
Compiègne
236.5 km
Dienstag 10 Juli
1. Cancellara
2. Zabel
3. Napolitano
4. Boonen
5. Hunter
In perfekter Vorwärtsverteidigung erringt der Träger des Gelben Trikots den Etappensieg
Die Führenden haben noch 20“ Vorsprung…
Willems und Vogondy haben etwa zehn Meter Vorsprung auf Augé und Ladagnous herausgefahren…
Es bleiben den vier führenden Fahrern noch 30“ Vorsprung…
Die Ausreißer fahren immer noch zusammen, ein Angriff scheint aber unmittelbar bevorzustehen…
Matthieu Ladagnous, der Initiator des Ausreißversuchs von Km 6, ist für den Preis des kämpferischsten Fahrers dieser Etappe gewählt worden…
Bei 10 km vor dem Ziel lag der letzte Rückstand bei 1’20“…
Frederik Willems hat zu einem Zwischenspurt angesetzt, wird aber sogleich von Augé und dann von den anderen Weggefährten gestellt…
Die vier Führenden der Etappe fahren immer noch zusammen…
O’Grady, Wegmann und Bruseghin haben sich einen kleinen Vorsprung vor dem Peloton herausgearbeitet, haben aber kurz innegehalten, bevor sie ihre Verfolgungsarbeit fortsetzen…
Unter der Banderole zur Ankündigung der letzten 15 km hat das Hauptfeld nun 1’50“ Rückstand auf Ladagnous, Vogondy, Augé und Willems…
Zwischen den vier Ausreißern scheint ein absolutes Einverständnis zu herrschen…
Die vier Fahrer haben noch 2’25“ Vorsprung auf das Hauptfeld. Vielleicht könnte es noch reichen für Ladagnous, Vogondy, Augé und Willems…
Die vier Fahrer an der Spitze haben noch 3’20“ Vorsprung auf das Hauptfeld und arbeiten gleichmäßig zusammen…
Die Teams von Predictor-Lotto, Quick Step, Crédit Agricole und Lampre haben sich an der Spitze des Hauptfeldes positioniert…
Mit drei weiteren Punkten übernimmt Stéphane Augé die Führung in der Bergwertung und wird in Compiègne das Gepunktete Trikot überstreifen, das bis heute abend von David Millar getragen wurde.
Die Fahrer hatten an der Einfahrt nach Blérancourt bereits 1h20’ Verspätung gegenüber der vorgesehenen Streckenzeit. Es handelt sich somit um eine der langsamsten Etappen der letzten zehn Jahre bei der Tour de France. Es wird die erste Etappenankunft nach 18.00 Uhr seit der neutralisierten Etappe nach Aix-les-Bains von 1998 sein!
1. Augé, 3 Pkte
2. Ladagnous, 2
3. Willems, 1
Nun wird der Sieger der gestrigen Etappe nach seinem Sturz doch noch vom Tourarzt am Knie behandelt…
Bei Km 197 hat das Hauptfeld nunmehr einen Rückstand von 3’15“ auf die vier Führenden…
Den Statistiken von France Télévisions auf Grund der letzten zehn Rennminuten zufolge ist Stéphane Augé durch sein besonderes Interesse an mindestens einem Bergpunkt am Gipfel des Anstiegs von Blérancourt der fleißigste Arbeiter an der Spitze der Ausreißergruppe:
Augé (COF): 32%
Willems (LIQ): 26%
Ladagnous (FDJ): 21%
Vogondy (AGR): 21%
Geert Steegmans wurde von Botscharow in einen Sturz verwickelt. Er konnte zwar weiterfahren, hat aber einiges an Zeit verloren. Ein Teamgefährte führt ihn nun zurück ans Hauptfeld…
Ladagnous, Vogondy, Augé und Willems haben das Tempo nunmehr deutlich erhöht und wechseln sich regelmäßig in der Führungsarbeit ab. Sie hegen doch noch die Hoffnung auf einen Etappensieg…
Das Hauptfeld hat - insbesondere dank der Führungsarbeit von Christophe Le Mével mit seinen Teamgefährten der CSC-Mannschaft - Km 190 mit einem Rückstand von 2’ auf die Ausreißer passiert…
Augé und Willems haben zu Ladagnous und Vogondy an der Rennspitze aufgeschlossen. Sie haben nunmehr Km 184 erreicht, mit 3’05“ Vorsprung auf das Hauptfeld…
Die Verfolgung von Augé und Willems scheint sich auszuzahlen…
64 km vor dem Ziel haben Stéphane Augé und Frederick Willems eine Verfolgergruppe gebildet. Augé hat 30 km vor sich, um zu versuchen, 1 Punkt in der Bergwertung zu gewinnen und Millar (SDV) beim Kampf um das Gepunktete Trikot abzuhängen. Sie haben 3’20“ Rückstand auf das Führungsduo.
