
Foix
167.5 km
Mittwoch 16 Juli
Den Sprint um den 13. Platz gewinnt ein zweiter Norweger. Thor Hushovd führt das Peloton mit 14’50" Zeitunterschied auf Kurt Asle Arvesen über die Linie.
Das Hauptfeld ist noch etwa 15 Minuten vom Ziel der 11. Etappe in Foix entfernt. Hier die Platzierungen der 12-köpfigen Ausreißergruppe der heutigen Etappe.
1. Kurt-Asle Arvesen (NOR) CSC - 167,5km in 3h58’13"
2. Martin Elmiger (SUI) ALM - zeitgleich
3. Alesssandro Ballan (ITA) LAM - zeitgleich
4. Koos Moerenhout (NED) RAB - Abstand 2"
5. Alexandre Botcharov (RUS) C.A - Abstand 11"
6. Pierrick Fedrigo (FRA) BTL - Abstand 14"
7. Filippo Pozzato (ITA) LIQ - Abstand 14"
8. Benoit Vaugrenard (FRA) FDJ - Abstand 14"
9. Fabian Wegmann (GER) GST - Abstand 14"
10. Marco Velo (ITA) MRM - Abstand 14"
11. Dmitriy Fofonov (KAZ) C.A - Abstand 14"
12. Amael Moinard (FRA) COF - Abstand 29"
Arvesen holt den ersten Etappensieg fĂĽr CSC. Er setzt sich auf den letzten Metern gegen Elmiger und Ballan durch. Er ist der zweite Norweger, der 2008 eine Etappe der Tour de France gewinnt.
Ein Norweger, Italiener und Schweizer fahren auf dem letzten Kilometer der 11. Etappe gegeneinanander. Moerenhout kommt dazu. Der Sprint beginnt.
Arvesen tritt an, kann aber Elmiger oder Ballan nicht abschĂĽtteln. Er verringert lediglich das Risiko, dass andere AusreiĂźer auf dem letzten Kilometer an ihm vorbeiziehen.
Ballan gesellt sich zu Elmiger und Arvesen an der Spitze. Moerenhout versucht auch, nachzuziehen. Es bleiben weniger als 2.000m im Rennen.
Es ist keine Überraschung, dass Amael Moinard gerade zum angriffsstärksten Fahrer der 11. Etappe gewählt wurde.
Elmiger und Arvesen haben 3km vor dem Ziel etwa 100m Vorsprung auf den Rest der AusreiĂźer.
Elminger ist ausgeschert und hat Moinard 4km vor dem Ziel eingeholt. Der Schweizer fährt jetzt mit Arvesen (CSC) zusammen.
Moinard weigert sich, einfach aufzustecken und auf die anderen 11 AusreiĂźer zu warten. Er hat auf den letzten 10km einen Vorsprung von etwa 8-10 Sekunden auf Arvesen, Ballan, Botcharov, Fofonov, Elmiger, Wegmann, Moerenhout, Velo, Vaugrenard, Pozzato und Fedrigo gehalten. Die anderen spielen mit ihm und lauern kurz hinter ihm, um jede Sekunde anzugreifen.
Wegmann bereitet sich am Ende der 11-köpfigen Verfolgergruppe, die jetzt noch 10" Abstand auf Moinard und etwa 7km bis ins Ziel hat, auf einen Angriff vor. Bevor das Rennen auf die letzten Meter geht, hier noch einmal die Ausreißer an der Spitze: Moinard, Arvesen, Ballan, Botcharov, Fofonov, Elmiger, Wegmann, Moerenhout, Velo,
Vaugrenard, Pozzato, Fedrigo
Pereiro hat aufgegeben, nachdem er auf dem Gipfel als 13. ĂĽber die Linie ging und keine Punkte holte. Der Sinn und Zweck seiner Aktion ist schwer zu erkennen.
Moinard hat soeben das Banner passiert, das die verbleibende Distanz bis ins Ziel mit 10km angibt. Sein Vorsprung auf die anderen 11 Ausreißer beträgt nur noch 11".
Ballan ist der erste Fahrer seit Moinard, der die anderen Ausreißer angreift. Der Italiener verschärft das Tempo merklich, wird aber von seinen zehn Mitstreitern sofort durchpariert.
Moinard erreichte einen maximalen Abstand von 2’15" auf seine Mitausreißer, der bei der letzten Zeitmessung jedoch auf 25" geschrumpft ist. Er ist 15km vom Ziel in Foix entfernt.
