
Londres
7.9 km
Sonnabend 7 Juli
Cancellara ist im Ziel und verdrängt Klöden von der Spitze. Sein Vorsprung beträgt 13 Sekunden.
Der Schweizer liegt nach den ersten 4,5 Kilometern 7 Sekunden vor Klöden.
Im Lager der CSC-Mannschaft nähern sich die ganz in Karbon entworfenen Zeitfahrräder (7 Kg) der von der U.C.I. zulässigen Gewichtsgrenze an. Das Rad des amtierenden Zeitfahr-Weltmeisters, Fabian Cancellara, weist im Vergleich zu seinen Teamgefährten eine Besonderheit auf: Seine Bremskabel sind vergoldet!
In diesem Jahr wird kein Engländer den Prolog der Tour de France gewinnen: Wiggins rangiert weiterhin auf Position 3 in der provisorischen Wertung. Sein Rückstand auf Klöden beträgt 10’’...
Enttäuschung für den Tourmitfavoriten Levi Leipheimer, der auf Platz 22 ins Ziel gekommen ist.
Der Schweizer Fabian Cancellara ist gerade gestartet. Er gilt als größter Favorit auf den Tagessieg.
Im Ziel belegt Wiggins Rang 3 hinter dem Amerikaner George Hincapie und Andreas Klöden. Sein Rückstand auf den immer noch führenden Deutschen beträgt zehn Sekunden.
Lokalmatador Wiggins liegt bei der Zwischenzeitnahme 8’’ hinter Klöden...
David Millar rangiert auf Rang 8, bei der Zwischenzeitnahme (Km 4,5) betrug sein Rückstand auf Klöden 11’’, im Ziel liegt er 20 Sekunden hinter dem provisorischen Spitzenreiter.
Alexander Winokurow ist im Ziel. Vorläufig belegt er Platz 5. Erster ist weiterhin sein Teamkollege Andreas Klöden.
Ein Aufschrei geht durch die Zuschauermenge: Lokalmatador Bradley Wiggins ist von der Startrampe gerollt.
Der Fahrer der Formation La Française des Jeux geht mit dem Trikot des französischen Landesmeisters im Zeitfahren ins Rennen...
Er gehört zu den vier englischen Fahrern, die das Gelbe Trikot bei der Tour de France getragen haben. Heute zählt er zum engeren Anwärterkreis auf den Sieg...
Erik Zabel hat soeben den Prolog in Angriff genommen. Der Milram-Fahrer zählt zu den erfahrensten Akteuren der diesjährigen Tour.
Carlos Sastre, der CSC-Teamkollege von Jens Voigt, ist soeben von der Startrampe gerollt. Der Spanier wird zum Kreis der Tour-Favoriten gezählt.
Neue Bestzeit für Andreas Klöden mit einem Schnitt von 52 Km/h. Er liegt 12 Sekunden vor Gusev.
Bei der Zwischenzeitnahme (Km 4,5) liegt Andreas Klöden 8 Sekunden vor den Zeiten von Karpets und Gusev.
Manuel Quinziato hat den Prolog in einer Zeit von 9’22’’, sieben Sekunden hinter Gusev, beendet. Vielleicht wurde der Italiener von den Anfeuerungsrufen seines Fanklubs angespornt. Letzterer ist mit einer großen Banderole angereist, die den lokalen Gepflogenheiten gerecht wird. Darauf steht zu lesen: "God save the Quinziato" !
Wladimir Gusev liegt zwar weiterhin an der Spitze der provisorischen Wertung, doch hat sich mit Alejandro Valverde nun einer der diesjährigen Topfavoriten auf den Weg gemacht...
Faustino Munoz, Mechaniker bei Astana, hat die Räder seiner Fahrer präpariert, besonders die der zwei großen Tour-Favoriten Alexander Winokurow und Andreas Klöden: "In diesem Jahr haben wir insbesondere am Gewicht des Zeitfahrrades gearbeitet, und wir haben sehr gute Ergebnisse erzielt. Das Rad von Winokurow wiegt 7,4 Kg, das von Klöden 7,480. Die Besonderheit des Modells beruht auf der Tatsache, dass das Gewicht zwischen Vorder- und Hinterteil gleichmäßig verteilt ist, wohingegen die Hauptlast bei den meisten anderen Zeitfahr-Rädern vorne liegt. Ich glaube, dass Wino im Schnitt mit 54 Km/h unterwegs sein wird."
Wladimir Gusev verdrängt seinen Landsmann um 78 Hundertstelsekunden vom Platz an der Sonne...
Die Kommissare der U.C.I. sind heute besonders strikt mit Blick auf einen technischen Aspekt aus dem Regelwerk. Es handelt sich um die Verlängerungsstücke der Lenkstange. Für eine viel größere und damit wirksamere Auflagefläche kommen die Fahrer in Versuchung, diese Verlängerungsstücke leicht anzuwinkeln. Aus den Vorschriften geht aber eindeutig hervor, dass das äußere Ende der Verlängerung unterhalb einer (parallel zum Boden) verlaufenden Linie, die sich 5 cm unter der Sattelspitze befindet, liegen muss. Somit müssen die Unterarme der Fahrer also in einer horizontalen Position sein.
Im Ziel zeigte sich Bert Grabsch nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung. Der deutsche Meister im Zeitfahren fügte hinzu, dass er beeindruckt sei von den vielen Zuschauern. Als Favoriten auf den Tagessieg nannte er Fabian Cancellara.
