
Nîmes
182 km
Freitag 18 Juli
Wie am Vortag werden sich die Endspurtprofis bemühen, die Spitzenplätze zu belegen, um einige Punkte einzuheimsen, bevor sie wieder in den Alpen sind.
Strand von Narbonne (Foto: J.M. Colombier – Stadt Narbonne)
7 Mal Etappenstadt
Das erste Mal 1935; Sieger: René Le Grevès. Das letzte Mal 2003: Start.
Landratsamt des Départements Aude. 53.000 Einwohner.
Das in einen regionalen Naturpark eingebettete Narbonne verfügt über eine intakte Naturlandschaft, deren Gebirgsmassive La Clape und Fontfroide zu den Hauptanlaufstellen von Wanderern zählen.
Auf der Meeresseite laden seine feinen Sandstrände zu süßem Nichtstun oder aktivem Wassersport ein.
Das kunsthistorische Narbonne besitzt ebenfalls ein reichhaltiges Architekturerbe.
Die Stadt hat eine echte Zeitreise anzubieten und wird von dem in das Weltkulturerbe der UNESCO eingetragenen Kanal La Robine durchquert. Jede einzelne Straße des Stadtkerns führt den Besucher auf die Spuren längst vergangener Tage.
Die geografische Lage am Kreuzpunkt mehrerer Straßen- und Schienenverkehrsachsen verschafft Narbonne einen Standortvorteil, der ansiedlungswilligen Unternehmen heute eine Vielzahl von geschäftsförderlichen Trümpfen anbietet.
Aufgrund seiner großen Bettenkapazität ist Narbonne der Ausgangspunkt vieler touristischer Reiserouten.
Liebhaber von Meer, Natur, Kulturerbe und mediterraner Lebensfreude kommen in Narbonne voll auf ihre Kosten!
Das Maison Carrée mit der renovierten Südfassade; im Hintergrund das Carré d’Art (Foto: Stadt Nîmes)
15 Mal Etappenstadt.
Das erste Mal 1905; Sieger: Louis Trousselier. Das letzte Mal 2004; Sieger: Aitor Gonzalez.
Kreisverwaltung von Gard. 146.000 Einwohner.
Dank seiner nur wenige Kilometer entfernt liegenden Bauwerke aus der Römerzeit – Amphitheater, Maison Carrée, Tour Magne, oder Pont du Gard – ist Nîmes weltweit bekannt. Allerdings versteht es die Stadt auch, sich der heutigen Zeit anzupassen, ohne die eigene Vergangenheit zu verleugnen.
Zu Beginn der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts hat die Stadt mit dem Krokodil im Wappen eine recht freizügige Städtebaupolitik betrieben. Architekten von Weltruf haben die Bauwerkslandschaft vervollständigt. Norman Foster ist der geistige Vater des Carré d’Art, des Museums für zeitgenössische Kunst, Jean-Michel Wilmotte hat Theater und Rathaus generalüberholt, Vittorio Gregotti am Reißbrett das Stade des Costières entworfen.
Heute setzt Nîmes seine Entwicklungs- und Renovationsbemühungen fort. Das Bauvorhaben Arènes Esplanade Feuchères, dessen zweite Phase gerade läuft, die Sanierungsarbeiten an vielen Plätzen, die Bauprojekte für ein olympisches Wassersportstadion und mehrere Schulen sorgen für eine weitere Aufwertung des Stadtbildes.
Das lediglich drei Zugstunden (mit dem TGV) von Paris entfernte Nîmes baut seinen Standortvorteil im Herzen des Mittelmeerbogens tagtäglich ein wenig mehr aus.
• Office du Tourisme