Da er bereits beim ersten Zwischensprint des Tages in Aktion getreten ist, hat Mikel Astarloza nunmehr 4 Sekunden Bonifikation seit dem Vormittag eingefahren, wodurch er von der 16. auf die 9. Position in der Gesamtwertung klettern könnte.
1. Vogondy, 6 Pkte / 6“
2. Ladagnous, 4 Pkte / 4“
… 3’15“
3. Astarloza, 2 Pkte / 2“
Ladagnous und Vogondy haben in der letzten Rennstunde 32,7 Kilometer zurückgelegt, was einem Stundenmittel von 33,5 km/h seit Etappenbeginn entspricht…
Nicolas Vogondy und Matthieu Ladagnous haben in dieser Reihenfolge die Wertungslinie des Zwischensprints von Archery überquert…
Der Vorsprung von Ladagnous und Vogondy, die bei Km 6 aus dem Peloton ausgerissen sind, liegt immer noch bei 5’40“ vor dem Hauptfeld, das den Abstand kontrolliert…
Tom Boonen hat sich beim Sprint in Compiègne durchgesetzt… zumindest bei der Tour de Picardie im Jahre 2004. Als Träger des Gelben Trikots schlug er damals Jimmy Casper und trug sich schon bei der zweiten Etappe in die Siegerliste ein. Thor Hushovd und Sébastien Chavanel waren bei diesem Abschlussduell ebenfalls dabei. Heute dürfte Boonen im Falle einer Sprintankunft mit noch stärkerem Widerstand rechnen…
Ladagnous und Vogondy haben rund 80 km vor dem Ziel einen Vorsprung von 5’47“…
Die Stadt ist seit 1977 der Startort von Paris-Roubaix und war lange Zeit auch obligatorischer Streckenteil der Tour de l’Oise. Die einzige Zielankunft, die bei der Tour in Compiègne ausgetragen wurde, fand 1980 statt, als die 6. Etappe ab Lille dort endete. Der Franzose Jean-Louis Gauthier setzte sich beim Sprint durch. Der Belgier Rudy Pevenage war Träger des Gelben Trikots, und Bernard Hinault lag in der Gesamtwertung auf dem 3. Rang. In diesem Jahr gab der „Dachs“ verletzungsbedingt auf und machte den Weg frei für Joop Zoetemelk, der seine einzige Tour de France bei 17 Teilnahmen gewinnen sollte.
Der Vorsprung von Ladagnous und Vogondy, die Km 145 erreicht haben, auf das Hauptfeld liegt immer noch bei 4’30“…
Das Peloton hat erneut das Tempo gedrosselt. Es sind bis Compiègne noch etwa 100 km zurückzulegen.
Die beiden führenden Fahrer haben in der vierten Rennstunde 32,8 km zurückgelegt, was einem Stundenmittel von 33,7 km/h seit Etappenbeginn entspricht…
Matthieu Ladagnous und Nicolas Vogondy haben an Boden verloren, sie haben nur noch 5’ Minuten Vorsprung auf das Peloton, in dem das Tempo deutlich erhöht wurde…
Der sportliche Leiter von Agritubel bietet letour.fr einige Erklärungen für das außerordentlich niedrige Tempo der Fahrer, ob nun im Hauptfeld oder bei den Ausreißern, zu denen auch sein Fahrer Nicolas Vogondy gehört: „Wenn sie beschleunigen, gehen sie Risiken ein, denn die CSC-Fahrer haben sowieso gesagt, dass sie der Ausreißergruppe nicht mehr als zwölf Minuten Vorsprung lassen würden. In dieser Situation ist es besser, ohne allzu große Anstrengungen zu fahren, um Energie zu sparen, falls etwas später doch noch etwas zu holen sein sollte. Um überhaupt eine Chance zu haben, müssten wir bis 60 km vor dem Ziel in dieser Konfiguration bleiben. Meiner Ansicht nach aber werden sich die Mannschaften der Sprinter schon früher an die Verfolgung machen. Ich glaube nicht so sehr daran, gebe aber 10% Aussichten auf eine Ankunft.“
Die Ausreißer haben einen Vorsprung von 9’15“ auf das Hauptfeld, in dem die Teams Crédit Agricole und Quick Step jeweils einen Fahrer nach vorne geschickt haben.
