
Die CSC-Mannschaft tritt mit der Maxime an, einen Podiumsplatz zu ergattern. Im Kampf um das Podium ruhen die Hoffnungen von Alain Gallopin auch auf Cancellara.
Ich bin lieber zurückhaltend, gehe aber davon aus, dass sich Carlos berechtigterweise Hoffnungen auf einen Podiumsplatz macht. Allerdings bin ich auch beim Giro mit dem Ziel ins Rennen gegangen, Andy Schleck in den Top 10 zu platzieren! Alles ist entwicklungsfähig. Die große Schwierigkeit liegt für Carlos natürlich in den beiden Einzelzeitfahren, wo er einmal mehr Gefahr läuft, massiv Zeit einzubüßen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass uns ein Einzel- und ein Mannschaftszeitfahren lieber gewesen wäre.
Das ist unser erstes Ziel. Fabian Cancellara ist in dieser Disziplin favorisiert, und das wäre schon ein tolles Erfolgserlebnis. Beim Giro hat er einen Sprung nach vorne gemacht und beim Prolog der Schweiz-Rundfahrt zusätzlich einen starken Eindruck hinterlassen. Das ist also die erste wichtige Bewährungsprobe. Anschließend mü ssen wir einen Fahrer auf das Podium hieven.
Die Favoriten findet man bei Astana, allerdings hat Klöden meiner Meinung nach bessere Chancen auf den Toursieg als Winokurow. Er ist beim Zeitfahren schneller und am Berg stärker. Vielleicht hat er seine Bereitschaft signalisiert, sich in den Dienst von "Wino" zu stellen, aber auch für ihn verstreichen die Jahre. Er wird nicht unendlich auf seine Chance warten. Bei den Außenseitern setze ich stark auf Cadel Evans, den ich zum Beispiel stärker als Mentschow einschätze. Er war ja auch der Einzige, der beim Dauphiné Libéré mit Christophe Moreau Schritt gehalten hat.
CSC bei der Tour 2006
Die Mannschaft: Kurt-Asle Arvesen (Nor), Fabian Cancellara (Sui), Inigo Cuesta (Esp), Stuart O'Grady (Aus), Carlos Sastre (Esp), Franck Schleck (Lux), Christian Vandevelde (USA), Jens Voigt (Deu), David Zabriskie (USA).
Der Sieger des Dauphiné Libéré, der ebenfalls im Trikot des französischen Landesmeisters antritt, visiert bei der Tour einen Podiumsplatz an.
Natürlich geben uns die jüngsten Ergebnisse von Christophe Moreau die Berechtigung, noch höhere Ziele ins Auge zu fassen. Ich bin überzeugt, dass Christophe das Zeug hat, einen Platz auf dem Podium zu erobern. Und als wir uns in letzter Zeit darüber unterhalten haben, spürte ich, dass dieses Ziel in seinem Kopf immer klarere Konturen annimmt. Nach seinen Leistungen beim Dauphiné Libéré und bei den Landesmeisterschaften, wird er ohnehin keinen Spielraum bekommen, um aus der Distanz zum Angriff überzugehen. Man wird ihn "im Auge behalten". Er muss seine Ziele also quasi zwangsläufig hoch stecken, und es wäre schade, wenn er dies nicht täte.
Vielleicht eröffnen sich ihm ganz neue Perspektiven, er war noch nie so gut in Form. Vor der Tour gute Ergebnisse einzufahren, das ist auch eine Art Standortbestimmung. Von der körperlichen Verfassung her fühlt er sich sehr gut, und ich glaube, dass er genau deshalb locker antreten kann. In dieser Frage kommt ihm auch seine Erfahrung zugute.
In der Tat werden sich alle auf die Unterstützung von Christophe konzentrieren, vor allem weil Cyril noch nicht ganz das Niveau erreicht hat, auf dem wir ihn in diesem Sommer erwartet hatten. Trotzdem soll er Christophe in den Bergen helfen, mit Calzati, Goubert und Arrieta. Im Gebirge soll natürlich auch John Gadret mithelfen. Kniebeschwerden haben ihm in den letzten Wochen etwas zu schaffen gemacht, doch ging es ihm bei den Landesmeisterschaften schon wesentlich besser. Er wird versuchen, Moreau so lange wie möglich zu begleiten, und unter Umständen sein Glück versuchen, wenn es der Rennverlauf zulässt.
AG2R bei der Tour 2006
Die Mannschaft: Jose Luis Arrieta (Esp), Sylvain Calzati (Fra), Cyril Dessel (Fra), Martin Elmiger (Sui), John Gadret (Fra), Simon Gerrans (Aus), Stéphane Goubert (Fra), Christophe Moreau (Fra), Ludovic Turpin (Fra).
Nach der Einladung zur Tour will Agritubel erneut das Renngeschehen prägen und falls möglich wie im Vorjahr einen Etappensieg verbuchen. Einer der Fahrer hat auch die Aufgabe, die Truppe würdig in der Gesamtwertung zu vertreten…
Natürlich freuen wir uns sehr über die neuerliche Einladung. Jetzt müssen wir das Maximum herausholen um zu beweisen, dass wir diesen Platz verdienen. Unsere Strategie lautet, dass wir uns so viel wie eben möglich präsentieren wollen. Das Sahnehäubchen wäre natürlich ein Erfolgserlebnis wie der Etappensieg im Vorjahr durch Juan-Miguel Mercado.
Wir werden in der Tat versuchen, uns stärker auf die Gesamtwertung zu konzentrieren, um dort jemanden unterzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen Kandidaten mit Duenas, der unlängst die "Route du Sud" als Sechster beendet hat, oder auch Mercado, von dem man nicht genau weiß, ob er über die Distanz durchhält, da er sich bei einem Sturz auf der Mallorca-Rundfahrt am Anfang des Jahres schwer verletzt hat. Dann ist da noch Nicolas Vogondy, der die Tour bereits mit einem Platz in den Top 20 abgeschlossen und zusätzliche Erfahrung gesammelt hat. Seit Saisonbeginn ist er sehr konstant, also hat er noch etwas Luft nach oben.
Wir werden ihn nicht verheizen. Dies ist bereits die Gelegenheit um herauszufinden, ob ihm die großen Rundfahrten überhaupt liegen. Momentan wissen wir das nicht. Er ist ein Allrounder, und fühlt sich irgendwie überall wohl. Er kann auch bei Sprints unsere Trumpfkarte sein.
