
Narbonne
168.5 km
Donnerstag 17 Juli
1. Cavendish
2. Seb. Chavanel
3. Steegmans
4. Zabel
5. Freire
Wieder einmal heißt der überlegene Sieger Marc Cavendish. Der britische Paradesprinter gewinnt seine dritte Etappe bei der diesjährigen Tour de France.
Die Columbia-Fahrer setzen Cavendish in Szene...
Das Feld biegt nach rechts auf die Zielgerade ab
Das Feld wird immer länger...
Vier Fahrer von Columbia haben sich 4 Km vor dem Ziel vorne aufgereiht...
Der Auslöser des heutigen Ausreißversuchs erhält von der Jury den Brandt-Preis für das größte Kämpferherz...
6,5 Km vor dem Ziel versuchen alle Mannschaften, ihre Sprinter aussichtsreich in Position zu bringen...
Neun Kilometer vor dem Ziel sind die AusreiĂźer gestellt.
An der Spitze des Feldes tauchen jetzt auch die Fahrer von Liquigas auf... Die AusreiĂźer stemmen sich gegen die Aufholjagd des heranrauschenden Pelotons.
Die Fahrer von Columbia wechseln sich in der FĂĽhrungsarbeit im Peloton mit Milram und Quick Step ab. Der Vorsprung der AusreiĂźer sinkt auf 20’’.
Nur noch 20 Kilometer bis zur Zielankunft, und der Vorsprung des FĂĽhrungstrios beträgt 40 ’’.
Oroz, Gérard und Dumoulin liegen jetzt noch 55’’ vor dem Hauptfeld.
1. Dumoulin, 6 Punkte
2. Gérard, 4
3. Oroz, 2
Der RĂĽckstand des Pelotons beträgt an dieser Stelle 1’.
Das Spitzentrio ist kurz vor dem zweiten Sprint in Thézan-des-Corbières.
Oroz (EUS), Gérard (FDJ) und Dumoulin (COF) haben Kilometer 139 mit einem Vorsprung von 1’15’’ auf das Feld passiert...
Samuël Dumoulin hat versucht, sich von seinen beiden Gefährten im Spitzentrio zu lösen, kann Oroz und Gérard aber nicht abschütteln.
Cadel Evans und seine Mitstreiter haben sich neben Milram und Columbia vorne im Feld positioniert.
Der Abstand zwischen Ausreißergruppe und Hauptfeld beträgt nun 35’’.
Dumoulin, Gérard und Oroz liegen mittlerweile nur noch etwa 40 Sekunden vor dem Hauptfeld, das von Milram angeführt wird.
Im Gespräch mit letour.fr erklärt der sportliche Leiter des Teams CSC Saxo Bank, warum sich einige seiner Fahrer an die Spitze des Hauptfeldes gesetzt haben: «Die Straße ist momentan ziemlich gewunden und eng, wir versuchen also, vorne zu bleiben, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Der Wind weht auch ziemlich stark, deshalb habe ich alle angewiesen, aufmerksam zu sein. Es geht nicht darum, zur Aufholjagd zu blasen.»
Nach Maßgabe der von France Télévisions berechneten Statistiken hat Juan José Oroz 62 Prozent seiner Zeit im Spitzentrio mit Führungsarbeit zugebracht, während auf Samuël Dumoulin und Arnaud Gérard jeweils 19 Prozent entfallen.
Das Spitzentrio hat sich seit der Ankunft von Oroz (EUS) etwas Luft verschafft, allerdings bestimmt der Neuankömmling quasi im Alleingang das Tempo und leistet meistens die Führungsarbeit.
Der Vorsprung wächst wieder auf mehr als eine Minute an. Bis zum Ziel sind es noch gut 50 Kilometer.
Die beiden Franzosen klemmen sich an das Hinterrad des Basken, der soeben zu ihnen gestoĂźen ist.
Oroz hat zu den beiden AusreiĂźern aufgeschlossen...
Bei Km 113,5 löst sich Oroz (EUS) aus dem Peloton. Er liegt jetzt zwischen Hauptfeld und Ausreißern...
Bei Km 108,5 beträgt der Vorsprung von Gérard und Dumoulin nur noch 50’’. 60 Km vor dem Ziel wird das Feld von Quick Step angeführt.