Der sportliche Leiter von Predictor-Lotto hatte gleich mehrere Fahrer beim Massensturz des Vortages dabei, insbesondere diejenigen, die eigentlich den Sprint von Robbie McEwen vorbereiten sollten: „Fred geht es scheinbar gut. Er ist mit 10 Stichen am Arm genäht worden, und seine Schulter war ausgerenkt, es geht aber wieder besser. Er wird im weiteren Etappenverlauf sehen, ob er in der Lage ist, für Robbie zu arbeiten oder nicht. Leif Hoste wiederum hat kleine Probleme mit dem Knie, und es wird damit nicht besser. Wir versuchen aber, ihn mit Eis zu behandeln. Nichts ist gerissen oder gebrochen, nur haben die Bänder beim Sturz etwas abbekommen. Und was Robbie betrifft: ihm geht es gut. Er hatte gestern ziemlichen Muskelkater, war aber heute morgen noch einmal beim Physiotherapeuten, der ihn versorgt hat. Er müsste für den Sprint gerüstet sein.“
Romain Feillu, der bei den beiden ersten Etappen der Tour jeweils Fünfter wurde, hat das Peloton überrascht, indem er auf einem kleinen Umweg über den Bürgersteig noch die übrig gebliebenen Punkte des Zwischensprints eingeheimst hat. Damit liegt er jetzt punktgleich mit Gert Steegmans an dritter Position in der Punktewertung.
1. Ladagnous, 6 Pkte / 6“
2. Vogondy, 4 Pkte / 4“
… 8’10“
3. Feillu, 2 Pkte / 2“
Die beiden Führenden haben in der dritten Rennstunde 31 Kilometer absolviert, was einem Durchschnitt von 34 km/h seit Etappenbeginn entspricht…
Die beiden Ausreißer haben jetzt die Gemeinde von Fontaine-au-Bois bei Km 104,5 erreicht. Dies ist der Geburtsort von Jean-Marie Leblanc, der erstmals die Tour bei sich zuhause als Zuschauer erlebt, nachdem er dieses Jahr die Rennleitung an Christian Prudhomme abgetreten hat. Zu diesem Anlass haben Jean-Marie Leblanc und die Einwohner seiner Gemeinde ein Empfangskomitee für das Peloton und den gesamten Begleittross der ‚Großen Schleife’ vorbereitet.
Matthieu Ladagnous und Nicolas Vogondy fahren auf dem kleinen Zahnkranz, was ihren derzeit bescheidenen Rhythmus seit der Flucht aus dem Peloton erklärt. Sie haben aber immer noch 7’50“ Vorsprung auf das Hauptfeld…
Der Australier David McKenzie, Etappensieger beim Giro im Jahre 2000 nach einem langen Alleingang von 160 km, befindet sich heute im Zielbereich als Berater für das australische Fernsehen. Er berichtet den Surfern auf letour.fr, wie schwierig es ist, sich bei einer so langen Ausreißfahrt zu motivieren: „Man muss sich ständig vor Augen halten, dass man es immer bis zum Ende schaffen kann, sich dazu aber immer wieder Zwischenziele an bestimmten Streckenabschnitten setzen: wenn man sich sagt, dass noch fast 200 km zu absolvieren sind, schlägt das auf die Moral, und auch körperlich hinterlässt das Spuren. Es ist auf jeden Fall schon einmal besser, in einer solchen Situation zu zweit zu sein. Als ich die Etappe in Teramo gewonnen habe, hatte ich irgendwann einmal 12 Minuten Vorsprung. Am Ziel waren es nur noch 50“.“
Ladagnous und Vogondy haben nur noch 7’50“ Vorsprung auf das Hauptfeld…
Das Führungsduo hat in der zweiten Rennstunde 30,7 Kilometer absolviert, das entspricht einem Stundenmittel von 35,5 km/h seit dem Start der Etappe…
Der hier verzeichnete Rückstand auf Ladagnous und Vogondy liegt nur noch bei 8’50“…
Ladagnous und Vogondy haben vor kurzem Wallers durchquert, wo sich die berühmt-berüchtigte Trouée d’Arenberg befindet, eine der entscheidenden Pflastersteinpassagen von Paris-Roubaix, die 1968 in den Streckenverlauf eingebracht wurde.