Agritubel bei der Tour 2006
Die Mannschaft: Freddy Bichot (Fra), Moïse Duenas (Esp), Romain Feillu (Fra), Eduardo Gonzalo (Esp), Cédric Hervé (Fra), Nicolas Jalabert (Fra), Juan Miguel Mercado (Esp), Benoît Salmon (Fra), Nicolas Vogondy (Fra).
Ohne Damiano Cunego wird sich die Mannschaft nicht darauf konzentrieren, in der Gesamtwertung gegebenenfalls einen Sprung nach vorne zu machen. Bei Lampre will man lieber Jagd auf Etappensiege machen.
Wir wollen vor allem eine Etappe gewinnen. Und wir wissen, dass wir dafür mehrere Chancen haben werden. Zunächst kann es im Sprint klappen mit Daniele Bennati oder Danilo Napolitano. Danach besteht z.B. die Möglichkeit, dass Patxi Vila oder auch Righi gute Chancen auf einen Etappensieg haben. Was die Gesamtwertung angeht, können meiner Meinung nach Valjavec oder Bruseghin in den Top 10 landen. Wenn ich aber die Wahl hätte, würde ich einen Etappensieg nehmen.
Wenn ich in Betracht ziehe, dass Bennati in der Lage war, den Prolog der Schweiz-Rundfahrt als Zweitplatzierter hinter Fabian Cancellara zu beenden, sage ich mir, dass wir unser Glück versuchen können. Falls er nach dem Ausgang des Prologs gut platziert ist, kann er am nächsten Tag ausreichend Zeitgutschriften einsammeln, um die Führung zu übernehmen.
In diesem Jahr hat er sich sehr beim Giro verausgabt, es wäre unvernünftig gewesen, ihn bei der Tour France einzusetzen. Er gehört sicherlich zu den Nachwuchshoffnungen der Zukunft, insbesondere nachdem er 2006 das Weiße Trikot gewonnen hat, er bleibt aber noch ein junger Fahrer. Es ist normal, dass er nur jedes zweite Jahr an der Tour de France teilnimmt, zumindest momentan.
Lampre bei der Tour 2006
Die Mannschaft: Fabio Baldato (Ita), Alessandro Ballan (Ita), Daniele Bennati (Ita), Paolo Bossoni (Ita), Marzio Bruseghin (Ita), Danilo Napolitano (Ita), Daniel Righi (Ita), Tadej Valjavec (Sln), Patxi Javier Vila (Esp).
Zwar will die Mannschaft ihren Kapitän Levi Leipheimer so weit wie möglich nach vorne bringen, doch beschränken sich ihre Ziele nicht auf die Gesamtwertung.
Wir tanzen in der Tat auf mehreren Hochzeiten. Unser Kapitän hinsichtlich der Gesamtwertung ist Levi Leipheimer, der das Abschlusspodium anvisiert. Wir glauben auch, dass wir mit Alberto Contador ganz gute Chancen auf den Gewinn des Weißen Trikots haben. Und was schließlich die Etappensiege angeht, besitzen wir Fahrer, die sich auf den Zwischenetappen durchsetzen können, wie Wladimir Gusev, George Hincapie und Jaroslaw Popowitsch. Vielleicht klingt es vermessen, aber mit solch einem Team muss man hohe Ziele verfolgen. Ich weiß, dass sie allesamt in guter Verfassung sind, also ist das durchaus machbar.
Beim Dauphiné hatte er mit Magenproblemen zu kämpfen, und als sich das Problem eingerenkt hat, ist er beim Finale der letzten Etappe gestürzt. Generell müssen wir uns aber um ihn keinerlei Sorgen machen, denn seit Jahresbeginn arbeitet er akribisch mit dem Ziel Tour de France im Hinterkopf. Außerdem haben wir solide Weggefährten für die Berge, besonders mit Paulinho, Martinez, Contador und Noval.
Es wird schwer fallen, sich früh ein Bild zu machen, da die Bergetappen nicht lange auf sich warten lassen und erst spät aufhören. Deswegen kann es anfangs etwas eng werden. Die großen Favoriten sind Winokurow und Klöden bei Astana. Allerdings sehe ich mehrere Fahrer, die ihre Pläne durchkreuzen könnten, wie Christophe Moreau, der beim Dauphiné Libéré für Furore gesorgt hat, oder Cadel Evans.
Discovery Channel bei der Tour 2006
Die Mannschaft: Alberto Contador (Esp), Wladimir Gusev (Rus), George Hincapie (USA), Levi Leipheimer (USA), Egoi Martinez (Esp), Benjamin Noval (Esp), Sergio Paulinho (Por), Jaroslaw Popowitsch (Ukr), Tomas Vaitkus (Lit).
Oscar Pereiro, der Vorjahreszweite, und Alejandro Valverde sind Anwärter auf den Gesamtsieg in einer Mannschaft, die bei dieser Tour-Auflage titelreif ist.
Wir gehen ganz klar mit zwei Kapitänen an den Start. Die Erklärung liegt auf der Hand. Man darf nicht vergessen, was Oscar Pereiro in der letzten Woche der Tour 2006 geleistet hat. Es kommt aber auch nicht in Frage, die Fähigkeiten und das Potenzial von Alejandro Valverde anzuzweifeln. Andererseits wiederum hat der eine die Tour auf dem Podium abgeschlossen, während es der andere bei zwei Teilnahmen nie bis ins Ziel geschafft hat. Alejandro hat keine Tour-Erfahrung, auch wenn wir wissen, dass er zum Kreis der Anwärter auf den Endsieg zählt. Er besitzt lediglich minimale Erfahrungen in Bezug auf dieses Rennen. Das muss man berücksichtigen. Im letzten Jahr hat er nur drei Etappen bestritten. Das reicht allerdings, damit er Intensität und Medienrummel abwägen kann.
