence schickt jetzt seine Truppen nach vorn. Zum Teil soll so Cadel vor Ärger bewahrt werden, aber andererseits hat auch McEwen gesagt, dass er die Zieleinfahrt kennt und es für möglich hält, dank seiner Kraft eine weitere Touretappe zu gewinnen.
Wir können weiterhin berichten, dass Johan Vansummeren, der gestern auf der Eröffnungsetappe durch die Heckscheibe des Teamfahrzeugs von Columbia krachte, trotz des Vorfalls immer noch im Geschehen mitmischt.
20km vor dem Ziel beträgt der Vorsprung der vier Ausreißer auf das Feld genau 1’00".
Solers Abstand auf das Feld beträgt jetzt 1’05". Im Gegensatz zu gestern, als seine Teamkollegen Cheula und Froome auf den Kolumbianer warteten, fährt er heute allein in Richtung Ziel.
Quickstep führt jetzt die Verfolgungsjagd des Pelotons an. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die vier Ausreißer Moreau, Lelay, Chavanel und Voeckler von den Teams der Sprinter eingeholt werden. Columbia hat als letztes Team seine Truppen an die Front geschickt. Der Abstand des Hauptfelds beträgt jetzt nur noch 1’05".
Soler fährt jetzt allein und abgeschlagen am Ende des Felds. Es scheint, dass die Verletzungen, die er sich gestern bei einem Sturz zugezogen hat, ihren Tribut fordern.
Der Vorsprung von Moreau, Lelay, Chavanel und Voeckler auf das Hauptfeld beträgt noch 1’15". Die Teams der Sprinter arbeiten sich allmählich heran. Quickstep und Crédit Agricole sind die Letzten, die anziehen. Liquigas geht mit.
Die vier Ausreißer an der Spitze sind soeben unter dem Banner durchgefahren, dass die verbleibende Distanz zum Ziel mit 25km angibt. Soler fällt im Peloton zurück.
Die vier Ausreißer fahren noch geschlossen an der Spitze, aber der Abstand wird kleiner. Bei der letzten Zeitmessung führten Moreau, Lelay, Chavanel und Voeckler mit 1’25" Vorsprung.
Als St.-Brieuc letztmals Etappenziel bei der Tour war, wurde Scott Sunderland Neunter. Dies hat LeTour.fr veranlasst zu recherchieren, welche früheren Fahrer sich heute als Sportdirektoren verdingen und bei dem Rennen vor vier Jahren dabei waren. Wir können berichten, dass Igor Gonzalez de Galdeano (arbeitet jetzt für Euskaltel) 2004 als 56. im Ziel der zweitbeste Sportdirektor auf der siebten Etappe war, gefolgt von Rolf Aldag (heute Columbia) an 132. Stelle. Erik Dekker (heute Rabobank) war Letzter unter den Sportdirektoren – an Platz 176.
Die mittlere Geschwindigkeit lag in der dritten Stunde bei 39,4km/h. Damit beträgt der Durchschnitt für die ersten drei Stunden 41,8km/h.
Die Spitzengruppe betreibt 40km vor dem Ziel noch immer Arbeitsteilung. Der Vorsprung von Moreau, Lelay, Chavanel und Voeckler beträgt 1’55".
Das Peloton passiert die 116-km-Marke und hat aktuell einen Abstand von 2’35" auf die vier Fahrer an der Spitze.
Philippe Gilbert, der sowohl im Gesamtklassement als auch in der Punktewertung an zweiter Stelle liegt, feierte gestern seinen 26. Geburtstag. Der Belgier sammelte auch heute Punkte auf einem der Zwischensprints. Früher hätte er sich damit vor Valverde gesetzt, aber da es keine Bonussekunden mehr gibt, ist dies heute nicht der Fall.
Das Finish der zweiten Etappe liegt dem stets angriffslustigen Fahrer, der seit Beginn seiner Karriere 2002 für Française des Jeux fährt. (Nächstes Jahr geht er zu Silence-Lotto.)
In den letzten 10 Minuten hat Moreau 42% der Zeit an der Spitze der Ausreißergruppe verbracht, sein Teamkollege David Lelay 28%, Chavanel 18%... Voeckler konsultiert währenddessen seinen Direktor neben dem Teamfahrzeug.
