Agenturmeldungen

etappe 20 - Marcoussis Paris Champs-Élysées 146 km
Sonntag 29 Juli

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17:59 - Contador gewinnt die Tour de France

Contador beendet die Etappe als 36., einen Platz hinter Cadel Evans. Der Spanier gewinnt im Alter von 24 Jahren die Tour de France.

17:58 - TOP 5 der 20. Etappe

Die fünf besten Fahrer auf der 20. und letzten Etappe der Tour de France 2007:
1. Daniele Bennati (ITA), LAM
2. Thor Hushovd (NOR), C.A
3. Erik Zabel (GER), MRM
4. Robert Hunter (RSA), BAR
5. Tom Boonen (BEL), QSI

17:57 - Bennati holt sich seinen zweiten Sieg

Bennati hat sich gegenüber Zabel, Hushovd und Hunter durchgesetzt und holt sich seinen zweiten Sieg bei der Tour de France 2007.

17:55 - 2km vor dem Ziel alle zusammen

Das Lampre-Taem liegt immer noch an der Spitze des Hauptfelds. Alle großen Sprintspezialisten sind in der Spitzengruppe vertreten.

17:54 - Acht an 137-km-Marke eingeholt

Zu Beginn der letzten Runde haben Flecha und Gutierrez 8" Vorsprung auf das Hauptfeld.

17:53 - Gutierrez greift Spitzengruppe an

Beim Verlassen des Tunnels hat Gutierrez die Spitzengruppe angegriffen. Er wird von Flecha eingeholt und die beiden haben 7,5km vor dem Ziel 12" Vorsprung auf das Hauptfeld.

17:51 - 18" Vorsprung bei km 135

Es bleiben auf der letzten Etappe noch 9km zu fahren und den zehn Ausreißern bleiben noch Chancen auf den Sieg. Der Vorsprung auf das Hauptfeld beträgt noch 18".

17:48 - Dunkle Wolken, aber kein Regen

Der Himmel über Paris ist wolkenverhangen, aber es regnet nicht und die Straßen sind noch trocken.

17:47 - Wird Barloworld die erhoffte Sprintwertung holen?

Barloworld führt weiterhin die Verfolgung von Gutierrez und Portal (GCE), Flecha (RAB), Gerrans (A2R), Ballan (LAM), Scholz (GST), Charteau (C.A), Fisher (LIQ), Delage (FDJ) und Knees (MRM) an. Bei der letzten Zeitmessung betrug der Vorsprung der zehn Ausreißer noch 10".
Robert Hunter hat noch Chancen auf das grüne Trikot, aber dazu muss er die Etappe gewinnen und Boonen darf im Finale überhaupt keine Punkte holen... Das Ziel lautet also, einen Sprint herbeizuführen, um zu sehen, ob Hunter einen dritten Sieg für das Team holen kann, das mit einer Wildcard gestartet ist.

17:41 - Noch zwei Runden: 20" Vorsprung

Die zehn Ausreißer liegen weiter vor dem Hauptfeld, das 13km vor dem Ziel bis auf 20" herangekommen ist.

17:39 - Noch 15km

15km vor dem Ziel schrumpft der Vorsprung der Ausreißer auf 30".

17:38 - Vorsprung auf 35" Sekunden verkürzt

Es sind weniger als 20km bis ins Ziel der letzten Etappe der Tour de France, und der Abstand der Ausreißer auf das Hauptfeld beträgt nur noch 35". Crédit Agricole hat drei Fahrer an der Spitze des Hauptfelds.

17:36 - Crédit Agricole tritt jetzt auch an

Drei Fahrer von Crédit Agricole ziehen jetzt auch das Tempo an und teilen sich die Aufgabe der Verfolgung mit dem Team Barloworld.

17:35 - Noch drei Runden

Die Führenden passieren die Ziellinie ein weiteres Mal mit 43" Vorsprung auf das Hauptfeld. Es bleiben noch drei Runden zu fahren.

17:33 - Einer der Ausreißer früherer Etappensieger

Nur einer der zehn Fahrer, die weiterhin mit einem Vorsprung von 45" Sekunden führen, hat schon einmal eine Etappe der Tour de France gewonnen, nämlich Juan Antonio Flecha. Der zahlenmäßige Vorteile liegt jedoch beim Team Caisse d’Epargne, das zwei Fahrer in der Spitzengruppe hat: Nicolas Portal und Jose Ivan Gutierrez.

17:31 - Vorsprung wächst

Die zehn Ausreißer haben an der 121-km-Marke einen Vorsprung von 45" auf das von Barloworld angeführte Peloton.