Wir sind auf den Punkt genau in Form. Mit dem Zeitplan unserer Vorbereitung bin ich in diesem Jahr sehr zufrieden. Bei der spanischen Landesmeisterschaft haben wir Zeitfahren und Straßenrennen für uns entschieden. Kurz vor dem Tour-Auftakt gibt uns das viel Auftrieb. David Arroyo hat sich auch beim Giro sehr gut verkauft, da er es in der Gesamtwertung dank seiner Klettererqualitäten bis auf Platz zehn geschafft hat. All das ist Beleg genug dafür, dass wir unsere Hausaufgaben für die Tour bestens erledigt haben. Arroyo hat eine klare Aufgabe: Auf den sechs Bergetappen ist er derjenige, der unsere beiden Kapitäne führen soll. Mit Sandio haben wir einen weiteren Bergspezialisten, während Garcia Acosta, Portal, Perez verstärkt auf den übrigen Etappen beansprucht werden. Für Karpets wird uns die erste Tour-Hälfte sagen, was machbar ist.
Das stimmt. Es gibt keinen großen Favoriten. Dadurch sind die mit dem größten Erfolgshunger favorisiert. Wenn man aber von dieser Tatsache ausgeht und von unserem Abschneiden im letzten Jahr, dann sind unsere Ziele realistisch. Mit Oscar und Alejandro haben wir die Fahrer, um die Tour zu gewinnen. Natürlich ist da noch Winokurow, der den anderen vielleicht etwas voraus ist, aber auch Klöden, Sastre, Mentschow, Evans und Moreau können berechtigte Ansprüche anmelden. Moreau wird sehr stark auftreten, und er besitzt viel Erfahrung. Zwischen diesen acht Fahrern ist das Rennen völlig offen.
Caisse d'Epargne bei der Tour 2006
Die Mannschaft: Oscar Pereiro, Alejandro Valverde, Wladimir Karpets, Xente Garcia Acosta, Nicolas Portal, Ivan Gutierrez, David Arroyo, Fran Pérez, Xavier Sandio
Thor Hushovd, der Gewinner des Grünen Trikots 2005 und zweimalige Etappensieger 2006, ist einmal mehr der Anführer im Team Crédit Agricole. Roger Legeay baut insbesondere auf seine Fähigkeit, die Form auf Dauer zu bewahren.
Wir halten an der Philosophie aus den Vorjahren fest. Thor geht mit dem Ziel ins Rennen, das Grüne Trikot in Paris überzustreifen, und wir wissen, dass dies am besten über Etappensiege zu bewerkstelligen ist. Sicher, wenn man den Verlauf der beiden vorangegangenen Tour-Auflagen betrachtet, hatten wir es mit den zwei Situationen zu tun: Er hat das Grüne Trikot 2005 ohne einen einzigen Etappensieg gewonnen, wohingegen er 2006 zweimal siegreich war, ohne aber am Ende das Grüne Trikot zu erobern. Momentan bin ich bereit, für gleich welches der beiden Szenarien zu unterschreiben.
Gewiss wird nicht jeder zu den Siegern zählen. Ich glaube, Thors Stärke ist vor allem die dritte Woche. In der ersten Woche tobt ein Kampf auf Biegen und Brechen, in dem Jungs mit mehr Biss wie McEwen besser zurecht kommen. Allerdings kommt Thor besser über die Berge als die Mehrheit von ihnen und befindet sich am Ende der Tour generell in einer besseren Verfassung, was ihm im Kampf um das Grüne Trikot einen Vorteil verschafft.
Mit Blick auf den Prolog war sein Sieg im vergangenen Jahr in Straßburg eher eine Überraschung. Diesmal ist die Strecke etwas länger, und es wird viel schwerer für ihn.
Wir besitzen nun eine gute Tour-Erfahrung sowie eine rundum stabile Mannschaft, die recht ausgewogen ist. Leider müssen wir auf Pietro Caucchioli, unseren designierten Kapitän für eine Platzierung in der Gesamtwertung, verzichten. Atembeschwerden, eine Bronchitis, machten ihm beim Giro zu schaffen. Er fühlt sich zwar besser, doch schmerzt auch eine Schulter. Bei der Tour muss man jedoch zu 100 Prozent fit sein. Mehrere erfahrene Leute werden Thor also unterstützen, und wir geben auch dem Nachwuchsmann William Bonnet eine Chance. Jahr um Jahr setze ich einen Neuling ein. Für ihn hat diese Erfahrung richtungsweisenden Charakter. Er muss in der Lage sein, sich nützlich zu machen, gleichermaßen für die Mannschaft und seine berufliche Zukunft.
Crédit Agricole bei der Tour 2006
Die Mannschaft: William Bonnet (Fra), Alexander Botscharow (Rus), Anthony Charteau (Fra), Julian Dean (Nzl), Dmitriy Fofonov (Kas), Patrice Halgand (Fra), Sébastien Hinault (Fra), Thor Hushovd (Nor), Christophe Le Mevel (Fra)
Beflügelt durch den Preis für den kämpferischsten Fahrer von David De la Fuente bei der Tour 2006 will die Mannschaft Saunier Duval Prodir um David Millar, Iban Mayo und ihren Kapitän José Angel Marchante dem Rennen in jeglichem Gelände Impulse verleihen.
Um die Tour dreht sich solch ein Medienrummel, dass ein Etappensieg das A und O ist. So lautet das Ziel unserer Mannschaft, insbesondere da unsere Rennphilosophie auf Angriffen beruht. Wir sind ein untypisches Team, ohne Tabus, kämpferisch und angriffslustig. Beim Fahren setzen wir auf Angriff und Spektakel. Gerade deshalb haben wir eine so große Anhängerschar. Das ist auch der Grund für unser besonders gut erkennbares, leuchtendes Trikot, das unsere Absichten zum Ausdruck bringt. Unser Credo ist seit jeher spektakulärer Radsport. Der von David (De la Fuente) im letzten Jahr gewonnene Preis für den kämpferischsten Fahrer entspricht dieser Geisteshaltung. Bei unserer dritten Teilnahme wollen wir natürlich noch einen Schritt weitergehen und mindestens eine Etappe für uns entscheiden.
Die Ausgewogenheit der Mannschaft. Wir haben Fahrer, die allen Geländearten trotzen können. Wir können sowohl bei einem Anstieg als auch bei einem Sprint mitmischen. Millar ist eine Bank beim Zeitfahren, Ventoso kann im Sprint ein Wörtchen mitreden. Auch für die Berge haben wir angemessene Fahrer. Cobo ist die Idealbesetzung für lange Ausreißaktionen. Schließlich kann auch die Erfahrung von Mayo etwas einbringen.