Das Peloton hat noch 5km auf dem Weg zum höchsten Punkt des Col del Biouch vor sich und aktuell 55" Abstand auf Pererio.
Die 11-köpfige Verfolgergruppe hat 50" Rückstand auf Moinard (20km vor dem Ziel). Und der Vorteil gegenüber Pereiro betrug bei der letzten Zeitkontrolle 14’30".
Moinard passiert soeben das Banner, das die verbleibende Distanz bis ins Ziel mit 20km angibt. Bei der letzten Zeitmessung betrug sein Vorsprung 1’00".
Die Punkte am dritten Anstieg der 11. Etappe 2008 gingen an:
1. Moinard (COF) 4 Pkte
2. Ballan (LAM) 3 Pkte - mit 1’05" Abstand
3. Arvesen (CSC) 2 Pkte
4. Velo (MRM) 1 Pkt
An der 145-km-Marke hat die 11-köpfige Ausreißergruppe 1’05" Abstand auf Moinard.
Moinard hat den höchsten Punkt des Col del Bouich erreicht und noch 22km dieser Etappe vor sich, die in sehr schnellem Tempo gefahren wurde. Er hat 1’21" Vorsprung auf die anderen 11 Ausreißer.
Moinard hat am Fuße des letzten Anstiegs 1’35" Vorsprung auf die anderen 11 Ausreißer. Der Col del Bouich ist ein 5,2km langer Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 3,8%. Vom höchsten Punkt aus sind es noch 22,5km bis ins Ziel der 11. Etappe.
Arvesen, Ballan, Botcharov, Fofonov, Elmiger, Wegmann, Moerenhout, Velo, Vaugrenard, Pozzato und Fedrigo verkürzen ihren Abstand auf Moinard, der den Anstieg zum Col del Bouich beginnt, auf 1’45".
Pereiro fährt noch immer im Niemandsland mit 15’00" Abstand auf die Spitze und 20 Vorsprung auf das Peloton unter Führung von CSC.
Moinards Vorsprung verkürzt sich von 2’10" auf 2’00". Die Ausreißer teilen sich die Arbeit, Jagd auf den Führenden zu machen, der an der 102,5-km-Marke davongezogen war. Moinard hat noch etwa 31km bis ins Ziel.
Silence-Lotto hat das Feld bis etwa 5km vor dem zweiten Gipfel kontrolliert. Dann schickte CSC-Saxo Bank Fahrer an die Spitze und jetzt geben sechs Teamkollegen von Frank Schleck das Tempo im Hauptfeld vor. Dahinter fahren Cadel Evans und seine Teamkollegen.
Etwa 35km vor dem Ziel beträgt Moinards Vorsprung auf seine 11 Mitausreißer 2’10".
Das Team Barloworld hat innerhalb weniger Stunden drei Fahrer verloren. Als letzter muss der Kolumbianer Felix Cardenas aufgeben. Es sind jetzt noch 166 Fahrer im Starterfeld.
Am höchsten Punkt des Col de Portel hat das Hauptfeld 16’30" Abstand auf Moinard. Dies ist der größte Zeitunterschied der bisherigen Etappe.
Pereiro hat den Gipfel 14’40" später als Moinard erreicht. Der Sieger der Tour 2006 startete als 17. in die Etappe, mit einem Abstand von 6’10" auf Cadel Evans, den Führenden in der Gesamtwertung.
Moinard rast ins Tal hinunter und führt mit 1’55" gegenüber seinen ehemaligen Mitausreißern. Er startete seinen Angriff an der 102,5-km-Marke, ohne Reaktion der anderen Fahrer, die sich mit ihm bei km 39 absetzten.
Pereiro hält seinen Vorsprung auf das Peloton 1km vor dem Weg zum Gipfel.
Die Punkte am zweiten Anstieg gingen an:
1. Amael Moinard (COF) 15 Pkte
2. Fofonov (C.A) 13 Pkte - 1’50"
3. Fedrigo (BTL) 11 Pkte
4. Ballan (LAM) 9 Pkte
5. Wegmann (GST) 8 Pkte
6. Vaugrenard (FDJ) 7 Pkte
7. Arvesen (CSC) 6 Pkte
8. Pozzato (LIQ) 5 Pkte
Fofonov, Wegmann, Fedrigo und Ballan setzen sich vor die AusreiĂźergruppe und fahren sich kurz vor dem Gipfel einen minimalen Vorsprung heraus.