Von den 168 bei der Tour noch vertretenen Fahrern wird die größte Gruppe von 35 Franzosen gebildet. Es folgen Spanien (23) und Italien (17)
35: Frankreich (40 am Start, dann Aufgabe von Duclos-Lassalle -COF- bei der 1. Etappe; Passeron -SDV- nicht am Start für die 6. Etappe; Aufgaben von Gadret -ALM-, Moreau -AGR- und Jégou -FDJ- während der 7. Etappe)
23: Spanien (30 am Start, dann Aufgabe von Gomez -SDV- bei der 3. Etappe; Beltran -LIQ- nicht am Start fĂĽr die 8. Etappe; Duenas Nevado -BAR- nicht am Start fĂĽr die 11. Etappe; Cobo Acebo -SDV-, De la Fuente -SDV-, Del Nero -SDV- und Jufre Pou -SDV- nicht am Start fĂĽr die 12. Etappe)
17: Italien (21 am Start, dann Aufgabe von Facci -QST- bei der 7. Etappe; Aufgabe von Longo Borghini -BAR- bei der 11. Etappe; Ricco -SDV- und Piepoli -SDV- nicht am Start fĂĽr die 12. Etappe)
16: Deutschland
12: Belgien
10: Niederlande
8: Australien (9 am Start, dann Aufgabe von Cooke -BAR- bei der 12. Etappe)
4: USA
3: GroĂźbritannien, Luxemburg, Russland (4 am Start, dann Aufgabe von Trofimov -BTL- bei der 10. Etappe) und Schweiz (4 am Start, dann Bertogliati -SDV- nicht am Start fĂĽr die 12. Etappe)
2: SĂĽdafrika, Ă–sterreich, WeiĂźrussland, Norwegen, Ukraine
1: Brasilien, Kanada, Dänemark, Kasachstan, Neuseeland, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Slowenien, Schweden (2 am Start, dann Backstedt -GAR- außerhalb des Zeitlimits bei der 7. Etappe) und Kolumbien (3 am Start, dann Aufgabe von Soler Hernandez -BAR- bei der 5. Etappe; Aufgabe von Cardenas -BAR- bei der 11. Etappe)
Im Gespräch mit France Télévisions erklärt der sportliche Leiter von Crédit Agricole, warum sein Team die Verfolgung der beiden Ausreißer einstellen wird: "Thor fühlt sich nicht gut. Wenn die Etappe im Schlussspurt entschieden werden sollte, ist er sich seiner Sache nicht sicher. Dementsprechend hat er seine Teamgefährten gebeten, Kräfte zu sparen."
Etwa 65 Km vor dem Ziel hat sich der Vorsprung der beiden AusreiĂźer bei 1’25’’ eingependelt.
Die beiden FĂĽhrenden haben in der zweiten Rennstunde 45,3 Km zurĂĽckgelegt, das entspricht einem Stundenmittel von 48,2 Km/h seit Beginn der Etappe...
Jimmy Engoulvent ist zu Fall gekommen, steigt aber wieder auf sein Rad und sucht den Anschluss an das Peloton...
Der RĂĽckstand des Hauptfelds auf Arnaud GĂ©rard (FDJ) und SamuĂ«l Dumoulin (COF) beträgt 1’30’’.
Der sportliche Leiter von Silence-Lotto geht davon aus, dass die beiden Ausreißer keine Bedrohung für den Führenden der Gesamtwertung, seinen Teamkapitän Cadel Evans, darstellen. Auf Anfrage sagte er gegenüber letour.fr, dass man entschieden habe, den anderen Teams die Verfolgungsarbeit zu überlassen: «Wir müssen kein Tempo machen. Das sieht für die Sprinterteams schon ganz anders aus. Heute ist ihr Tag. Sie müssen den Vorsprung der Ausreißer in Grenzen halten. Wir sind nur wegen des Gelben Trikots hier, und Cadel ist also der einzige Fahrer der uns interessiert. Er fühlt sich von Tag zu Tag besser, auch wenn seine Schulter ihm noch Probleme bereitet. »
An der Versorgungsstelle rund 80 Km vor dem Ziel beträgt der Vorsprung der beiden AusreiĂźer noch 50’’.
1. Gérard, 6 Punkte
2. Dumoulin, 4
... 1’40’’ zurück
3. Freire, 2
Die Teamgefährten von Thor Hushovd bereiten den Sprint vor, Freire ist am Hinterrad von Hushovd...
Der Vorsprung von Arnaud Gérard und Samuël Dumoulin ist kurz vor dem Zwischensprint von Saint-Paul-de-Fenouillet auf 2’15’’ geschmolzen.
Baden Cooke ist vom Rad abgestiegen und verlässt die Tour de France nach seinem Sturz zu Beginn der heutigen Etappe.
Das Peloton verschärft das Tempo und verringert den RĂĽckstand auf die beiden AusreiĂźer auf 2’44’’.