Der Streckenverlauf kommt uns entgegen. Denn mit Beginn der Alpen werden einige sämtliche Optionen eingebüßt haben. Dadurch ergibt sich ziemlich rasch ein offenes Rennen. Ich glaube, dass unser Team in der Lage ist, seiner Rolle über drei Rennwochen hinweg gerecht zu werden. Wir machen Fortschritte. In der Saison 2007 haben wir bereits 21 Siege eingefahren, da wir Qualität besitzen und unsere Sache in diesem Jahr gut geplant haben. Unsere neun Fahrer werden für die 21 Tage in Topform sein.
Saunier Duval - Prodir bei der Tour 2006
Die Mannschaft: David Canada (Esp), David Millar (Gbr), Iban Mayo (Esp), David de la Fuente (Esp), Juanjo Cobo (Esp), Iker Camaño (Esp), Rubén Lobato (Esp), Christophe Rinero (Fra) et Francisco Ventoso (Esp).
Mit dem auserkorenen Teamkapitän Alexander Winokurow an der Spitze peilt die Mannschaft das Gelbe Trikot in Paris an. Aber auch Andreas Klöden oder Paolo Savoldelli könnten sich in der Position des potenziellen Siegers wieder finden!
Ziel Nummer eins ist, dass einer unserer Fahrer das Gelbe Trikot gewinnt. Das Team wurde um Wino herum aufgebaut, und für ihn wäre der Sieg logischerweise ideal. Allerdings verfügen wir mit Klöden und Savoldelli über zwei weitere potenzielle Anwärter, wenn sich die Rennumstände so ergeben. Erinnern Sie sich an das vergangene Jahr, als Pereiro in einer Ausreißergruppe zwanzig Minuten Vorsprung herausfuhr und zum Schluss Zweiter wurde. Man weiß vorher nie, was geschehen wird. Jedenfalls besitzen wir drei Fahrer, die sich schon auf den großen Rundfahrten bewiesen haben und 21 Tage lang durchhalten können.
Wir wissen, dass wir zu den stärksten Teams zählen. Also besitzen wir auch das entsprechende Selbstvertrauen, doch im Radsport gewinnt man kein Rennen auf dem Papier. Es tauchen aber stets Kontrahenten auf, und am Ende entscheidet ohnehin immer die Straße.
Dass man manchmal eben nichts ausrichten kann und realistisch bleiben muss. Wenn Sie es mit einem wie Moreau zu tun bekommen, der bärenstark auftrat, bleibt einem nichts anderes, als das zu akzeptieren. Deshalb darf man sich nicht zu sehr auf irgendwelche Pläne versteifen. Wir waren ja schon in Form, da wir vier Etappen zu unseren Gunsten entschieden haben. Doch letztlich hat der Berg entschieden, dass wir in der Endabrechnung Dritter waren. Glücklicherweise sind wir der Auffassung, dass unsere Fahrer bis zum Startschuss der Tour noch etwas Luft nach oben haben.
Die Mannschaft: Antonio Colom (Esp), Maxim Iglinskiy (Kas), Sergueï Ivanov (Rus), Andrey Kashechkin (Kas), Andreas Klöden (Deu), Daniel Navarro (Esp), Gregory Rast (Sui), Paolo Savoldelli (Ita), Alexander Winokurow (Kas).
Der ehemalige Weltmeister Tom Boonen muss bei der Tour wieder Etappensiege landen, um seinen Status als Sprint-As zurückzuerlangen. Außerdem will er auf belgischem Boden abermals in Gelb fahren.
Seine Vorbereitung sah in diesem Jahr völlig anders aus, was sich für ihn vorteilhaft auswirken wird. Zunächst ist er die Klassiker-Saison mit weniger Druck angegangen und er wurde in dieser zeit weniger gefordert. Im letzten Jahr hatte er sich vor allem bei der Schweiz-Rundfahrt in Topform präsentiert, zu Beginn der Tour de France steckte ihm aber schon die Müdigkeit in den Knochen. In diesem Jahr sind wir andersherum an die Sache herangegangen: Zwar hat er die Flachetappe des Dauphiné Libéré nicht gewonnen, doch war seine Rennwoche aufschlussreich, hauptsächlich weil er sie unverbraucht beendet hat. Und das ist ein gutes Zeichen. Positiv ist auch die Tatsache, dass ihm nicht das Etikett des großen Sprintfavoriten anhaftet: Zum einen weil sich der Druck auf die Konkurrenten verteilt, andererseits weil er angestachelt ist. Er muss zeigen, dass er nach wie vor da ist.
Rückblickend verbindet er mit der Tour 2006 vor allem die Tatsache, Belgien im Gelben Trikot durchquert zu haben. Um diesen Moment zu erleben, hätten viele Mannschaften sofort unterschrieben! Er kann daran anknüpfen, wenn alles gut verläuft. Dafür muss er beim Prolog von London auf Tuchfühlung zu den besten Sprintern bleiben und sich bei der Etappe von Canterbury im Sprint durchsetzen.
Ja, da unser Kapitän Juan-Manuel Garate um die Gesamtwertung mitfährt. Bei günstigen Rennumständen kann er einen Platz in den Top 10 anvisieren. Bei der Algarve-Rundfahrt war er gestürzt und brach sich einen Arm und zwei Rippen, bevor er anlässlich der Katalonien-Rundfahrt wieder ins Renngeschehen eingestiegen ist. Die Schweiz-Rundfahrt hat er auf Rang 15 beendet, und wir hoffen, dass er sich noch verbessern kann. Ich glaube, dass ihm seine Frische noch zugute kommen wird.
Quick Step bei der Tour 2006
Die voraussichtliche Mannschaft: Tom Boonen (Bel), Carlos Barredo (Esp), Steven De Jongh (Nie), Juan Manuel Garate (Esp), Bram Tankink (Nie), Andrea Tonti (Ita), Matteo Tosatto (Ita), Sebastien Rosseler (Bel), Kevin Van Impe (Bel), Gert Steegmans (Bel), Cédric Vasseur (Fra)
Das Team Bouygues Telecom hat an Reife gewonnen und zählt auf die Tour, um sich noch stärker zu positionieren. Der Manager Jean-René Bernaudeau hofft insbesondere, dass seine Fahrer die Bergetappen spannend machen werden.