17:30 - Reifenpanne für Gadret

John Gadret (A2R) hatte soeben eine Reifenpanne. Ein weiterer Fahrer mit ähnlichem Schicksal, Geslin (BTL), hat 24km vor dem Ziel soeben zum Hauptfeld aufgeschlossen.

17:28 - Noch vier Runden

Mit weiteren vier Runden auf der 6.5km langen Strecke vor ihnen, führen die zehn Ausreißer mit einem Vorsprung von aktuell 34 Sekunden.

17:27 - Peloton mit 33" Rückstand

An der 117-km-Marke hat das Hauptfeld einen Abstand von 33" auf Gutierrez und Portal (GCE), Flecha (RAB), Gerrans (A2R), Ballan (LAM), Scholz (GST), Charteau (C.A), Fisher (LIQ), Delage (FDJ) und Knees (MRM).

17:26 - Abstand weiterhin 30"

Die zehn Ausreißer halten den Vorsprung von 30" auf das Hauptfeld, das immer noch von Robert Hunters Barloworld-Team angeführt wird.

17:25 - Geslins zweite Reifenpanne

Anthony Geslin vom Team Bouygues Telecom hatte bei der Einfahrt des Hauptfelds auf die Champs-Elysées den zweiten platten Reifen.

17:24 - Barloworld führt Peloton

Die Führung im Hauptfeld haben jetzt Fahrer von Barloworld übernommen. Ihr Rückstand auf Gutierrez und Portal (GCE), Flecha (RAB), Gerrans (A2R), Ballan (LAM), Scholz (GST), Charteau (C.A), Fisher (LIQ), Delage (FDJ) und Knees (MRM) beträgt aktuell 30".

17:22 - Armstrong im Ziel

Lance Armstrong wurde soeben in der ’Zone Technique’ in der Nähe der Ziellinie gesehen.

17:21 - 10 führen mit 30" Vorsprung

Das Hauptfeld wird von Fahrern des Teams Discovery Channel angeführt und hat 30" Rückstand auf die zehn Anreißer, die sich 40km vor dem Ziel abgesetzt haben. Es sind noch 35km bei der Tour de France of 2007 zu fahren.

17:20 - Ergebnisse des zweiten Sprints

Die Punkte und Bonussekunden für den zweiten Zwischensprint gehen an:
1. Simon Gerrans (A2R), 6 Pkte/4"
2. Alessandro Ballan (LAM), 4 Pkte/4"
3. Nicolas Portal (GCE) 2 Pkte/2"
Sie gehören einer zehn Fahrer starken Ausreißergruppe an, die jetzt 22" vor dem Hauptfeld führt.

17:17 - Noch 40km

Das Hauptfeld ist in der Rue de Rivoli und geht gleich auf die dritte Runde. Gutierrez, Portal, Flecha, Gerrans, Ballan, Scholz, Charteau, Fisher, Delage and Knees haben aktuell 10" Vorsprung auf das Feld.

17:16 - Vier gehen kurz in Führung

Vier Fahrer setzen sich bei der dritten Überquerung der Place de la Concorde leicht ab. Zu Gerrans (A2R) gesellt sich ein Fahrer von Agributel, der schnell eingeholt wird.

17:15 - Garcia-Acosta & Burghardt vorn

Die Fahrer, die zu Bichot aufgeschlossen haben, sind Garcia-Acosta (GCE) und Markus Burghardt (TMO). Das Hauptfeld fährt jetzt in einer langen Linie. Das Tempo des Rennens zieht endlich an.

17:13 - Ende von Bichots Ausreißversuch

Bichots Ausreißversuch dauerte nur 8km. Er wurde von Fahrern der Teams T-Mobile und Caisse d’Epargne eingeholt.

17:12 - Horner greift an

Der erste Fahrer, der die Verfolgung von Bichot aufnimmt, ist Horner vom Team Predictor-Lotto.

17:11 - Start der zweiten Runde

Bichot baut seine Führung aus. Er hat aktuell einen Vorsprung von 18" auf das Feld, in dem weiterhin das Team Discovery Channel führt.

17:10 - Bichot tritt allein an

Der Vorsprung von Bichot auf das Hauptfeld beträgt jetzt 15". Er fährt allein und das Peloton hat keine Reaktion gezeigt.

17:09 - Erster Angriff der Etappe

Der erste Fahrer, der versucht auszureißen, kommt vom Team Agritubel. Freddy Bichot setzt sich 48km vor dem Ziel ab. Er führt jetzt mit 10".