David Lelay fährt erst seit zwei Tagen für das Team Agritubel. Er stieß Anfang Juli zu der Mannschaft und startete gestern erstmals in grün, blau und weiß. Der 28-Jährige wurde in St.-Brieuc geboren und führt derzeit die französische Meisterschaft an, nachdem er sowohl die Tour du Finistere und die Trophée des Grimpeurs in diesem Jahr für sich entscheiden konnte.
Sandy Casar und einer seiner Kollegen von Française des Jeux haben sich an die Spitze des Pelotons gesetzt. Sie teilen sich jetzt die Arbeit mit dem Team Caisse d’Epargne. Der Abstand zu den Ausreißern beträgt 2’55".
Lelay und Moreau haben Chavanel und Voeckler eingeholt. Die vier Franzosen haben 57km vor dem Ziel einen Vorsprung von 3’00" auf das Hauptfeld.
Chavanel und Voeckler führen mit 40" Vorsprung vor Lelay und Moreau. Das Team Caisse d’Epargne gibt 61km vor dem Ziel im Peloton das Tempo vor.
Nach Voecklers Radwechsel fahren er und Chavanel wieder an der Spitze zusammen, gefolgt von Moreau und dem lokalen Fahrer aus St-Brieuc, David Lelay, der gestern sein Debüt für Agritubel hatte. Ihr Abstand auf die beiden Führenden beträgt nur noch 50".
Die Punkte fĂĽr den Sprint in Corlay gingen an:
1. Chavanel (COF), 6 Pkte
2. Voeckler (BTL), Pkte - Abstand 20"
3. Lelay (AGR), 2 Pkte - Abstand 53"
Voeckler, einer der beiden FĂĽhrenden der Etappe, musste eben anhalten, um das Rad zu wechseln. Er kommt mit 30 Sekunden RĂĽckstand auf Chavanel am letzten Zwischensprint an.
Es regnet weiterhin, aber schwächer als auf dem Weg zum Mur-de-Bretagne. Chavanel und Voeckler sind kurz vor dem Punktesprint in Corlay an der 103-km-Marke. Sie haben 3’45" Vorsprung auf das Peloton, aber die beiden Fahrer von Agritubel sind ihnen auf den Fersen.
Alle Wertungsanstiege der zweiten Etappe liegen hinter den Fahrern. Chavanel und Voeckler führen weiterhin mit 2’00" Abstand auf Moreau und Lelay und 3’30" auf das Hauptfeld.
Das Peloton passierte den vierten Anstieg mit3’27" Abstand auf Voeckler und Chavanel.
Moreau und Lelay haben das Peloton am dritten Anstieg angegriffen. Die beiden Fahrer von Agritubel setzen den Angriff am vierten Anstieg fort. An der 96-km-Marke holt sich Moreau die Punkte für den Drittplatzierten in der Wertung mit 2’00" Abstand auf Chavanel und Voeckler.
Das Paar an der Spitze hat sich die Arbeit zunächst gerecht geteilt, aber in den letzten 10 Minuten hat Chavanel mehr gearbeitet. Er ist 67% der Zeit vorgefahren und hat Voeckler eine kleine Verschnaufpause gegönnt.
Voeckler fährt hingegen vor Chavanel über den Gipfel des vierten Anstiegs, den Côte de Saint-Mayeux (bei 96km).
1. Sylvain Chavanel (COF), 4 Pkte
2. Thomas Voeckler (BTL), 3 Pkte
3. Christophe Moreau (AGR), 2 Pkte - 3’00" Abstand
4. David Lelay (AGR), 1 Pkt
Christophe Moreau und ein Teamkollege von Agritubel greifen an und kommen als Dritter und Vierter auf dem Mur-de-Bretagne an. Ihr Abstand auf die Ausreißer am Gipfel beträgt 3’05".
Voeckler hat Chavanel die Führung am Mur-de-Bretagne überlassen. Regen fällt auf das Peloton, an dessen Spitze der Mann im gelben Trikot fährt. Oscar Pereiro schiebt Valverde, der sich ein langärmeliges gelbes Trikot überzieht.