Es ist eine Tour de France, bei der wir versuchen werden, unseren Platz zu finden, wobei man berücksichtigen muss, dass der Radsport geradliniger ist als in der Vergangenheit. Was wir seit einigen Monaten bei den Rennen beobachten, ermutigt uns, weiterzumachen. Und wenn es dem Radsport besser geht, haben die Fahrer den Kopf freier und das allgemeine Klima ist guten Ergebnissen förderlicher.
Wir haben nicht wirklich einen Spitzenfahrer für die Gesamtwertung, aber wir werden versuchen, mit mindestens einem Etappensieg in der Tasche nach Hause zu fahren. Im letzten Jahr haben wir mit Pierrick Fedrigo unseren ersten Erfolg bei der Tour geholt und große Emotionen erlebt. Aber solche Momente sind dazu da, dass man sie wiederholt. Wir haben 20 Gelegenheiten, unter Beweis zu stellen, dass wir kämpferisch sind, d.h. 20 Mal die Gelegenheit zu siegen. Die Jungs werden jeden Tag mit größter Einsatzbereitschaft an den Start gehen müssen.
Nein, denn in dieser Mannschaft gibt es keinen Kapitän. Er fährt wie alle anderen mit, um Erfolge zu sammeln. Bei unserer Mannschaft liegt die Stärke in der Tatsache, dass sich die Fahrer gegenseitig ergänzen. Insgesamt sind unsere Fahrer reifer: Fedrigo ist besser als im Vorjahr, Sprick auch. Wir zählen auch auf Laurent Lefèvre und Johann Tschopp, sobald wir die Alpen erreichen. Ich glaube, dass wir in den Bergen stärker sein werden.
Bouygues Telecom bei der Tour 2006
Die Mannschaft: Stef Clement (NL), Pierrick Fedrigo (F), Xavier Florencio (E), Anthony Geslin (F), Laurent Lefèvre (F), Jérôme Pineau (F), Matthieu Sprick (F), Johann Tschopp (CH), Thomas Voeckler (F)
Lange Zeit trug Markus Fothen das Weiße Trikot bei der Tour 2006. Auf ihm ruhen nun die Hoffnungen der Mannschaft mit Blick auf die Gesamtwertung. In diesem Jahr setzt Gerolsteiner auf die Jugend.
Er hat die besten Voraussetzungen, um in der Gesamtwertung einen guten Platz zu erreichen, und ich spüre seinen Ehrgeiz. Er hat noch immer den Verlust des Weißen Trikots während des letzten Zeitfahrens im vergangenen Jahr im Hinterkopf, und er sinnt auf Revanche, um diese schlechte Erinnerung loszuwerden. In diesem Jahr peilt er einen Platz in den Top 10 an, was ein sehr gutes Ergebnis für die Mannschaft wäre.
Er besitzt nicht das Profil eines Tourfavoriten und konzentriert sich daher nicht auf die Gesamtwertung sondern auf Etappensiege. Er hat die Aufgabe, sich den richtigen Ausreißergruppen anzuschließen, damit er einen Erfolg einfährt. Außerdem soll er mannschaftsdienlich fahren, wenn die Rennumstände das erfordern.
Auf jeden Fall ist das die Fortsetzung unserer eingeschlagenen Marschroute. Bei der Tour ist nur einer unserer Fahrer älter als 30 Jahre, und damit wollen wir natürlich unsere zukunftsorientierte Ausrichtung betonen. Wir haben eine junge Fahrergeneration, an die wir glauben. Ich hoffe beispielsweise, dass Bernhard Kohl im Kampf um das Weiße Trikot mitmischt. Aber auch andere sind schlagfertig, wie Robert Förster oder Heinrich Haussler, der Boonen beim Dauphiné-Sprint in die Schranken gewiesen hat. Es ist eine echte Freude, ihre Entwicklung zu verfolgen. Die Schwierigkeit bei diesem Rennen ist die nötige Erfahrung. Glücklicherweise sind diese Jungs auch echte Profis. Sie müssen nur unterscheiden zwischen den Etappen, bei denen man Attacken fährt, und denen, wo es um das Überleben geht.
Gerolsteiner bei der Tour 2006
Die voraussichtliche Mannschaft: Robert Förster (Deu), Markus Fothen (Deu), Heinrich Haussler (Deu), Bernhard Kohl (Aut), David Kopp (Deu), Sven Krauss (Deu), Volker Ordowski (Deu), Ronny Scholz (Deu), Stefan Schumacher (Deu), Fabian Wegmann (Deu), Peter Wrolich (Aut)
Gorka Gerrikagoitia (EUS): „Das Team ist wieder zuversichtlich und erfolgshungrig”
Die Tour 2006 wurde den Erwartungen der baskischen Mannschaft und ihrer Anhänger nicht gerecht. In diesem Jahr gehen die Fahrer im orangefarbenen Trikot stärker und besser vorbereitet an den Start. Ihr Kapitän Haimar Zubeldia peilt einen Platz in der Top 10 der Gesamtwertung an.
Wir haben eine einfache Methode übernommen: Seit Januar ist die für die Tour vorgesehene Mannschaft bekannt. Bis zur endgültigen Auswahl am 26. Juni haben wir zwölf Fahrer mobilisiert. Bei unserer Arbeit haben wir uns auf die Vorbereitung der Tour, unser großes Ziel, konzentriert. Die Pyrenäen-Etappen haben wir im Mai ausgekundschaftet, und die Standortbestimmung Dauphiné Libéré hat uns Gewissheit gegeben. Wir kommen mit einer starken Mannschaft zur Tour, sie ist bergtauglich, zuversichtlich und erfolgshungrig. Unser Kapitän ist Haimar Zubeldia, für den wir in Paris einen Platz in der Top 10 anvisieren. Ich würde glatt sagen Top 5 aufgrund seines derzeitigen Leistungsvermögens.