17:07 - Phil Anderson über Cadel Evans

Bis zu diesem Jahr war das beste Ergebnis, das ein australischer Fahrer je bei der Tour de France erreichte, ein fünfter Platz. Phil Anderson schaffte dies in den 1980er Jahren zweimal und Cadel Evans zog im letzten Jahr gleich. Jetzt steht der Fahrer, der am Valentinstag (14. Februar) dieses Jahres 30 wurde, kurz davor, den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu holen.
„Cadel ist auf jeden Fall sehr gut gefahren“, sagte Anderson heute im Gespräch mit LeTour.fr. „Er hat in den letzten Jahren konsequente Leistungen gezeigt. Jetzt wird ihn sein Team viel ernster nehmen müssen. Hoffentlich wird er jetzt mehr Jungs an die Seite bekommen, die ihn unterstützen können. Wenn man sich anschaut, wie Discovery Channel aufgestellt ist, sieht man, dass die eine komplette Mannschaft von Fahrern haben, die unter die TOP 10 fahren können. Hätte Cadel das gehabt, sähe die Gesamtwertung vielleicht anders aus.
Was zählt, ist die Platzierung ganz oben auf dem Podest, und Cadel ist ganz dicht dran. Er hat ein Team, das sich jahrelang auf Robbie konzentriert hat. Aber Australien darf sich glücklich schätzen, dass es Fahrer hat, die sowohl in der Gesamtwertung als auch in den Sprints in die Punkte fahren – das ist großartig.“

16:58 - Discovery immer noch vorn auf den Champs-Elysées

Die Fahrer passieren erstmals die Ziellinie, mit Sergio Paulinho an der Spitze.

16:57 - Peloton auf der Abschlussrunde

Die Fahrer müssen den Parcours insgesamt achtmal absolvieren.

16:56 - Martial Gayant : "Man muss Geduld haben"

Im Gespräch mit Letour.fr zieht der sportliche Leiter von Française des Jeux seine Bilanz der Tour 2007: „Es war bei dieser Tour nicht immer leicht für uns. Mit Sandy César waren wir endlich, 72 Stunden von Paris entfernt, erfolgreich. Es war unser Ziel, einen Etappensieg zu holen, und das zeigt, dass man sich gedulden können muss.“

16:51 - Discovery in Führung

Das Hauptfeld wird jetzt vom Team Discovery Channel angeführt. Vladimir Gusev fährt derzeit vor Egoi Martinez und George Hincapie. Auf der 20. Etappe gab es bisher keine Angriffe.

16:49 - Über die Seine & nach Paris

Das Hauptfeld hat soeben die Seine überquert und ist nun auf dem Weg zur ersten der acht Runden auf den Champs-Elysées. Es bleiben bei der 2007er Ausgabe der Tour de France weniger als 60km zu fahren.

16:47 - 40 Minuten hinter der langsamsten Zeit

Auf der 20. Etappe gibt es keine Ambitionen, sich abzusetzen. Das Hauptfeld ist jetzt in Issy-les-Moulineaux. Das Tempo war den ganzen Tag gemächlich und das Hauptfeld liegt derzeit etwa 40 Minuten hinter der langsamsten eingeplanten Zeit.

16:45 - 5km vor Paris...

Das Hauptfeld nähert sich der 80-km-Marke. Es sind noch etwa fünf Kilometer, bis das Feld die Straßen von Paris erreicht.

16:44 - Mauro Gianetti (Saunier Duval-Prodir) – "Wir haben während der Tour 35.000 Bäume gepflanzt."

Um seine Meinung zur Tour 2007 gebeten, sagte Mauro Gianetti, Geschäftsführer des Teams Saunier Duval-Prodir: „Die gestrige Etappe war eine schlechte für David Millar, da er innerhalb weniger Minuten zweimal Reifenprobleme hatte. Das bereitete seinen Hoffnungen auf eine gute Platzierung im Zeitfahren ein jähes Ende, aber ich spreche nur darüber, weil das gerade erst passiert und mir noch frisch in Erinnerung ist. Wir sind eigentlich mit dem Team zufrieden, weil alle Fahrer jeden Tag aufs Neue versucht haben, das Rennen spannend zu machen, mit den Ausreißern mitzuziehen und die Etappe zu gewinnen. An einem Tag, an dem Rasmussen sehr stark war, wurde Mayo Zweiter. Mit etwas mehr Glück hätten wir diese Etappe gewinnen können oder Cobo oder De La Fuente hätten bei anderen Etappen Chancen haben können. Aber ich möchte mich nicht beklagen. Bei der Tour dabei zu sein, ist für unsere Sponsoren wichtig, und wir verfolgen noch andere Ziele, als nur Rennen zu gewinnen.
Wir haben im Rahmen eines Sonderprojekts, das wir Anfang 2007 lanciert haben, während der Tour 35.000 Bäume in Mali gepflanzt. Saunier Duval-Prodir zeichnet dafür verantwortlich, dass seit Januar dieses Jahres insgesamt 400.000 Bäume gepflanzt wurden. Wir glauben, dass es 18 Monate dauern wird, die eine Million Bäume zu pflanzen, die unser Ziel sind.“