Chavanel fährt vor Voeckler durch die schmale Gasse, die die auf dem Mur-de-Bretagne versammelten Menschenmassen bilden. Sie haben 3’15" Abstand auf das Peloton und treten jetzt in den Kampf um die Punkte, die am Gipfel vergeben werden.
Chavanel und Voeckler treten den Anstieg zum Mur-de-Bretagne an. Sie haben sich vorn abgewechselt, seit sie sich an der 23,5-km-Marke zusammengetan haben. Ihr Vorsprung beträgt aktuell 3’25".
In der Versorgungszone gab es einen Sturz, an dem ein Fahrer von Agritubel beteiligt war, der hinter Frank Schleck fuhr, als dieser nach seinem Versorgungsbeutel griff. Der gestĂĽrzte Fahrer ist Nicolas Jalabert.
Die Fahrer an der Spitze haben in der zweiten Stunde 42,6km zurückgelegt. Der Durchschnitt für die ersten beiden Stunden der Etappe beträgt 43,7km/h.
Der dritte Anstieg des Tages wird der erste der Kategorie 3 in der diesjährigen Rundfahrt sein. Liebevoll "Alpe d’Huez der Bretagne" genannt, ist der Anstieg nur 1,5km lang, hat aber eine durchschnittliche Steigung von 8,7%. Der höchste Punkt liegt an der 92-km-Marke der heutigen Etappe, die 164,5km lang ist.
Das Team von Caisse d’Epargne gibt seit der 25-km-Marke den Ton im Peloton an, aber jetzt kommt auch das Team Columbia nach vorn. Es scheint, dass die Teams der Sprinter anfangen zu kooperieren, um Chavanel und Voeckler einzuholen, die noch 3’50" Vorsprung haben.
Das Peloton verschärft das Tempo und der Abstand auf die beiden Ausreißer schwindet. 80km vor dem Ziel beträgt der Vorsprung noch 3’55".
LeTour.fr sprach eben mit Erik Breukink vom Team Rabobank, um seine Meinung zur heutigen Etappe zu hören: „Ich bin kein Hellseher, daher will ich mich nicht dazu äußern, was heute passieren wird, aber ich kann mir denken, dass die beiden Fahrer an der Spitze bald eingeholt werden, weil einige Teams es heute auf einen Massensprint ankommen lassen. Die Namen brauche ich nicht zu nennen … die üblichen Sprinter.
Der kleine HĂĽgel vor dem Finish wird alles leicht durcheinander wirbeln und die Sache interessant machen, aber er ist nicht so steil, als dass er das Peloton auseinander reiĂźen wird.
Auf den Einwurf, dass das Profil der heutigen Etappe Oscar Freire liegen müsste, stimmte der niederländische Sportdirektor zu, stellte aber schnell klar: „Gestern war es für ihn sogar noch besser, aber Oscar war nicht in der Lage zu siegen. Ihm ging es nicht gut. Wir haben heute nicht die Absicht zu arbeiten, um die Ausreißergruppe einzuholen. Das haben wir gestern gemacht, als wir zusammen mit Crédit Agricole und Caisse d’Epargne gekämpft haben, aber heute überlassen wir die Aufgabe anderen.
Wir möchten uns stattdessen um Menchov und Freire kümmern, damit sie sicher fahren und jedweden Ärger aus dem Weg gehen. Es ist heute sehr windig und die Etappe ist gefährlich.”
Beim zweiten Zwischensprint fĂĽhrte der Fahrer im grĂĽnen Trikot das Peloton ĂĽber die Linie und holte sich zwei Punkte. Die Ergebnisse des Sprints in Pontivy:
1. Chavanel (COF), 6 Pkte
2. Voeckler (BTL), 4 Pkte
3. Gilbert (FDJ), 2 Pkte - mit 4’25" Abstand
Beim zweiten Sprint hat Voeckler Chavanel die sechs Punkte für den Erstplatzierten überlassen. Das Duo hat aktuell noch 5’25" Vorsprung auf die Spitze des Felds.
Die Ausreißer erreichten ihren größten Vorsprung 100km vor dem Ziel mit 6’25". Sie sind jetzt noch 94km von St.-Brieuc entfernt und das Peloton rückt näher. Bei der letzten Zeitmessung betrug der Abstand noch 5’40".