Ja. Wenn wir eine der Bergetappen in den Pyrenäen gewinnen könnten, wäre das perfekt. Wir sind dazu bereit. Ohnehin ist es für uns eher interessant mit den Alpen zu beginnen. In den Pyrenäen können wir uns dann noch angriffslustiger präsentieren, nachdem wir die Gegner eingeschätzt haben. Sicher wird diese Tour eine sehr harte Angelegenheit. Anfangs wird es aufgrund der etwas anderen Auftaktwoche bestimmt hektisch zugehen, da schon ab dem fünften Tag eine Mittelgebirgsetappe ansteht, und die Alpen kurz darauf folgen.
Da werden ganz klar die Berge den Ausschlag geben. So ist es nun mal. Und die Fahrer sind daran gewöhnt, sich nach ihrer Form und den Rennumständen zu richten. Diesbezüglich verfügt unsere Mannschaft über ausreichend Erfahrung. Bei dieser Tour zählen wir auch auf Mikel Astarloza. Er kommt von einem französischen Team. Er kennt das Land gut, und vor allem bildet die Tour seine sportliche Daseinsgrundlage. Der bei uns geschulte Igor Anton, (24 Jahre) nimmt an seiner ersten Tour Teil, nachdem er bereits jeweils einmal beim Giro und bei der Vuelta am Start war. Bei der letzten Romandie-Rundfahrt hat er die Königsetappe gewonnen. Sie unterstützen Isasi, Landaluze oder noch Verdugo, die absolute Profis sind.
Die Mannschaft: Haimar Zubeldia (Esp), Mikel Astarloza (Esp), Iñigo Landaluze (Esp), Iñaki Isasi (Esp), Gorka Verdugo (Esp), Igor Antón (Esp), Rubén Pérez (Esp), Amets Txurruka (Esp), Jorge Azanza (Esp).
Auch wenn die Ambitionen von Cofidis für die Gesamtwertung eher bescheiden sind, gibt Eric Boyer allen Fahrern seines Teams die Chance, einen Etappensieg zu holen. Bradley Wiggins soll vom Prolog in London an den Ton angeben.
Bradley wird alles daran setzen, den Prolog zu gewinnen, da er ein klarer Außenseiter ist. Meiner Meinung nach ist der große Favorit Cancellara, aber Wiggins gehört auch zu den potenziellen Kandidaten, ebenso wie Zabriskie, Millar oder Hushovd. Das wäre natürlich ein großartiger Einstieg, abgesehen von dem Bonus, das gelbe Trikot tragen zu dürfen, zumindest auf der ersten Etappe. Er geht diese Herausforderung jedenfalls mit großer Ruhe an. Sein Sieg im Prolog der Dauphiné Libéré bekräftigt seinen Status, aber er hat diese britische Gelassenheit, die es ihm ermöglicht, alles mit der nötigen Distanz anzugehen.
Unsere Gegner wissen sehr wohl, dass wir keinen Fahrer in unseren Reihen haben, der in die Top 5 fahren kann. Davon abgesehen ist es besser zu versuchen, Etappensiege zu holen, an die man sich erinnert, anstatt Platz 10 in der Gesamtwertung zu belegen. Und wenn ich von Etappen spreche, verwende ich bewusst den Plural. Die Fahrer, die für uns starten, sind allesamt in der Lage, eine Etappe zu gewinnen. Vielleicht klingt dies anmaßend, aber man muss schließlich ehrgeizig sein: Wenn wir die Tour mit zwei Etappensiegen plus Prolog abschließen würden, wäre das super.
Wir werden nicht vorgeben, uns zögerlich im Hintergrund zu halten; wir wollen bei der Party mitmachen. Die Jungs werden also viel versuchen; ich zähle darauf, dass sie dem Rennen Dynamik einhauchen. Es geht nicht darum, einfach nur irgendwie anzugreifen, wir werden überlegt handeln. Wir werden aber keine Rechenspiele betreiben: Wer kalkuliert, hat Angst.
Cofidis bei der Tour 2006:
Voraussichtliche Teamzusammenstellung: Stéphane Augé (F), Sylvain Chavanel (F), Geoffroy Lequatre (F), Cristian Moreni (I), Nick Nuyens (B), Ivan Parra (CO), Staf Scheirlinckx (B), Rik Verbrugghe (B), Bradley Wiggins (GB)
Zwar besitzt Liquigas nicht die Mittel, den großen Tourfavoriten die ersten Plätze streitig zu machen, doch zählt der Manager auf seine Fahrer, damit sie bei Ausreißaktionen ihr Glück versuchen. Indes nimmt Beltran die Top 10 ins Visier.
Sicherlich haben wir nicht den Anspruch, das Gelbe Trikot zu gewinnen, doch stehen wir vor einigen Herausforderungen, darunter auch mit Blick auf die Gesamtwertung. Manuel Beltran bringt das beste Fahrerprofil mit, um für die Mannschaft etwas herauszuholen, und er macht sich berechtigterweise Hoffnung auf einen Platz in den Top 10 in Paris. Zuletzt hat er hart gearbeitet und er müsste für die Tour in Bestform sein. Nicht zuletzt wegen seines achten Platzes beim Dauphiné Libéré gehört er zu den Fahrern, die man im Auge behalten sollte.
Ja, und zu diesem Zweck fährt bei uns Filippo Pozzato mit, der auch Teamkapitän ist. Für ihn beginnt damit die zweite Saisonhälfte. Er ist bei der Katalonien-Rundfahrt eingestiegen, dann kam die Tour de Suisse, und jetzt kommt er in guter Form zur Tour. Er ist ein echter Klasse-Fahrer, der bei einer Zwischenetappe den Unterschied ausmachen kann, selbst bei einem Massensprint mit 40 Fahrern. Mental ist er stark genug, um solche Etappen zu gewinnen. Bei günstigen Bedingungen sieht man ihn wahrscheinlich in Autun oder Bourg-en-Bresse…
Das ist das Kennzeichen unseres Teams. Egal ob Carlström, Quinziato oder Fischer - wir haben richtig anständige Fahrer, die bei einem erfolgreichen Ausreißversuch um den Etappensieg ein Wörtchen mitreden können. Wir werden also alle Hebel in Bewegung setzen und im Rennen für die nötige Stimmung sorgen.