15 Punkte fĂĽr Moinard, der als Erster den Gipfel des Col de Portel erreicht.
Der Rest der AusreiĂźergruppe ist nur noch 1km vom Gipfel entfernt. Der Abstand auf Amael Moinard beträgt 1’50". Pereiro fĂĽhrt mit 1’45" gegenĂĽber dem Hauptfeld.
Fünf Fahrer vom Team CSC haben sich an die Spitze des Pelotons gesetzt, das 16’00" Rückstand auf den Etappenführenden Amael Moinard hat.
Moinard trennt nur noch 1km von den 15 Punkten, die der erste Fahrer erhält, der am Col de Portel über die Linie geht.
Das Team Silence-Lotto muss die Spitze des Hauptfelds räumen. Abgelöst werden seine Truppen von drei oder vier Fahrern von CSC, darunter dem zweifachen Weltmeister im Zeitfahren Fabian Cancellara.
Cancellara hat die Taktik von Silence durchschaut. Er drängt sich links an den Fahrern vorbei. Ein weiterer Fahrer von CSC, der das Gleiche versucht, muss für einige Momente auf die Grasnabe am Straßenrand ausweichen.
Die Fahrer vom Team Silence-Lotto verteilen sich auf dem engen Abschnitt hinauf zum Col de Portel über die gesamte Straßenbreite, um es für die anderen Fahrer schwieriger zu machen, an ihnen vorbeizuziehen. Fünf Teamkollegen des Trägers des gelben Trikots fahren Seite an Seite an der Spitze des Pelotons, das aktuell einen Abstand von 1’20" auf Pereiro hat.
Im Peloton ist ein Fahrer gestĂĽrzt. Carlos Barredo (QST) steht schon wieder und scheint sich keine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen zu haben.
Moinard hat es geschafft, einen Vorsprung von 1’00" auf die 11 anderen Ausreißer herauszufahren.
Pereiro ist es gelungen, 10km vor dem Gipfel seinen Vorsprung auf das Hauptfeld auf etwa 35" auszubauen.
In dem Jahr, bevor er zum Team Caisse d’Epargne stieß, wurde Oscar Pereiro zum angriffsstärksten Fahrer der Tour de France gewählt. Das war 2005, als er die Etappe nach Pau gewann, nachdem er neben dem derzeitigen Gesamtführenden Cadel Evans in einer vierköpfigen Ausreißergruppe fuhr.
Der erste Angriff im Peloton geht von Oscar Pereiro aus, dem Sieger der Tour de France 2006.
Jimmy Casper und Freddy Bichot sind die ersten Fahrer, die am Col de Portel nicht mehr mit dem Peloton Schritt halten können. An der Spitze des Hauptfelds fahren noch immer die Männer von Silence-Lotto in ihren roten Trikots.
Moinards Vorsprung auf die anderen 11 Ausreißer beträgt jetzt 15". Er hat noch 7km auf dem Weg zum Gipfel vor sich.
Während Moinard seinen Vorsprung weiter ausbaut, können wir berichten, dass das Peloton soeben mit einem Defizit von 15’15" auf den Anstieg zum Col de Portel geht.
7,5km vor dem höchsten Punkt des Anstiegs greift Amael Moinard die Ausreißergruppe an. Er gewinnt schnell an Vorsprung und die anderen 11 Fahrer scheinen zu reagieren.
Die 12 Ausreißer, die in Führung liegen, arbeiten sich die gefährlich schmale Straße zum Col de Portel hinauf. Sie ist kaum breit genug für ein Auto und windet sich bis in die luftige Höhe von 1.432m. Filippo Pozzato vom Team Liquigas hat die Ausreißergruppe während des Großteils des 12,6km langen Anstiegs geführt.
Die Teams Garmin-Chipotle und CSC schicken ihre Fahrer an die Spitze des Hauptfelds, das sich auf den Kategorie-1-Anstieg hinauf zum Col de Portel vorbereitet.
Die 12 Ausreißer teilen sich weiterhin die Arbeit an der Spitze des Rennens. Die Gruppe fährt auf dem Weg hinauf zum Col de Portel noch immer geschlossen. Der Vorsprung auf das Feld beträgt 14’20".