Der sportliche Leiter der Française des Jeu ist erfreut, dass einer seiner Fahrer – Matthieu Ladagnous – beim Ausreißversuch des Tages dabei ist, sieht ihn aber nicht als Etappensieger. Im Gespräch mit letour.fr wünscht er ihm vor allem guten Mut für diesen langen Etappentag: „Das Peloton gewährt ihnen derzeit einen großzügigen Vorsprung, der wird aber schwer zu verwalten sein, um so mehr da es im Verlauf der Etappe fast nur lange Geraden gibt. Die beiden werden sich irgendwann zu langweilen beginnen. Ich denke, sie werden dann anfangen, ein wenig zu plaudern, um die Zeit totzuschlagen: die nächsten Rennen nach der Tour, ihr nächster Urlaubsort im Winter…
Aber meiner Ansicht nach ist das Terrain allzu günstig für eine großangelegte Verfolgung. Auch wenn viele Fahrer vom gestrigen Massensturz in Mitleidenschaft gezogen wurden, sind sie doch in der Lage, ihre Arbeit zu verrichten und die Sprinter nach Compiègne zu führen. Deshalb gebe ich diesem Ausreißversuch 0% Erfolgsaussichten.“
Mehrere Fahrer der CSC-Mannschaft haben sich nun an die Spitze gesetzt, um den Rhythmus ein wenig anzuziehen. Bei Km 50 beträgt der Rückstand nur noch 11’15“.
Das Führungsduo gelangt nun mit einem Vorsprung von mittlerweile über 13’00“ nach St-Amand-les Eaux. Die Stadt war 1978 Etappenziel bei der Tour, siegreich war damals Jacques Esclassan, der in dem Jahr noch eine zweite Etappe in Toulouse gewinnen sollte. Saint-Amand ist zudem ein fester Bestandteil der Strecken der Vier Tage von Dünkirchen.
Mit einem Vorsprung von nunmehr 13’00“ haben die Ausreißer Vogondy und Ladagnous vor kurzem die Grenze von Belgien nach Frankreich überquert, und zwar bei Km 47 der heutigen Etappe.
Der zu Etappenbeginn heute morgen mit 54“ hinter Fabian Cancellara an 77. Stelle liegende Nicolas Vogondy ist beim derzeitigen Vorsprung auf das Peloton im virtuellen ‚Maillot jaune’. Der ehemalige französische Meister von 2002 ist dieses Jahr zum Team Agritubel gestoßen und ist Zimmernachbar von Freddy Bichot, der sich bei der diesjährigen ja auch schon gezeigt hatte. Weitere Details zu seiner Person finden Sie beim Anklicken seines Namens in der Teilnehmerliste oder Gesamtwertung…
Die beiden Fahrer an der Spitze haben in der ersten Rennstunde 40,3 km absolviert…
1. Vogondy, 6 Pkte / 6“
2. Ladagnous, 4 Pkte / 4“
… 11’35“
3. Astarloza, 2 Pkte / 2“
5 km vor dem Zwischensprint von Tournai beträgt der Vorsprung vor dem Peloton 11’10“. Bei weitem der bislang größte Abstand bei der Tour 2007…
Ladagnous und Vogondy bauen ihren Vorsprung weiter beständig aus…
Die beiden französischen Fahrer haben noch an Vorsprung zulegen können: nunmehr schon 4’10“…
Die beiden führenden Fahrer haben jetzt 2’30“ Vorsprung vor dem Peloton…
Wenn auch sein Frontmann für die Sprints, Thor Hushovd, sich beim Massensturz der 2. Etappe verletzt hat, stellt doch Roger Legeay das Tagesziel im Gespräch mit letour.fr nicht in Frage: „Thor ist auf die rechte Gesäßhälfte gefallen und hat sich dabei scheinbar den Ischiasnerv gezerrt, es ist aber nicht weiter beunruhigend. Er tritt den Start mit einer schmerzenden Pobacke an, wir ändern aber nichts an unseren Plänen, denn wir hoffen, dass sich sein Zustand im Laufe des Tages zunehmend verbessern wird. Ziel ist es weiterhin, Thor in die beste Position für eine Sprintankunft zu bringen.“
Ladagnous und Vogondy haben jetzt 1’30“ Vorsprung auf das Hauptfeld…
53 Fahrer sind am Vormittag von der UCI innerhalb der Mannschaften Astana, Predictor-Lotto, Française des Jeux, AG2R, Discovery Channel und T-Mobile getestet worden. Alle Fahrer wurden zum Rennen zugelassen.