Liquigas bei der Tour 2006
Die voraussichtliche Mannschaft: Michael Albasini (Sui), Manuel Beltran (Esp), Kjell Carlström (Fin), Murilo Antonio Fischer (Bra), Vladimir Miholjevic (Kro), Matej Mugerli (Sln), Filippo Pozzato (Ita), Manuel Quinziato (Ita), Willems Frederik (Bel)
Für Rabobank war die Tour 2006 ein Fingerzeig. Mit Denis Mentschow will das niederländische Team noch weitere Fortschritte machen und auf das Podium klettern. Man rechnet mit Siegen für Freire und Rasmussen bei Etappen mit einem ganz anderen Profil.
Sicherlich hat Denis jetzt das Ziel, einen Podiumsplatz einzunehmen, da er das Rennen im letzten Jahr als Sechster beendet hat. Seine Trumpfkarte ist die Erfahrung, die ihm vielleicht 2006 noch ein wenig fehlte. Meiner Meinung nach hat er sich seither weiterentwickelt und besitzt auch die Mittel, über den gesamten Rennverlauf hinweg mehr Konstanz an den Tag zu legen. Beispielsweise kommt es darauf an, ob er beim Zeitfahren genügend Leistung abrufen kann, und was er in dieser Hinsicht beim Kriterium des Dauphiné Libéré gezeigt hat, ist eher ermutigend. Zu den wichtigen Punkten zählt auch die Tatsache, dass wir schon recht früh in den Alpen sind und die Pyrenäen erst spät verlassen werden: Diese Tour wird sehr lange für die Favoriten, man muss über die ganze Distanz durchhalten!
Das Wichtigste für Rasmussen ist keineswegs der Gewinn des Bergfahrertrikots, sondern der Sieg bei einer tollen Bergetappe. Genau auf diese Art und Weise hat er ja im letzten Jahr die Führung in der Bergwertung übernommen. Falls er an einem Tag erneut viele Punkte sammeln kann, dann wird aus dem gepunkteten Trikot ein Ziel. Und für ihn ist es tatsächlich eine gute Sache, rasch in die Alpen zu kommen.
Natürlich kann Oscar in der ersten Rennwoche Etappen gewinnen, doch habe ich den Eindruck, dass die Sprinterkonkurrenz in diesem Jahr noch härter sein wird. Es gilt vor allem Petacchi zu schlagen, aber dann sind da ja noch McEwen, Boonen, sowie die jungen Wilden wie Cavendish. Die Stärke von Oscar liegt darin, dass er kein Zugpferd bis auf den letzten paar hundert Metern braucht. Sobald ihm Juan-Antonio Flecha zu einer korrekten Position für den Schlussspurt hilft, kann er bis zum Ende alleine durchziehen.
Rabobank bei der Tour 2006
Die voraussichtliche Mannschaft: Denis Mentschow (Rus), Michael Boogerd (Nie), Bram De Groot (Nie), Thomas Dekker (Nie), Oscar Freire (Esp), Juan-Antonio Flecha (Esp), Joost Posthuma (Nie), Michaël Rasmussen (Dän), Pieter Weening (Nie)
Der Manager von Barloworld, dessen Team zur Tour eingeladen wurde, wünscht sich, einen seiner Fahrer unter den TOP 10 der Gesamtwertung zu sehen. Das britische Team hofft auf den Straßen Londons auch auf einen Geniestreich des jungen Geraint Thomas …
Zunächst einmal ist es eine große Genugtuung, da es nicht selbstverständlich ist, dass eine Truppe wie unsere eine Wildcard bekommt. Ich empfinde es als Belohnung für die bisher geleistete Arbeit, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Jetzt müssen wir auf der Strecke unter Beweis stellen, dass wir das Niveau dieses Rennens haben.
Wir haben keinen ausgewiesenen Spitzenfahrer in unseren Reihen, aber andererseits weiß ich, dass meine Jungs solide Leistungen bringen, klar denken, wie Alexander Efimkin oder Konstantin Siutsou. Bei der Auswahl habe ich vor allem auf mentale Stärke geachtet. Dies ist bei dieser Art von Rennen der wichtigste Aspekt, insbesondere da es in diesem Jahr keinen herausragenden Favoriten gibt und kein Team, das in der Lage wäre, die Rundfahrt über die gesamte Dauer zu kontrollieren. Mit etwas Glück könnte sich vielleicht einer meiner Fahrer in die TOP 10 hieven.
Robert ist sehr schnell, aber in einem Massensprint dürfte es ihm trotzdem schwer fallen, Petacchi, McEwen oder Boonen einzuholen. Für ihn dürfte es lohnender sein, mit einer guten Ausreißergruppe mitzuziehen. Ich bin auch schon sehr gespannt, wie sich unser junger Waliser Geraint Thomas im Prolog von London schlagen wird. Er ist ein sehr starker Fahrer und ist schließlich auch Mannschaftsweltmeister. Dort könnte also seine Stunde schlagen!
Team: Robert Hunter (ZA), Felix Cardenas (CO), Giampaolo Cheula (I), Alexander Efimkin (RUS), Fabrizio Guidi (I), Paolo Longo-Borghini (I), Konstantin Siutsou (BLR), Mauricio Soler (CO), Geraint Thomas (UK)
Hendrick Redant (PRL): „Wenn man vom Podium träumt, darf man vom Gelben Trikot träumen"
Bei seiner dritten Tour-Teilnahme will der Australier Cadel Evans auf das Podium klettern. Robbie McEwen will seinerseits weitere Etappensiege verbuchen.
Im Großen und Ganzen verfolgen wir die gleiche Strategie wie im Vorjahr, und Cadel hat in der Tat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Der springende Punkt ist, dass er jetzt mit einer soliden und maßgeblichen Erfahrung an den Start geht. Was die Kondition angeht, so haben wir beim Dauphiné gesehen, dass er schon in Form war, und er hatte noch etwas Luft nach oben. Natürlich tritt er an, um sich im Vergleich zu 2006 weiter zu verbessern, er will also auf das Podium. Und wenn man vom Podium träumt, darf man vom Gelben Trikot träumen.
Sicherlich sind mehrere Teams besser bestückt als wir, doch Cadel kann auf eine Verstärkung zählen. Wir haben in unseren Reihen Dario Cioni und auch Chris Horner, der letztes Jahr früh gestürzt war, sowie Mario Aerts.