16:33 - Jegou holt sich Zeitbonus

Die Bonussekunden und Punkte für den ersten Zwischensprint gehen an:
1. Lilian Jegou (FDJ), 6 Pkte/6"
2. Carlos Barredo (QSI), 4 Pkte/4"
3. Steven De Jongh (QSI), 2 Pkte/2"

16:32 - Kein Kampf um die Punkte

Zwei Quickstep-Fahrer sind dabei, sich die Punkte für den Zwischensprint zu holen. Es sind Carlos Barredo und Steven De Jongh. In ihrem Windschatten folgt ein Fahrer von FDJ.

16:30 - Evans hinter Quickstep-Fahrern eingeklemmt

Das Team Quickstep führt das Hauptfeld nach Chatenay-Malabry an der 72-km-Marke. In diesem Ort sitzt das Labor LNDD, das die während der Tour de France genommenen Proben auswertet. Hier wird außerdem der erste Zwischensprint der letzten Etappe ausgetragen.

16:27 - Erster Zwischensprint steht gleich an

Das Team Discovery Channel setzt sich auf dem Weg zur ersten Zwischensprintwertung an die Spitze des Hauptfelds. Im Angebot sind Bonussekunden, aber der Konsens lautet, dass die drei Führenden in der Gesamtwertung nicht versuchen werden, sich gegenseitig Punkte wegzunehmen.

16:24 - Fabrizio Bontempi (Lampre) – "Mission erfüllt"

„Das Ziel war, eine Etappe zu gewinnen", sagte heute Fabrizio Bontempi vom Team Lampre-Fondital im Gespräch mit LeTour.fr. „Das ist uns mit Bennati gelungen. Das heißt, wir haben unsere Mission erfüllt. Es war eine Erlösung für das Team, denn es hat schon seit vier oder fünf Jahren (mit Ausnahme der Jungprofiwertung im letzten Jahr) nichts mehr gewonnen. Es bleibt ein kleiner Wermutstropfen, nämlich dass Tadej Valjavec nicht seine Bestform erreicht hat, denn unter normalen Umständen wäre er in der Lage gewesen, unter die TOP 10 der Tour zu fahren. Das Rennen ist natürlich noch nicht vorbei und man kann nie wissen: Es ist immer noch möglich, dass wir heute mit Bennati und Ballan einen Sieg holen.“

16:18 - Brian Holm (T-Mobile) – "Das gesamte Team hat gute Moral bewiesen"

„Wir sind sehr glücklich über den Sieg von Linus in Le Grand Bornand, und es war toll für das Team, dass er dann einen Tag lang im gelben Trikot fahren durfte, erklärt Brian Holm, einer der sportlichen Leiter von T-Mobile. „Es war wirklich schade, dass Michael Rogers am nächsten Tag gestürzt ist, aber das ist Radsport und Unfälle kam man nicht vermeiden.
Wir können nicht leugnen, dass uns der Fall Sinkewitz wie ein Schlag ins Gesicht getroffen hat. Das war ein Stimmungskiller, aber danach haben die Jungs weitergekämpft. Wir erfuhren vor dem Start einer Etappe von Patricks positiver Probe, und dennoch hat Burghardt den Willen aufgebracht, in einer Ausreißergruppe mitzuziehen.
Natürlich ist es leicht, guten Teamgeist zu zeigen, wenn alles toll läuft, aber zu Beginn einer Etappe zu hören, dass einer der Mannschaftskollegen positiv getestet wurde, ist der größte Albtraum. Aber alle anderen haben gute Moral bewiesen, und es ist schön, mit Kim Kirchen unter den TOP 10 nach Paris zu fahren.“

16:11 - Hendrik Redant (Predictor-Lotto) – "Das Rennen ist erst im Ziel vorbei"