Nach dem Versorgungsbereich haben sich einige Fahrer von Columbia an die Spitze des Hauptfelds gesetzt. Sie werden umgehend von den Fahrern von Silence-Lotto auf die Plätze verwiesen.
Der zweite Anstieg auf der 11. Etappe fällt in die Kategorie 1. Die Etappenführenden haben sich auf den Weg zum Gipfel des Col de Portel gemacht, der sein Tourdebüt hat. Der Anstieg ist 12,6km lang und hat eine durchschnittliche Steigung von 6,8%. Der Gipfel ist 1.432m hoch und liegt an der 110-km-Marke dieser Etappe.
Die Fahrer haben den Versorgungsbereich hinter sich gelassen und ihre Taschen aufgefüllt. Es gab keinerlei Vorfälle in diesem Bereich, der oft Schauplatz für Stürze ist.
Die mittlere Geschwindigkeit lag in der zweiten Stunde des heutigen Rennens bei 42,0km/h. Somit beträgt der Durchschnitt für die ersten beiden Stunden 44,6km/h.
Bei der Ankunft in St-Girons beträgt der Rückstand des Felds auf die 12 Ausreißer 14 Minuten.
Es liegen noch immer 12 Fahrer in Führung (ihr Vorsprung auf den Rest des Felds beträgt fast 13 Minuten). Im Peloton geben weiterhin die Fahrer von Silence-Lotto den Ton an.
Das dritte Mal, das St-Girons Ausgangsort einer Etappe war, war ein schwarzer Tag fĂĽr die Tour de France. Auf der 15. Etappe der Tour 1995 kam es nach dem ersten Anstieg zu einem Sturz, an dem Fabio Casartelli beteiligt war. Der Olympiasieger im StraĂźenrennen von 1992 erlag auf dem Weg zum Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
Das Peloton erreicht in Kürze St-Girons, wo heute die Versorgungszone ist. Der Abstand des Hauptfelds auf die 12 Ausreißer beträgt aktuell 12’45".
Das zweite Mal war St-Girons (die nächste Stadt auf dem Weg des Pelotons) 1988 Ausgangsort für eine Etappe der Tour de France. Damals begann die 15. Etappe im Departement Ariège und endete in Luz Ardiden. Die Top 10 an dem Tag waren: 1. Laudelino Cubino; 2. Duclos-Lassalle; 3. Delgado; 4. Theunisse; 5. Rooks; 6. Boyer; 7. Pensec; 8. Pino; 9. Parra; 10. Roux. Duclos-Lassalle ist in diesem Jahr bei der Tour dabei und empfängt berühmte Persönlichkeiten, die sich die Tour anschauen. Boyer ist als Manager des Teams Cofidis bei der Tour und Pensec arbeitet als Berater für das französische Fernsehen.
Die Stadt, in der sich heute die Versorgungszone befindet, war in der Geschichte der Tour de France bereits viermal Ausgangsort einer Etappe. Die erste Etappe startete von hier 1984, als eine fünfköpfige Gruppe den Sprint in Blagnac am Ende einer kurzen Strecke (111km) austrug. Der damalige Sieger war Pascal Poison, gefolgt von Eric Vanderaerden und Teun van Vliet. Kim Andersen, derzeit sportlicher Leiter des Teams CSC-Saxo Bank, wurde mit 57“ Abstand auf den Etappensieger Zehnter.
Die 12 AusreiĂźer haben bei Eintreffen in der Versorgunsgzone in St.-Girons (84,5km) 12 Minuten Vorsprung auf den Rest des Starterfelds.
12km vor der Versorgungszone (in St-Girons an der 84,5-km-Marke) hat das Hauptfeld 11’40" Rückstand auf die 12 Ausreißer.
Das Peloton passiert die Stelle des zweiten Zwischensprints mit 8’50" Zeitunterschied auf die 12 Ausreißer.
Die Punkte fĂĽr den zweiten Zwischensprint der 11. Etappe gingen an:
1. Filippo Pozzato (LIQ) - 6 Pkte
2. Marco Velo (MRM) - 4 Pkte
3. Koos Moerenhout (RAB) - 2 Pkte
Radio Tour hat soeben die Namen der Fahrer korrigiert, die in der AusreiĂźergruppe mitfahren. Anstelle von Weening (Nummer 139) von Rabobank, der ursprĂĽnglich genannt wurde, ist Marco Velo (Nummer 159) vom Team Milram vorn dabei.