Die zahlreichen Londoner Zuschauer können heute Nachmittag fünf ihrer Landsleute anfeuern, wobei die Chancen beim Prolog recht unterschiedlich verteilt sind. Als Erster geht Charles Wegelius (Liquigas) um 16h56 auf die Strecke (Ortszeit). Es folgen Mark Cavendish, bei seiner ersten Tour-Teilnahme, dann Thomas Geraint, Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung mit Großbritannien, der jüngste Tour-Teilnehmer. Am meisten erwartet werden anschließend David Millar (17h49) und Bradley Wiggins (17h55), die beide um den Tagessieg fahren. Äußern Sie Ihre Meinung zu diesem britischen Duell und stimmen Sie auf letour.fr ab.
Der Russe, der Gewinner der Schweiz-Rundfahrt und zugleich der beste Nachwuchsprofi der Tour 2004, hat eine neue Bestzeit von 9’16’’ vorgelegt. Zabriskie liegt rund sechs Sekunden hinter ihm. Erfahren Sie mehr über die Titelbilanz von Wladimir Karpets, indem Sie auf seine Renn-Nummer in der Teilnehmerliste klicken...
Zabriskie (Durchschnittsgeschwindigkeit 50,6 Km/h) hatte mit einem Vorsprung von einer knappen Sekunde die Spitze der provisorischen Wertung übernommen, ist nun aber deutlich vom Russen Karpets abgelöst worden.
Der Amerikaner hat die von O’Grady aufgestellte Zwischenbestzeit (bei Km 4,5) um zwei Sekunden unterboten.
Dave Zabriskie, Gewinner des Tour-Prologs 2005 in Noirmoutiers, trägt heute das Trikot des amerikanischen Zeitfahrmeisters.
Der Schwede, der zu Beginn der Saison das Zeitfahren des Internationalen Kriteriums zu seinen Gunsten entschied, als er auf der 8,3 Kilometer langen Strecke auf den Straßen von Charleville-Mézières einen neuen Rekord aufstellte, liegt in der provisorischen Wertung auf Rang 6, 15’’ hinter Astarloza.
In der provisorischen Wertung besteht das Spitzentrio momentan aus Astarloza (Esp), Bonnet (Fra) und Savoldelli (Ita).
O’Grady, der Gewinner von Paris-Roubaix, gehörte auch zur Weltmeister-Mannschaft in der Verfolgung 1993 in Oslo. Mehrere Bahnfahrer könnten sich heute beim Prolog auszeichnen, wie der Brite Bradley Wiggins, amtierender Weltmeister, oder Brett Lancaster, Olympiasieger in Athen.
Bei der Ausfahrt aus dem Hyde Park hat Stuart O’Grady die Straßenbegrenzung berührt und ist gestürzt. Nach einem schnellen Radwechsel kann der CSC-Fahrer das Zeitfahren aber fortsetzen.
Der Spanier Astarloza hat den Franzosen William Bonnet an der Spitze der provisorischen Wertung abgelöst.
Stuart O’Grady, der beim Prolog der Schweiz-Rundfahrt Rang 5 belegte, ist soeben gestartet.
Der deutsche Meister im Einzelzeitfahren, Bert Grabsch (Deu - TMO), hat sich an der Zeit von William Bonnet die Zähne ausgebissen. Nach der Ankunft von 20 Fahrern liegt er in der provisorischen Wertung an dritter Stelle mit einem Rückstand von 17’’ auf den Franzosen...
William Bonnet, der neue Führende in der provisorischen Wertung, hat als erster Fahrer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 50 Km/h vorgelegt...
Der Einsatz des spanischen Sprinters und zweifachen Etappensiegers bei der Tour 2006 war bis gestern aufgrund eines Furunkels ungewiss. Nach einer zweistündigen Probefahrt gestern Nachmittag konnte Freire Entwarnung geben. Er befindet sich jetzt auf der Strecke des Prologs. Mit ihm rechnet man insbesondere ab morgen bei einer eventuellen Sprintankunft in Canterbury.
Enrico Degano hat die Strecke in 10’21’’ mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,9 Km/h bewältigt. Der in Diensten von Barloworld stehende Gewinner einer Etappe der Großbritannienrundfahrt in London 2004 hat kaum Chancen, sein Husarenstück heute zu wiederholen. Die Entscheidung im Kampf um den Sieg fällt voraussichtlich im späten Nachmittag mit einem Stundenmittel von 55 Km/h...
Der erste Prolog der Tour de France fand 1967 in Angers statt. Der Zeitfahr-Spezialist Raymond Poulidor erhielt so die Gelegenheit, zum ersten Mal in seinem Leben das Gelbe Trikot überzustreifen. Allerdings durchkreuzte der Spanier Errandonea seine Pläne, weil er um sechs Zehntelsekunden schneller war.
Der erste Fahrer, Enrico Degano, ist gestartet. Für den Startschuss an diesem geschichtsträchtigen Tag sorgten Ken Livingstone, der Bürgermeister von London, Bertrand Delanoé, der Bürgermeister von Paris, und Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France.
In diesem Jahr erfolgt der Startschuss der Tour in London, wo im Herzen der Stadt eine 7,9 Kilometer lange Prolog-Strecke entworfen wurde. Enrico Degano (Ita - BAR) nimmt um 15 Uhr als Erster das Einzelzeitfahren in Angriff. Der Start befindet sich auf Whitehall, in der Nähe des Trafalgar Square, wo die Teams gestern Abend feierlich vorgestellt wurden. An diesem ersten Renntag ist das Wetter in der englischen Hauptstadt mild und sonnig.