"Die Tour endet in Paris und wir sind erst in Marcoussis", unkte Hendrik Redant von Cadel Evans’ Predictor-Lotto-Team vor dem Start der 20. Etappe und deutete damit an, dass der Zweite in der Gesamtwertung seine Platzierung noch nicht endgültig akzeptiert hat. „Nein, im Ernst, ich glaube, der gestrige Tag ist das, was zählt. Wir haben auf der ganzen Linie gekämpft und haben jetzt 23 Sekunden Rückstand. Es war eines unserer Ziele, auf dem Siegerpodest zu stehen und Cadel hat das bei seiner dritten Tourteilnahme geschafft. Es ist etwas Besonderes, und nur so knapp hinter dem Gesamtführenden. Wir können zufrieden sein.
Normalerweise ist der letzte Tag reine Formsache und die Schlacht ist geschlagen. Wir müssen uns entscheiden, wie die Reise nach Paris verlaufen soll. Es ist schwierig abzuschätzen, was passieren wird, aufgrund des Wetters. Es fürchte, es wird nicht möglich sein, den Rückstand gutzumachen, obwohl wir es natürlich versuchen möchten.
Ich denke, die Sprinter haben sich trotz allem für heute noch etwas vorgenommen. Es gibt immer ein paar Jungs, die es noch mal versuchen wollen, aber ich denke nicht, dass Cadel sich einfach auf den Straßen von Paris einer Ausreißergruppe anschließen kann, ohne dass ihm Contador und Leipheimer auf den Fersen folgen. Und Cadel ist kein Kamikazefahrer: Er möchte auf dem Rad bleiben und sicherstellen, dass am letzten Tag nichts mehr passiert. Das Rennen ist erst im Ziel vorbei.“

16:00 - Wieder Steegmans

Steegmans kann der Versuchung nicht widerstehen, sich die Punkte für die Bergwertung zu holen. Der Sprinter, der die Etappe gewann, um von Albasini über den Gipfel geführt zu werden.
Die Ergebnisse des zweiten Anstiegs:
1. Gert Steegmans (QSI), 3 Pkte
2. Michael Albasini (LIQ), 2 Pkte
3. Yaroslav Popovych (DSC), 1 Pkt

15:58 - Es bildet sich eine "Ausreißergruppe"

Am zweiten Anstieg des Tags fahren jetzt acht Fahrer vor dem Hauptfeld. Sie treten etwas stärker in die Pedale als der Rest, was zur Tradition auf der letzten Etappe gehört: bei den Anstiegen um Punkte „sprinten“ und die Teamfarben ins Bild rücken. Lampre, Liquigas und Quickstep fahren vorn.

15:55 - Steegmans holt sich drei Punkte

Am Ende des Aufstiegs nach Saint-Remy-les-Chevreuse holten sich die Punkte:
1. Gert Steegmans (QSI), 3 Punkte
2. Thomas Lovkvist (FD), 2 Punkte
3. Fredericks Willems (LIQ), 1 Punkt

15:49 - Peloton vor dem ersten Anstieg

Das Hauptfeld nähert sich jetzt dem ersten der beiden kategorisierten Anstiege auf der letzten Etappe. Es zeichnen sich keine Angriffe ab und die Fahrer von Predictor-Lotto, Liquigas und Quickstep liegen vorn.

15:47 - Dirk Demol (Discovery Channel) – "Am Ende war es ein Krimi"

„Gestern haben unsere Jungs hervorragende Leistungen gezeigt", kommentiert Dirk Demol und bezieht sich auf den Sieg von Leipheimer im wichtigen Zeitfahren. „Levi war außergewöhnlich stark und dann noch zu sehen, dass Alberto als Fünfter ins Ziel kam, war großartig für ihn. Für Alberto war es kein perfektes Rennen, aber er hat es geschafft, den Schaden in Grenzen zu halten und das gelbe Trikot zu verteidigen. Und dann wurde natürlich ‚Popo’ auch noch Vierter und George Siebter, so dass es insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag am Ende einer interessanten Tour war.
Es hat Spaß gemacht, die Tour zu sehen, die am Ende ein richtiger Krimi wurde.
Ich denke wieder, dass es immer die gleiche Stimmung ist, wenn man das gelbe Trikot im Team hat. Wir haben es auf eine neue Stufe gehoben. Wir haben die Mannschaftswertung die letzte Woche angeführt und haben gestern wieder unter Beweis gestellt, dass wir das stärkste Team im Feld sind.
Dennoch ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Gesamtwertung. Alberto führt nur mit 23’’ vor Cadel und Levi liegt nur acht Sekunden zurück, aber wir haben keinerlei Absicht, um den zweiten Platz zu kämpfen. Wir müssen nur darauf achten, was Cadel vorhat. Wenn er Jagd auf die Bonussekunden macht, müssen wir bereit sein.“

15:36 - T-Mobile an der Spitze

Das Hauptfeld hat die 37-km-Marke passiert. Es lösen sich verschiedene Teams an der Spitze ab, um ihre Farben auf den Fernsehbildschirmen ins rechte Licht zu rücken. Das letzte Team, das sich nach vorn schiebt, ist T-Mobile mit Bernhard Eisel und dem Siebten in der Gesamtwertung, Kim Kirchen.