Der Sportdirektor von Agritubel stammt aus Saint-Malo (wo morgen die dritte Etappe startet) und kennt die Straßen der Region, wo das Rennen heute ausgetragen wird, wie seine Westentasche. Er wurde von LeTour.fr um eine Einschätzung gebeten, wie die heutige Etappe ausgeht. „Geoffroy Lequatre war gestern zum richtigen Zeitpunkt an dem Ausreißversuch beteiligt“, sagt Emmanuel Hubert über die Etappe nach Plumelec. „Wir wollten, dass er dabei ist, obwohl wir wissen, dass diese Art von Initiative nicht immer aufgeht. Dann hat Romain Feillu sein Glück versucht, wenn auch etwas zu früh, aber er wollte den Überraschungseffekt nutzen, was manchmal funktioniert. Leider hatte er eine Reifenpanne und fiel zurück, aber er hätte sowieso nicht mit den besten Fahrern im Feld mithalten können.
Die Etappe heute kann hektisch werden, und ich glaube, dass der Wind eine Rolle spielen wird. Es wird sicher etwas passieren … ich weiß aber nicht was. In jedem Fall müssen die Fahrer aufpassen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Im Finale ist alles möglich, und zwar nicht nur ein Sprint."
Bisher führte die Etappe über trockene Straßen, aber jetzt öffnen sich die Himmelspforten und es fällt Regen auf das Peloton, das 6’35" Abstand auf Voeckler und Chavanel hat.
David Arroyo wechselt sich weiterhin an der Spitze des Pelotons mit seinen Kollegen von Caisse d’Epargne ab. Das Feld hat aktuell mehr als sechs Minuten Rückstand auf die beiden Führenden, die sich bei der 23-km-Marke im Kampf um die Punkte für die Bergwertung zusammengetan haben.
Kurz vor der Tour de France hat der italienische Hersteller eine Vorabfassung seines neuen Systems Super Record herausgebracht. Es soll später in diesem Jahr im Handel erhältlich sein und umfasst eine 11-fach Kassette. Die Form der Schalt-/Bremshebel wurde erstmals seit Jahren völlig neu konstruiert und das System ist an dem Rad von Thomas Voeckler zu bewundern, dem Fahrer im gepunkteten Trikot.
Chavanel und Voeckler haben ihren Vorsprung bei der Durchfahrt in Melrand an der 56-km-Marke auf 5’05" ausgebaut.
„Am Ende ist es eine Art Achterbahnrennen“, sagte Robbie McEwen heute Morgen über die Etappe nach St.-Brieuc. „Ich kann mich noch daran erinnern, wie Pozzato die Etappe 2004 gewann; die Durchfahrt durch die Stadt ist zunächst ziemlich anspruchsvoll und dann kommt ein Anstieg in Richtung Ziellinie, der allmählich steiler wird. Auf dem letzten Kilometer zum Ziel flacht die Strecke dann plötzlich ab. Sie eignet sich gut für einen Sprint, aber auch für Fahrer, die heute früh etwas wagen."
Und was erwartet er von dieser Etappe? „Ich fühle mich gut, aber ich bin mir nicht sicher, was ich heute möglich ist. Viel hängt davon ab, was Caisse d’Epargne macht. Ich denke, ihre Taktik wird darin bestehen, ihre Führung zu verteidigen, damit Valverde als Letzter in das Zeitfahren [Etappe 4] starten kann.“
Das Peloton erreicht die 46-km-Marke mit 4’15" Abstand auf Sylvain Chavanel und Thomas Voeckler.
Die AusreiĂźer haben in der ersten Stunde 44,8km zurĂĽckgelegt. Sie haben aktuell ĂĽber vier Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld.
Mark Cavendish hatte eben eine Reifenpanne. Er hat ein neues Rad und schlieĂźt mit Hilfe von Adam Hansen, seinem Teamkollege bei Columbia, wieder zum Feld auf.
An der 43-km-Marke lag das Hauptfeld 4’00" hinter den beiden Ausreißern. David Arroyo (GCE) holt sich den Punkt für den dritten Platz am zweiten Anstieg.