Der Vorsprung der beiden AusreiĂźer auf das Hauptfeld beträgt 3’20’’ bei Km 59.
1. Dumoulin, 3 Punkte
2. Gérard, 2
… mit 3’40’’ Rückstand
3. Lang, 1
Sebastian Lang hat im Anstieg zum Col du Camperié angegriffen.
Gérard (FDJ) und Dumoulin (COF) müssen noch 111 Km bis zur Zielankunft in Narbonne zurücklegen.
Gérard (FDJ) und Dumoulin (COF) sind 1 Km vor dem Anstieg zum Col du Camperié.
Die beiden FĂĽhrenden haben in der ersten Rennstunde 51 Km zurĂĽckgelegt.
Die beiden Ausreißer haben inzwischen ein Polster von 2’20’’ auf das Peloton...
Der Vorsprung von Gérard (FDJ) und Dumoulin (COF) auf das Feld beträgt mittlerweile 1’25’’...
Bei Km 40 hat das Hauptfeld einen Rückstand von 1’15’’ auf die beiden Führenden...
Arnaud Gérard (FDJ) und Samuël Dumoulin (COF) sind bei Km 36 vorgeprescht und liegen jetzt 30’’ vor dem Hauptfeld...
Leif Hoste (Bel - SIL), der zum Team des in gelb fahrenden Cadel Evans gehört, feiert heute seinen 33. Geburtstag.
Bei Km 26,5 sind die beiden AusreiĂźer gestellt worden.
Bei Km 25 haben sich zwei Angreifer vom Feld abgesetzt...
Baden Cooke (BAR) ist gestĂĽrzt. Er steigt wieder auf sein Rad und versucht die LĂĽcke zum Feld erneut zu schlieĂźen.
Das Hauptfeld legt bei Km 19 unverändert ein gutes Tempo vor...
Sieben Fahrer haben sich leicht vom Feld abgesetzt. Allerdings läuft die Aufholjagd bereits.
Martinez (EUS) und Gutierrez (GCE), die bei Km 5 ausgerissen waren und anschließend von Quinziato (LIQ), De Jongh (QST), Bichot (AGR), Tankink (RAB), Muller (MRM), Augé (COF) und Frischkorn (GAR) gestellt wurden, sind bei Km 12 wieder vom Feld eingeholt worden.
Zu den zwei AusreiĂźern haben sich sechs weitere Fahrer gesellt.
Abgesehen von den 12 Fahrern der gestrigen Ausreißergruppe, die allesamt etwa 15 Minuten auf das restliche Peloton gut gemacht haben, hat die Zielankunft in Foix die Gesamtwertung nicht wesentlich verändert. Botscharow rückt in die Top 20 vor, aber den Platz an der Sonne hat nach wie vor Cadel Evans mit 1’’ Vorsprung auf Frank Schleck inne, dahinter folgt Christian Vandevelde mit 38’’ Abstand. Der Australier verbringt seinen zweiten Tour-Tag im Gelben Trikot.
Zwar hat sich in der Sprintwertung nach der Ankunft in Foix kaum etwas verändert, allerdings haben sich die Abstände leicht zu Gunsten des Norwegers Thor Hushovd verschoben, der gestern den Sprint des Hauptfelds um den 13. Platz gewann. Oscar Freire führt weiterhin und liegt nunmehr 10 Punkte vor Kirchen und 21 vor Hushovd.
Die Punkte der Bergwertung wurden gestern allesamt von der Ausreißergruppe eingesammelt. Nach dem Rückzug von Saunier-Duval liegt jetzt Sebastian Lang an der Spitze. Bei der heutigen Etappe trägt allerdings kein Fahrer das Trikot mit den roten Punkten.
Riccardo Ricco war ebenfalls der beste Jungprofi der Tour 2008 am Abend der 11. Etappe. Er wurde von Vincenzo Nibali abgelöst.
Das Team CSC Saxo Bank ist in der Mannschaftswertung immer noch vorne, und zwar mit 4’49’’ Vorsprung auf AG2R - La Mondiale.
Bei Km 5 haben sich zwei Fahrer aus dem Feld gelöst.
Das Hauptfeld hat bislang 3,5 Km zurĂĽckgelegt.
Die Fahrer haben die Null-Kilometer-Marke um 13h24 ĂĽberquert. 159 Fahrer sind am Start. Das Team Saunier-Duval hat sich vom Rennen zurĂĽckgezogen.
Heute brechen die Fahrer in Lavelanet auf und begeben sich auf eine 168,5 Km lange Strecke in Richtung Narbonne, quer durch die Departements Ariège, Aude und Pyrénées-Orientales. Der Start ist für 13h20 geplant.