60km sind gefahren und das Peloton hat 8’10" Abstand auf die 12 AusreiĂźer, die ihren Angriff an der 39-km-Marke starteten. Gert Steegmans gehörte anfänglich der AusreĂĂźergruppe an, fiel aber auf dem ersten Anstieg zurĂĽck. Er wurde gerade vom Hauptfeld eingeholt.
Die EtappenfĂĽhrenden sind derzeit: Arvesen (CSC), Ballan (LAM), Botcharov und Fofonov (C.A), Elmiger (ALM), Wegmann (GST), Moerenhout und Weening (RAB), Vaugrenard (FDJ) und Moinard (COF), Pozzato (LIQ) und Fedrigo (BTL).
Das Starterfeld der Tour de France 2008 zählt nur noch 167 Fahrer. Longo Borghini vom Team Barloworld muss nach einem Sturz auf der heutigen Etappe, bei dem er sich das rechte Schlüsselbein brach, aufgeben.
Bei der letzten Zeitmessung hatten die 12 Ausreißer 5’50" auf das Hauptfeld, das Fahrer von Silence-Lotto anführen, gutgemacht.
Das Team, das derzeit die Mannschaftswertung anfĂĽhrt, hat in diesem Jahr bereits drei Etappen gewonnen. Damit kann Saunier Duval nach zehn Etappen der 95. Tour de France die meisten Preisgelder fĂĽr sich verbuchen:
Saunier Duval-Scott – 50.970 Euros
Team Columbia – 50.680 Euros
Ciasse d’Epargne – 33.970 Euros
Cofidis – 24.550 Euros
Gerolsteiner – 22.360 Euros
Agritubel – 18.200 Euros
Garmin-Chipotle – 17.340 Euros
Française des Jeux – 15.710 Euros
Rabobank – 13.890 Euros
Credit Agricole – 13.440 Euros
Bouygues Telecom – 12.760 Euros
Barloworld – 11.700 Euros
AG2R La Mondia – 10.890 Euros
Team CSC-Saxo Bank – 10.630 Euros
Liquigas – 10.440 Euros
Silence-Lotto – 8.270 Euros
Euskaltel-Euskadi – 5.860 Euros
Team Milram – 5.420 Euros
Quickstep – 3.220 Euros
Lampre – 1.050 Euros
Am höchsten Punkt des Anstiegs hatte das Peloton 5’30" Zeitunterschied auf die Gruppe um Botcharov, die nur noch 12-köpfig ist. Steegmans fiel am Col de Larrieu zurück und hat jetzt 1’30" Rückstand auf die Etappenführenden.
LeTour.fr sprach vor kurzem mit einem Vertreter der Wetterstation in St.-Girons in der Nähe der heutigen Versorgungszone (bei 84,5km). Die Temperatur beträgt dort zurzeit 26 °C in der Luft und 33 °C über dem Boden. Die leichte Wolkendecke von heute Morgen ist aufgerissen und die Sonne scheint.
Die AusreiĂźer fahren mit Ausnahme von Gert Steegmans nach dem ersten gewerteten Anstieg der 11. Etappe weiterhin geschlossen.
1. Alexandre Botcharov (C.A) - 4 Pkte
2. Pierrick Fedrigo (BTL) - 3 Pkte
3. Alessandro Ballan (LAM) - 2 Pkte
4. Amael Moinard (COF) - 1 Pkt
Die mittlere Geschwindigkeit betrug in der ersten Stunde des heutigen Rennens 47,5km/h.
Von den 13 Fahrern in der Ausreißergruppe hat Botcharov (C.A) die beste Platzierung im Gesamtklassement. Er startete vom 35. Rang in die Etappe mit 20’47" Abstand auf Cadel Evans.
Die EtappenfĂĽhrenden, ihre Nationen und Teams:
Arvesen (NOR) - CSC
Pozzato (ITA) - LIQ
Ballan (ITA) - LAM
Botcharov (RUS) und Fofonov (KAZ) - C.A
Steegmans (BEL) - QST
Elmiger (SUI) - ALM
Wegmann (GER) - GST
Moerenhout (NED) und Weening (NED) - RAB
Fedrigo (FRA) - BTL
Vaugrenard (FRA) - FDJ
Moinard (BEL) - COF
Ihr Vorsprung auf das Feld beträgt aktuell mehr als drei Minuten. Das Team Silence-Lotto fährt an der Spitze des Pelotons.