15:33 - Dekker (Rabobank) – "Eine Tour voller Emotionen"

"Das Rabobank-Team fährt natürlich mit gemischten Gefühlen nach Hause", erklärt der ehemalige Fahrer Erik Dekker, der sich 2006 aus dem aktiven Rennsport zurückzog und in diesem Jahr sportlicher Leiter von Rabobank ist. „Bis Mittwoch war es eine großartige Tour für uns und es sah so aus, als würden wir das gelbe Trikot gewinnen. Mittwochabend passierte dann etwas Außergewöhnliches, das das genaue Gegenteil von großartig war.
Nach Donnerstag sind wir jedoch stolz auf die Fahrer, die noch im Rennen sind und erhobenen Haupts nach Paris fahren können. All diese Jungs haben in den letzten zwei Wochen Besonderes geleistet: Sie haben Unmögliches erreicht: Sie haben das Rennen kontrolliert und fast das gelbe Trikot in Paris geholt.
Mich treiben zu viele Emotionen um und es wird einige Wochen dauern, um alles sacken zu lassen und wirklich zu verstehen, was wir erreicht haben und was mir diese Tour bedeutet. Ich möchte irgendwann zurückschauen können und schätzen, was wir erreicht haben, aber im Moment fällt es mir schwer, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.“

15:25 - Contador lässt sich zum Mannschaftswagen zurückfallen

Alberto Contador hat sich soeben ans Ende des Hauptfelds zurückfallen lassen. Er erhält Getränke aus dem Teamfahrzeug... nicht in Flaschen, sondern in einem Plastikbecher. Und es scheint sich um eine sprudelnde Flüssigkeit zu handeln und keinen Energiedrink. Das könnte der Grund sein, warum die Fotografen genau in dem Moment abgedrückt haben, als das Getränk aus dem Fenster gereicht wurde.
An der 30-km-Marke fährt das Hauptfeld noch immer geschlossen.

15:21 - Peeters (Quickstep-Innergetic) – "Der Plan ist, heute den ersten Platz zu holen."

„Wir haben vier Etappen gewonnen und einen guten Vorsprung in der Punktewertung", sagt Wilfried Peeters vom Team Quickstep-Innergetic. „Wir hatten eine großartige Tour, soviel ist sicher, aber sie ist noch nicht zu Ende, denn wir möchten uns einen weiteren Sieg auf den Champs-Elysées holen und das grüne Trikot sichern. Der Plan für heute lautet, auf den ersten Platz zu fahren! Die Wetterbedingungen könnten die Sache auf der Abschlussrunde etwas riskant machen, aber alle haben das gleiche Wetter.
Wir hatten vier große Highlights, aber der Sieg von Steegmans in Gent war besonders, da die Etappe in der Nähe unseres Hauptsitzes endete und die belgische Öffentlichkeit sich sehr gefreut hat, dass wir die Sponsoren waren. Wir haben allen Grund, zufrieden zu sein.“

15:04 - Kim Anderson (CSC) – "Wir haben Grund, stolz zu sein"

„Wir sind mit dem, was wir bei der Tour erreicht haben, sehr zufrieden", sagt Kim Anderson vom CSC-Team. "Carlos hat sich erneut hoch in der Gesamtwertung platziert, und wir haben zwei Etappensiege und sieben Tage im gelben Trikot geholt. Wir haben jeden Tag vorn mitgemischt und jeden Grund, stolz auf die Leistung unserer Fahrer zu sein.
Sie haben das Rennen in der ersten Woche kontrolliert, was eine äußerst positive Erfahrung war. Es hat Carlos nicht zuviel Energie gekostet und dem Team viel Respekt eingebracht.
Ich habe Fabian heute Morgen gesagt, er könne auf dem letzten Kilometer vielleicht angreifen … wenn wir eines über diesen Fahrer gelernt haben, dann, dass man bei ihm mit allem rechnen muss. Er steckt voller Überraschungen!“

14:57 - Roger Legeay (C.A) – "Wir möchten im Ziel erfolgreich sein"

„Wir hatten uns das Ziel gesetzt, eine Etappe zu gewinnen, und das hat Thor Hushovd geschafft”, sagt Roger Legeay, der Manager von Crédit Agricole. „Wir hatten auch an das grüne Trikot gedacht, aber aufgrund des Sturzes in Gent konnten wir dieses Ziel nicht erreichen. Wir wollten mit einem temperamentvollen Team auftreten, und das ist Halgand und Fofonov gelungen, und auch Bonnet, der bei seiner ersten Tour eine sehr gute Leistung gezeigt hat. Und das Rennen ist noch nicht zu Ende, und es ist wahrscheinlich, dass es zum Sprint auf den Champs-Elysées kommt. Es ist wie Lotto spielen, aber wir werden wieder versuchen, im Ziel erfolgreich zu sein.“

14:51 - Hauptfeld bei km 20,5

Auf den ersten 20km der letzten Etappe gab es keine Ausreißversuche. An der Spitze des Hauptfelds fährt zurzeit das Team Quickstep. Die Straßen sind trocken und im Hauptfeld werden einige Gespräche geführt.