Ladagnous und Vogondy haben jetzt 40“ Vorsprung aufs Peloton…
Die Fahrer beginnen ihren Tag im Sonnenschein. Der Himmel ist derzeit aufgeklart über dem Peloton...
Astana bleibt vorne, mit zwei Sekunden Vorsprung vor der CSC-Mannschaft.
Der fünfte Platz von Romain Feillu, dem besten Jungprofi der gestrigen Etappe, ändert nicht viel an der Gesamtwertung dieser Kategorie. Wladimir Gusev hat immer noch 6“ Vorsprung vor Thomas Dekker.
Matthieu Ladagnous (Fra – FDJ) hat als Erster bei Km 6 angegriffen, gefolgt von Nicolas Vogondy (Fra – AGR). Die beiden Fahrer haben jetzt 15“ Sekunden Vorsprung auf das Hauptfeld…
David Millar musste seine Position als Führender der Bergwertung bei der zweiten Etappe nicht verteidigen. Heute könnte Stéphane Augé, der Zweitplatzierte mit gleicher Punktzahl, versuchen, das Trikot bei der einzigen Wertung des Tages in diesem Klassement bei Km 202,5 an sich zu reißen.
Tom Boonen, der Zweitplatzierte der gestrigen Etappe nach Gent, hat 30 Punkte erhalten, die es ihm ermöglicht haben, um einen Punkt an Robbie McEwen vorbeizuziehen. Der Australier konnte mit seinem sechsten Platz 20 Punkte einstreichen. Steegmans positioniert sich nun im Spitzentrio, während Romain Feillu mit zwei aufeinander folgenden fünften Plätzen mit 12 Punkten Rückstand auf Boonen an 4. Stelle liegt.
Der Sprinter Daniele Bennati, der gestern auch in den Massensturz verwickelt wurde, hat einen Teil des Abends im Krankenhaus von Gent verbracht. Er ist heute zum Etappenstart angetreten, mit dem alleinigen Ziele, in Compiègne anzukommen, wie sein sportlicher Leiter Fabrizio Bontempi im Gespräch mit letour.fr erläutert: „Er hat nichts gebrochen, hat aber dennoch störende Schmerzen am rechten Arm. Er wird somit versuchen, ruhig zu fahren und die heutige Etappe zu beenden. Wir hoffen aber dennoch, dass es einen Sprint in Compiègne geben wird, diesmal für Napolitano. Ich glaube, dass die CSC-Fahrer versuchen werden, das Gelbe Trikot von Cancellara zu behalten, und erforderlichenfalls werden auch die Fahrer der Lampre bei der Verfolgung mitarbeiten.“
Das Rennen ist an Km 2,5 angelangt. Bislang keinerlei Ausreißversuch…
Das Peloton hat die Linie von Kilometer Null um 12.00 Uhr überquert. 187 Fahrer am Start. Ein Ausfall: Tomas Vaitkus (Ltu – DSC), Opfer von multiplen Brüchen an der Hand nach dem Massensturz kurz vor der Zielankunft in Gent…
Fabian Cancellara hat – wie alle anderen Fahrer, die zwei Kilometer vor dem Ziel in Gent in einen Sturz verwickelt wurden – dieselbe Zeit wie der Etappensieger Geert Steegmans zugesprochen bekommen. Der Schweizer behält somit das Gelbe Trikot mit einem Vorsprung von 13“ auf Andreas Klöden.
Punkte und Bonifikationssekunden werden den drei ersten Fahrern gewährt, die bei den Zwischensprints von Tournai (km 33,5), Fontaine-au-Bois (km 104,5) und Achery (km 167,5) vorne sind.
Das Peloton fährt derzeit im Konvoi zum Ort des realen oder scharfen Startes, der 5,6 km von der Sammelstelle entfernt liegt…
Km 202,5: die Côte de Blérancourt, Kat. 4 (1 km bei 4,6%)
Die Fahrer begeben sich heute auf eine Strecke von 236,5 km zwischen Waregem in Belgien und Compiègne. Dies ist die längste Etappe der Tour 2007. Der fiktive Start ist auf 11.45 Uhr angesetzt, der reale oder scharfe Start auf 11.55 Uhr …