An der Anzeige, dass es noch 5km bis zum höchsten Punkt des ersten Anstiegs sind, hatte das Feld 2’50" Rückstand auf die Wilde(n) 13 an der Spitze.
Arvesen (CSC), Ballan (LAM), Botcharov und Fofonov (C.A), Steegmans (QST), Elmiger (ALM), Wegmann (GST), Moerenhout und Weening (RAB), Vaugrenard (FDJ) und Moinard (COF), Pozzato (LIQ) und Fedrigo (BTL) sind nur noch knapp 3km vom höchsten Punkt des ersten Anstiegs entfernt. Ihr Vorsprung auf das Peloton ist auf mehr als zwei Minuten gewachsen.
Pozzato und Fedrigo haben 4km vor dem Gipfel des CĂ´te de Larrieu zu der Gruppe um Wegman aufgeschlossen.
Pozzato und Fedrigo sind kurz davor, die 11 Ausreißer einzuholen, die aktuell 45" Vorsprung auf Garcia-Acosta und 1’15" auf Isasi haben.
Der Fahrer im gelben Trikot hat einen inoffiziellen Waffenstillstand gegenĂĽber den AusreiĂźern ausgerufen. Cadel Evans und eine Gruppe weiterer Fahrer folgen dem Ruf der Natur.
Arvesen (CSC), Ballan (LAM), Botcharov und Fofonov (C.A), Steegmans (QST), Elmiger (ALM), Wegmann (GST), Moerenhout und Weening (RAB), Vaugrenard (FDJ) und Moinard (COF) haben 15" Vorsprung auf zwei Fahrer - Pozzato (LIQ) und Fedrigo (BTL).
Es folgen zwei weitere AusreiĂźer - Isasi (EUS) und Garcia-Acosta (GCE) - im Abstand von 28".
Das Peloton hat 55" Zeitunterschied.
Diese Abstände wurden an der 40-km-Marke gemessen.
Die Hoffnung der elf Ausreißer, einen nennenswerten Vorsprung zu erkämpfen, ist gering, da das Peloton fest entschlossen scheint, als separatistischen Bestrebungen heute im Keim zu ersticken. Die Gruppe um Wegmann hat 15" Vorsprung auf vier Gegenangreifer und 38" auf das Hauptfeld.
Einer Gruppe von etwa 11 Fahrern ist es gelungen, an der 35-km-Marke einen kleinen Vorsprung herauszufahren. Wegmann und Arvesen waren die Urheber dieses AusreiĂźversuchs.
Der fĂĽnfmalige Sieger der Tour de France, Miguel Indurain, feiert heute seinen 44. Geburtstag.
Paolo Tiralongo vom Team Lampre hat soeben eine Reifenpanne am Hinterrad. Sein Mechaniker ist am Werk, aber angesichts des hohen Tempos des Pelotons dĂĽrfte es fĂĽr den Fahrer, der vor einer Woche 31 Jahre alt wurde, eine lange Aufholjagd werden.
Auch Voeckler ist die Spitzenposition nicht lange vergönnt. Sein Ausreißversuch dauert fünf Kilometer, bevor ihn ein hungriges Peloton verschluckt.
Das Peloton duldet heute keinen AusreiĂźversuch. Die vier Hoffnungsvollen, die sich an die Fersen von Thomas Voeckler geheftet hatten, wurden an der 26-km-Marke eingeholt.
Voeckler fährt weiterhin an der Spitze. Vier Fahrer haben seine Verfolgung aufgenommen.
Thomas Voeckler (BTL) fährt im Moment einsam an der Spitze der 11. Etappe. Er ist der erste Fahrer, dem es gelingt, einen nennenswerten Abstand herauszufahren. Das Peloton passiert währenddessen die 24,5-km-Marke.
FĂĽnfzehn Fahrern gelingt es kurz, dem Feld davonzufahren, aber die Reaktion des Pelotons folgt prompt.
Das Peloton nähert sich der 24-km-Marke der 11. Etappe und fährt noch immer geschlossen.