14:48 - Leproux (Agritubel) – "Feillu hat für einen Neuprofi ein tolles Rennen gefahren"

Denis Leproux ist sportlicher Leiter von Agritubel. Der Franzose schätzte den zweiten Auftritt seines Teams bei der Tour im Gespräch mit LeTour.fr kürzlich so ein. „Die erste Woche ist bei super für uns gelaufen, da es unseren Fahrern gelang, sich zu profilieren. In den Alpen hatten wir dann einige Probleme. In den Pyrenäen ging es anschließend etwas besser, vor allem bei Duenas Nevado, aber das haben wir dann teuer bezahlt, weil sich die Erschöpfung auf unsere Leistungen ausgewirkt hat. Es ist den Jungs nicht gelungen, auf den Zwischenetappen auszureißen.
Insgesamt verbuchen wir vier Plätze unter den TOP 10 einzelner Etappen, was in Ordnung ist. Was Romain Feillu betrifft, so hat er für einen Neuprofi ein hervorragendes Rennen geliefert. Er hat gelernt und weiß jetzt, wo er im Vergleich zur Weltspitze steht. Im nächsten Jahr wird er bei Tourstart mental auf das Rennen eingestellt sein und wir passen sein Trainingsprogramm an, damit er frischer in die Tour geht als 2007.“

14:40 - Holczer – "Ich habe großen Respekt vor den Veranstaltern”

Der Manager des Teams Gerolsteiner, Hans Holczer, weiß durchaus, dass nicht alles so gelaufen ist, wie er es sich gewünscht hatte, aber er ist dennoch über den Ablauf der Tour 2007 recht zufrieden. „Ich würde sagen, es war eher eine durchschnittliche Tour und nicht die herausragende, die wir uns erhofft hatten“, sagt der Österreicher. „Die Fahrer von Gerolsteiner waren in den Sprints nicht schlecht, es ist nur schade, dass wir uns in der Gesamtwertung nicht so platzieren, wie wir es gehofft hatten. Markus Fothen hatte eine schlimme Zeit nach einem Sturz und einer gebrochenen Hand vor der Tour, und er konnte nicht so trainieren, wie er es gewollt hätte.“
„Ich finde nicht, dass das Rennen so schlecht war, wie es die Medienberichte vermitteln, denn ich habe den Eindruck, dass wir einen Wendepunkt erreicht haben. Wir stellen fest, dass die Tour nichts unter den Teppich kehrt. Es ist ihnen egal, wer die Fahrer sind – sie tun einfach nur, was sie tun müssen und für diese Haltung empfinde ich großen Respekt.“

14:32 - Eindrücke von der Tour 2007

Während das Hauptfeld in Richtung Paris rollt, wird LeTour.fr Kurzinterviews mit den sportlichen Leitern und Managern der 19 noch im Rennen verbleibenden Teams führen. Wir werden Sie im Laufe der Etappe einstellen und jedem die gleiche Frage stellen: Wie ist Ihr Eindruck von der Leistung Ihres Teams bei der diesjährigen Tour?

14:29 - Führende in der Gesamtwertung: Teil 4 – weißes Trikot

Alberto Contador schickt sich an, der erste Fahrer nach Jan Ullrich 1997 zu werden, der sowohl das weiße als auch das gelbe Trikot bei der Tour trägt. Er hat einen Vorsprung von 16’41” auf Mauricio Soler (BAR) in der Kategorie von Fahrern, die nach dem 1. Januar 1982 geboren wurden. Den dritten Platz hält Amets Txurruka (EUS), der nach der 19. Etappe 49’24” Rückstand auf den Gesamtführenden hat. Txurruka trägt das weiße Trikot, seit Contador ins gelbe Trikot gewechselt ist.