Robbie McEwen, zwölfmaliger Etappensieger (und dreimaliger Sieger des grünen Trikots), hat soeben nach einem Radwechsel wieder zum Peloton aufgeschlossen. In der Vergangenheit hätten sich wahrscheinlich ein paar Teamkollegen zurückfallen lassen, um ihn schnell wieder heranzuholen, aber dies ist heute nicht erforderlich. Seit sich das Team Caisse d’Epargne an die Spitze gesetzt hat, ist das Tempo gemächlich und die Ausreißer machen Boden gut.
Voeckler und Chavanel kooperieren an der Spitze des Rennens. Sie sichern sich die Punkte am zweiten Anstieg, wobei Voeckler am Côte de Kergroix (43km) die Nase vorn hat vor dem älteren der Chavanel-Brüder.
Robbie McEwen hat am Ende des Pelotons angehalten, um das Rad zu wechseln. Bart Leysen, der Mechaniker des Teams Silence-Lotto, hat ihn angeschoben, aber der Tausch des Arbeitsgeräts erfolgte ohne Hektik.
Valverdes Team hat sich jetzt an die Spitze des Pelotons gesetzt, das 3’00" hinter Chavanel und Voeckler liegt. Chavanel führt somit virtuell die Tour an. Er ging als 66. in die Etappe, mit 31" Rückstand auf den spanischen Meister.
Die Ausreißer haben 2’45" Abstand auf das Peloton und gehen auf den zweiten Anstieg, der 3km lang ist (durchschnittliche Steigung: 4%). Der höchste Punkt wird an der 43-km-Marke erreicht.
Der erste amerikanische Sieger der Tour de France, Greg LeMond, ist heute auf der zweiten Etappe zu Gast im Auto von Patrice Clerc, dem Präsidenten von ASO.
LeMond gewann die Tour 1986, 1989 und 1990.
Das Team Caisse d’Epargne fährt jetzt an der Spitze des Pelotons. Es herrscht ein unausgesprochener Waffenstillstand. Die beiden Ausreißer an der Spitze werden (vorläufig) nicht angegriffen. Bei der letzten Zeitmessung betrug der Abstand der beiden 1’05". Sie scheinen ihren Vorsprung aber schnell auszubauen.
Voeckler und Chavanel haben ihren Abstand auf 1’05" ausgebaut. Der Fahrer im Punktetrikot stieß auf dem ersten Anstieg der Etappe (bei 23,5km) zum französischen Meister im Zeitfahren an der Spitze. Sie nähern sich jetzt der 36-km-Marke.
1. Sylvain Chavanel (COF), 6 Pkte
2. Thomas Voeckler (BTL), 4 Pkte
3. Robbie Hunter (BAR), 2 Pkte - mit 35" Abstand
Sylvain Chavanel schlägt Voeckler beim ersten Zwischensprint in Camors (28,5km). Es fand kein echter Kampf um den ersten Platz statt. Das Peloton erreicht soeben die Linie mit 36" Abstand auf das Duo an der Spitze.
Chavanel und Voeckler haben jetzt 30" Vorsprung. Sie sind an der 28,5-km-Marke und erreichen in 500m den ersten Zwischensprint.
Die zwei Fahrer, die den ersten Anstieg fĂĽr sich entschieden haben, liegen etwa 100m vor dem Feld. Voeckler und Chavanel versuchen jetzt gemeinsam, sich abzusetzen.
Sylvain Chavanel schlägt Thomas Voeckler auf dem ersten gewerteten Anstieg der Etappe.
Die Ergebisse:
1. Chavanel (COF), 3 Pkte
2. Voeckler (BTL), 2 Pkte
3. Schroder (MRM), 1 Pkt
Die Fahrer von Bouygues liegen immer noch vorn und versuchen, Thomas Voeckler zum höchsten Punkt des ersten Anstiegs zu führen. Ihm sitzt Björn Schröder vom Team Milram im Nacken.
Das Feld hat die AusreiĂźer bei der 22-km-Marke eingeholt.
Der erste gewertete Anstieg der zweiten Etappe ist der Côte de Bieuzy-Lanvaux bei 23,5km. Er fällt mit 1,9km Länge und einer durchschnittlichen Steigung von 4,1% in die Kategorie 4.
Das Feld passiert jetzt die 20-km-Marke. Das Tempo ist extrem hoch.