Die Punkte fĂĽr den Zwischensprint in Saint-Bertrand de Comminges (19,5km) gingen an:
1. Leonardo Duque (COF) - 6 Pkte
2. Thor Hushovd (C.A) - Pkte
3. Oscar Freire (RAB) - 2 Pkte
Simon Gerrans vom Team Crédit Agricole gibt das Tempo im Peloton vor, das entschlossen ist, die Ausreißer vor dem ersten Sprint einzuholen. Die Aufholjagd ist bei der 18-km-Marke erfolgreich beendet.
Jimmy Casper (AGR) hat sich hinter das Feld fallen lassen, um den Rennarzt zu konsultieren.
Auf den Kilometern, die zum ersten Zwischensprint führen, gelingt es einer 13-köpfigen Gruppe, sich vor das Feld zu setzen.
Das Peloton hat sich heute von Anfang an für ein sehr scharfes Tempo entschieden. Das Feld passiert die 12-km-Marke, ohne dass es einem Fahrer gelungen wäre, sich abzusetzen. Riccò fährt zurzeit am Ende des Felds.
Der Sieger der sechsten und neunten Etappe der 95. Auflage der Tour de France beendete den Tag hinauf nach Hautacam als Sechster. Riccardo Riccò übernahm die Führung in der Bergwertung und dem Jungprofiklassement. LeTour.fr will in der heutigen Umfrage zur 11. Etappe wissen, ob der neue Führende in der Gesamtwertung vom Team Saunier Duval die Tour im gepunkteten, im gelben oder im weißen Trikot, in keinem Wertungstrikot oder vielleicht gar nicht beenden wird.
Stimmen Sie mit ab und sagen Sie uns Ihre Meinung.
Der erste der beiden Zwischensprints der 11. Etappe liegt an der 19,5-km-Marke. Das Feld fährt zurzeit durch den Ort Nestiers bei Kilometer 8,5 und noch hat es keiner der Fahrer aufgrund des hohen Tempos geschafft davonzuziehen. Jeder Ausreißversuch wird vom Peloton im Keim erstickt.
Andy Schleck (CSC), der vormalige Führende in dieser Wertung, erlebte auf dem letzten Anstieg der 10. Etappe einen Einbruch und ging als 28. mit 8’59” Zeitunterschied auf Leonardo Piepoli und etwas mehr als sechs Minuten auf Riccardo Riccò über die Linie. Der Luxemburger rutschte nach der Etappe hinauf nach Hautacam in der Nachwuchswertung vom ersten auf den fünften Rang ab.
Riccò war vor der 10. Etappe Vierter, führt aber jetzt die Kategorie für Fahrer, die nach dem 1. Januar 1983 geboren wurden, mit 1’49” Vorsprung an. Zweiter ist Vincenzo Nibali vom Team Liquigas und Dritter ist derzeit der junge Belgier Maxime Montfort (COF).
Riccò ist der einzige Jungprofi, der unter den Top 10 im Gesamtklassement ist (Neunter, 2’29” Abstand auf Evans).
Das Hauptfeld erreicht die 5-km-Marke der heutigen Etappe. Das Tempo ist extrem hoch und bisher ist es keinem Fahrer gelungen, sich abzusetzen.
Riccardo Riccò, der Gewinner der sechsten und neunten Etappe, hat die Führung in der Bergwertung übernommen, nachdem er die 10. Etappe als Sechster beendete. Bis dahin hatte er nur an Anstiegen gepunktet, für die es die doppelte Punktzahl gab, da sie entweder Schlussanstiege von Etappen waren oder in die Kategorie 2 oder höher fielen. Der Fahrer von Saunier Duval-Scott verbucht 77 Punkte für sich, 12 mehr als der vorherige Führende David De La Fuente. Sebastian Lang, der Zeitfahrenspezialist von Gerolsteiner, liegt dank eines langen Ausreißversuchs auf der 9. Etappe an dritter Stelle. Er hat 57 Punkte, die er sich alle auf dem Weg nach Bagnerre-de-Bigorre holte. Bernhard Kohl (GST) nähert sich ebenfalls dem gepunkteten Trikot. Er ist vom achten auf den vierten Platz vorgeschnellt und hat mit 56 Punkten 10 mehr als Frank Schleck und 15 mehr Leonardo Piepoli, dem Sieger von Hautacam. Ricco führt auch die Wertung des Jungprofis an, wird die 11. Etappe aber im gepunkteten Trikot fahren.