14:24 - Führende in der Gesamtwertung: Teil 3 – Punktetrikot

Mauricio Soler gewann die Etappe nach Briançon zu Beginn der zweiten Woche. Seither fährt er im gepunkteten Trikot. Der kolumbianische Fahrer vom Team Barloworld hat 206 Punkte in der Bergwertung. An zweiter Stelle liegt Alberto Contador (DSC) mit 128 Punkten, während der Sieger der Jungprofiwertung von 2005, Yaroslav Popovych (DSC), mit 104 Punkten auf dem dritten Rang folgt.

14:21 - Etappe 20 hat begonnen

Die letzte Etappe hat begonnen. Das Hauptfeld hat den offiziellen Startpunkt um 14h01 erreicht. Die Fahrer in den Siegertrikots sind an der Spitze des Pelotons - Contador in gelb, Boonen in grün, Soler im Punktetrikot und Txurruka in weiß. Es sind noch 141 Fahrer am Start.

14:17 - Führende in der Gesamtwertung: Teil 2 – grünes Trikot

"Es bleibt bis zum Ende ein Kampf", sagte Tom Boonen, der Führende in der Punktewertung, am Ende der 18. Etappe. „Das habe ich am ersten Tag gesagt, als ich mir das grüne Trikot geholt habe, und das gilt noch immer.“ Solange man mit mehr als 48 Punkten führt, ist man nicht ruhig in dem Wissen, dass die Punktewertung gesichert ist.“
Der Quickstep-Fahrer verbucht 234 Punkte für sich. Zweiter ist Robert Hunter (BAR) mit 210 Punkten und Dritter Erik Zabel (MRM) mit 206 Punkten.

14:09 - Führende in der Gesamtwertung: Teil 1 - gelbes Trikot

Alberto Contador hat seine Gesamtführung im Einzelzeitfahren auf der 19. Etappe verteidigt. Der 24-jährige Spanier vom Team Discovery Channel trägt das gelbe Trikot auf der letzten Etappe. Sein Vorsprung auf Cadel Evans (PRL) beträgt nur 23 Sekunden und er liegt nur 31 Sekunden vor seinem Teamkollegen Levi Leipheimer, der gestern das Zeitfahren über 55,5km gewann.
Es gibt heute noch Zeitvorteile für die Fahrer zu holen: zwei Zwischensprints mit sechs, vier und zwei Bonussekunden für die ersten drei, die über die Linie gehen bzw. 20, 12 und 8 Sekunden für die ersten drei Fahrer am Ende der Etappe.
„Wir werden abwarten und sehen, was während des Rennens passiert.“ Mehr wollte Evans nicht darüber sagen, wie er das Rennen angeht, als LeTour.fr heute Morgen mit ihm sprach.
Leipheimer Antwort war deutlicher, als er gefragt wurde, wie er die letzte Etappe angehen werde. Er wurde vor zwei Jahren vom fünften Platz in der Gesamtwertung verdrängt, als Alexander Winokurov sich einen Zeitbonus durch den Etappensieg holte und in der Gesamtwertung auf der letzten Etappe an dem Amerikaner vorbeizog. „Cadel brauch sich keine Sorgen zu machen“, sagte Levi gestern im Ziel, „ich habe nicht vor, den ‚Wino’ zu machen.“

13:58 - Peloton in der neutralen Zone

Das Hauptfeld durchfährt zurzeit die neutrale Zone. Christian Prudhomme wird in Kürze als Zeichen für den Start die weiße Flagge vom Wagen des Renndirektors schwenken.

13:56 - Zwei Anstiege, zwei Sprints

Die 146km lange Etappe von Marcoussis auf die Champs-Elysees in Paris hält heute zwei Anstiege der Kategorie 4 (in St-Remy-les-Chevreuse bei km 51 und Chateaufort bei km 54,5) und zwei Zwischensprints für die Fahrer bereit: den ersten in Chatenay-Malabry (bei km 74) und den zweiten auf den Champs-Elysees in der dritten von acht Runden auf dem letzten Abschnitt (bei km 108,5).

13:52 - 3.8 km neutrale Zone

Die Fahrer durchfahren heute eine kurze neutrale Zone, bevor sie den Punkt des offiziellen Starts erreichen.

13:50 - Wetterbedingungen

Die letzte Etappe beginnt bei Sonnenschein, obwohl es heute morgen am Ausgangsort der letzten Etappe geregnet hat. Auch in der französischen Hauptstadt regnete es heute früh, aber im Moment ist der Himmel bedeckt und die Straßen trocknen.

13:47 - Herzlich Willkommen bei der Live-Berichterstattung von der 20. Etappe

Die Fahrer starten heute in Marcoussis auf die letzte Etappe der Tour, die nach 146 km in Paris auf die Avenue des Champs-Elysées führt. Der fiktive Start ist für 13h40 vorgesehen, der eigentliche Start um 13h50.