Der deutsche Meister Fabian Wegmann versucht an der Spitze, Chavanel abzuschütteln. Es gibt einen Kampf zwischen den französischen Teams. Die Fahrer von Bouygues sind entschlossen, den französischen Meister im Zeitfahren wieder ins Rennen zu bringen, der an dem ersten Ausreißversuch gleich zu Beginn beteiligt war.
Alejandro Valverde arbeitet sich nach vorn und fährt jetzt hinter den Fahrern von Bouygues Télécom, die die Verfolgung der drei Ausreißer aufgenommen haben. Wegmann, Fischer und Chavanel führen noch immer.
Das Team Bouygues Télécom führt derzeit das Peloton an. Sie sind den drei Ausreißern Wegmann, Fischer und Chavanel auf den Fersen. Dem Team in den blauen Trikots folgen Fahrer von CSC.
Mauricio Soler war gestern in einen Sturz verwickelt und es bestand Verdacht auf Kahnbeinbruch. Der Kolumbianer ist jedoch an den Start gegangen und fährt im hinteren Teil des Felds.
Murilo Fischer (LIQ), Sylvain Chavanel (COF) und Fabian Wegmann (GST) fĂĽhren diese Etappe weiterhin an. Sie sind in Pluviger an der 13,5-km-Marke.
Danny Pate, der den Ausreißversuch initiiert hat, fällt zurück und fährt aktuell im Niemandsland zwischen dem Trio an der Spitze und dem Peloton.
Beim offiziellen Start der zweiten Etappe um 13h11 gingen 179 Fahrer in das Rennen.
Heute Morgen wurden 36 Fahrer von vier Teams Dopingkontrollen unterzogen. Die Teams waren: Lampre, CSC, Columbia und Saunier Duval. Es wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt und alle getesteten Fahrer sind heute an den Start gegangen.
Der Initiator des Ausreißversuchs fährt in Begleitung von Gomez (SDV), Gutierrez (GCE), Eisel (COL), Voigt (CSC), Wegmann (GST) und Chavanel (COF).
Bei Kilometer 4 bekommt die Gruppe Zuwachs in Person von Voigt und Eisel, aber der Vorsprung wächst nicht wirklich.
Danny Pate (Eu - GAR) war der erste Fahrer, der bereits auf den ersten 500 Metern angegriffen hat. Ihm folgen sechs Fahrer, die jetzt etwa 100m Vorsprung haben...
Alejandro Valverde, Sieger der gestrigen Etappe, fährt heute erstmals bei der Tour de France in gelb. Er hat eine Sekunde Vorsprung auf die ersten zwölf Fahrer, die nach ihm ins Ziel kamen. Valverde führt auch die Punktewertung an. Das brandneue grüne Trikot trägt jedoch Philippe Gilbert, der als Zweiter über die Ziellinie in Plumelec ging.
An Punkten und Plätzen am höchsten Punkten der vier Anstiege, die gestern im Programm waren, gleichauf, entschied die Zielankunft über die Platzierung von Thomas Voeckler und Björn Schröder im Gesamtklassement. Der Franzose ging von den beiden als Erster über die Ziellinie und startet daher im gepunkteten Trikot, das er heute auf dem ersten Anstieg der Kategorie drei der diesjährigen Tour, dem Côte de Mur de Bretagne, wird verteidigen müssen.
Als Fünfter der Etappe nach Plumelec trägt Ricardo Ricco das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Andy Schleck, sein stärkster Verfolger in der Sonderwertung, liegt mit 6“ Abstand auf dem 17. Platz der Gesamtwertung.
Das Team Caisse d’Epargne führt die Mannschaftswertung mit 7“ Vorsprung auf CSC Saxo Bank an.
Die rote Rückennummer des Brandt-Preises für den angriffsstärksten Fahrer trägt heute Lilian Jégou, der gestern einen Ausreißversuch initiierte, der 190km lang dauerte.
Das Feld rollt im Moment im Konvoi zum eigentlichen Start, der in 6,6km Entfernung liegt.
Die Fahrer gehen heute von Auray aus auf eine 164,5km lange Strecke nach Saint-Brieuc durch die Departements Morbihan und Côtes-d’Armor. Der fiktive Start ist für 13h00 geplant.