Der offizielle Start der 167,5km langen 11. Etappe von Lannemezan nach Foix war um 12h44. Es meldeten sich 168 Fahrer zum Start. Nach dem Ruhetag ausgeschieden ist Moises Deunas Nevado (BAR), der nach der vierten Etappe positiv getestet wurde und heute Morgen das Ergebnis seiner Probe erfuhr.
Oscar Freire ging mit vier Punkten Rückstand auf Kim Kirchen in der Sprintwertung in die 10. Etappe. Der Spanier ist bekanntermaßen ein Sprinter, aber der Luxemburger hat sich seine Punkte mit glänzenden Ergebnissen in den Sprints, Zeitfahren und Etappen, die eher den Bergfahrern liegen, redlich verdient. Dank eines Ausreißversuchs im ersten Teil der Etappe nach Hautacam konnte Freire sich jedoch weitere 12 Punkte sichern.
Der Rabobanker fuhr bereits die 10. Etappe im grünen Trikot, aber nur weil Kirchen Gelb trug. Heute trägt Freire erneut Grün, während der vorherige Gesamtführende erstmals seit der fünften Etappe wieder die Farben des Columbia-Teams trägt. Kirchen führte die Punktewertung bereits sechs Tage und das Gesamtklassement vier Tage an.
Freire hat 131 Punkte, Kirchen 124 und die Sieger der Etappen zwei und eins, Hushovd (C.A) und Valverde (GCE), liegen jeweils auf dem dritten und vierten Rang mit 105 und 96 Punkten.
Das Peloton rollt zurzeit durch die 3,8km neutrale Zone am Start der 11. Etappe. Das Rennen beginnt, wenn Christian Prudhomme die weiĂźe Fahne aus dem Wagen des Rennleiters senkt.
Nach zehn absolvierten Etappen trennt den Ersten und Zweiten des Gesamtklassements der Tour de France 2008 nur eine Sekunde. Cadel Evans (SIL) ist der fünfte Australier im gelben Trikot nach Phil Anderson, Stuart O’Grady, Brad McGee und Robbie McEwen – und das trotz seines Sturzes auf der neunten Etappe.
“So weit, so gut“, sollte der Soundtrack zu Evans’ vierter Tour heißen. Der Fahrer von Silence-Lotto hat 2008 bereits vier Etappen unter den Top 10 abgeschlossen. Frank Schleck war mit seinen drei Platzierungen unter den besten zehn nicht weniger beeindruckend. Sein 46. Platz im Zeitfahren, das er mit 2’14” Abstand auf Schumacher abschloss (während Evans nur 27 Sekunden verlor) war seine einzige Schwäche bisher.
Chrisitian Vande Velde, Teamkapitän von Garmin-Chipotle, belegt mit 38 Sekunden Zeitunterschied auf Evans den dritten Rang. Der australische Bergspezialist Bernhard Kohl war auf der Etappe von Hautacam sehr stark und ging als Vierter über die Linie. Das Ergebnis katapultierte ihn vom 13. auf den 4. Platz im Gesamtklassement!
Die 11. Etappe bietet insgesamt drei Anstiege: den Col de Larrieu (Kat. 3 bei 49,5km), den Col de Portel (Kat. 1 bei 110km) und den Col del Bouich (bei 145km). Die beiden Zwischensprints liegen bei Saint-Bertrand de Comminges (bei 19,5km) und Prat-Bonrepaux (69km).
Die Wetterbedingungen sind etwas kühler als am gestrigen Ruhetag, den die meisten Teams in oder um Pau herum verbrachten. Im Gegensatz zu Dienstag, als kaum eine Wolke zu sehen war, ist der Himmel heute leicht bedeckt, aber die Temperaturen sind mild und die erwartete Höchsttemperatur liegt bei etwa 27 °C im Ziel.
Die 11. Etappe bietet drei Anstiege, zwei in der Kategorie 3 und einen ‚Col’ der Kategorie 1.
Die Live-Berichterstattung beginnt in KĂĽrze.
Das Team BARLOWORLD wird heute ohne Moises Duenas Nevados in Lannemezan an den Start der 11. Etappe gehen. Der Fahrer war nach der 4. Etappe (Zeitfahren) positiv auf EPO getestet worden und wurde von seinem Team suspendiert.
Die Fahrer gehen heute von Lannemezan aus auf eine 167,5km lange Strecke in Richtung Foix durch die Departements Hautes-Pyrénées, Haute-Garonne und Ariège. Der fiktive Start der Etappe ist für 12h35 vorgesehen.