McEwen will vor allem Etappen gewinnen. Es stimmt, dass er bislang einige Siege weniger eingefahren hat als im Vorjahr. Allerdings herrscht in diesem Bereich auch ein immer größerer Konkurrenzkampf, doch kann er da mithalten. Petacchi hat beim Giro einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Wenn er sich in der gleichen Form präsentiert, dann ist er der härteste Konkurrent. Man muss sich aber auch vor den jungen Wilden in Acht nehmen, wi etwa Cavendish.
Predictor-Lotto bei der Tour 2006:
Die voraussichtliche Mannschaft: Cadel Evans (Aus), Mario Aerts (Bel), Christophe Brandt (Bel), Christopher Horner (Eu), Robbie McEwen (Aus), Fred Rodriguez (Eu), Johan Van Summeren (Bel), Dario Cioni (Ita), Win Van Huffel (Bel)
Der Manager von Française des Jeux schätzt, dass sich die Untervertragnahme seiner Fahrer durch einen Etappensieg auszeichnen wird. Ein Glücksgefühl, dass das Team seit der Tour 2003 mit Bradley McGee und Baden Cooke nicht mehr erlebt hat.
Wie in jedem Jahr wäre ich sehr froh, wenn es uns gelingen würde, eine Etappe zu gewinnen. Das mag bescheiden klingen, aber wir wissen, dass am Ende nicht jedes Team einen Etappensieg für sich verbuchen wird. Davon abgesehen, bin ich nicht wählerisch und würde mich mit jeder Etappe begnügen, am liebsten möglich früh. Nach dem Prolog, für den wir keinen potenziellen Kandidaten an den Start schicken können, müssen unsere Fahrer angreifen.
Nein, das Kapitel 2006 haben wir schon lange abgeschlossen. Außerdem erscheint mir unsere Truppe leistungsstärker als im letzten Jahr, denn die erfahrenen Fahrer sind gereift und die jungen haben sich weiterentwickelt. Und ganz gleich, ob die Tour im Vorjahr für uns erfolgreich gelaufen ist oder nicht, man geht in jedem Jahr wieder mit dem Ehrgeiz an den Start, möglichst gut abzuschneiden.
Er geht in der Tat an den Start, aber er ist nur dabei, um zu lernen.
Française des Jeux bei der Tour 2006
Voraussichtliche Teamaufstellung: Sandy Casar (F), Sébastien Joly (F), Rémy Di Grégorio (F), Mathieu Ladagnous (F), Sébastien Chavanel (F), Benoît Vaugrenard (F), Philippe Gilbert (B), Thomas Lövkvist (SV) und ein weiterer Fahrer, entweder Mickael Delage (F), Carlos Da Cruz (F) oder Lilian Jégou (F).
Luc Eisenga (TMO): „Die Top 5 für Rogers, vielleicht noch ein bisschen mehr"
Das Team T-Mobile, das nach dem Weggang von Klöden und Ausscheiden von Ullrich größtenteils umgebildet wurde, zählt auf seinen Kapitän Michael Rogers, um vorn mitzumischen. Die jungen Fahrer sind bei der Tour dabei, um zu lernen.
Ja, auf ihn setzen wir in der Gesamtwertung. Michael gehört ganz sicher zu der Liga von Fahrern, die in der Lage sind, sich unter den ersten zehn zu platzieren, obwohl diese Fahrer in diesem Fall sehr zahlreich sind. Aber sein Potenzial ist beachtlich, da er im Zeitfahren sehr stark und außerdem in der Lage ist, auch bei den schwierigsten Anstiegen mit den Besten mitzuhalten. Er kann also die Top 5 anpeilen, vielleicht geht sogar noch ein bisschen mehr.
Bei den Pässen rechnen wir mit Bergfahrern wie Sinkewitz, Guerini und Kirchen, die erfahren sind und die Schwierigkeiten kennen. Was vor allem zählt, ist, dass alle Fahrer wirklich bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützen. Wir waren im Juni eine Woche zusammen im Trainingslager in den Pyrenäen und ich habe dort einen starken Teamgeist gespürt.
Wir haben uns in diesem Jahr für eine Rekrutierungsstrategie entschieden, die sich im Rahmen der Neuausrichtung unseres Teams auf den Nachwuchs konzentriert. Es handelt sich um ausgezeichnete Fahrer, aber sie sind vorrangig bei der Tour, um zu lernen. Wenn wir Nachwuchsfahrer bei der Tour an den Start schicken, dann nicht, um sie zu "verheizen". Unsere Absicht ist aber auch nicht, dass sie drei Wochen im sicheren Schutz des Hauptfelds verbringen. Sie müssen auch in der Lage sein, etwas zu riskieren.
T-Mobile bei der Tour 2006
Voraussichtliche Fahrer : Michael Rogers (AUS), Bernhard Eisel (A), Linus Gerdemann (D), Bert Grabsch (D), Kim Kirchen (Lux), Patrik Sinkewitz (D), Giuseppe Guerini (I), Stephan Schreck (D), Axel Merckx (B), Marcus Burghardt (D)
Gianluigi Stanga (MRM): „Für Petacchi ist und bleibt McEwen der gefährlichste Gegner" Alle Kräfte des Teams werden für das oberste Ziel des Rennstalls mobilisiert: Petacchi zum Etappensieg zu verhelfen. Erik Zabel könnte aber auch vorn mitmischen.
Es stimmt, dass wir keine Trumpfkarte im Team haben, die um einen guten Platz in der Gesamtwertung fahren könnte, aber auf den Etappen ist mit uns zu rechnen. Alessandro Petacchi ist unsere größte Hoffnung, aber auch Erik Zabel könnte eine Etappe gewinnen. Auf dem Papier ist es logisch, dass Petacchi die Nummer 1 des Teams ist, aber ich zwinge Zabel nicht, sein Helfer zu sein. Deshalb kann es sein, dass je nach Tag und Etappe der eine oder der andere sein Glück versucht. Wir starten bei mehreren Rennen mit dieser Strategie und sie geht bei uns auf.
Erstens ist die Etappe auf den Champs-Elysées für ihn wie für alle anderen Sprinter auch ein Traum. Und natürlich hat er sich vorgenommen, das grüne Trikot zu holen. Schließlich hat er beim Giro d'Italia gezeigt, dass er in der Lage ist, sich in den Bergen zu behaupten, obwohl die Etappen sehr anspruchsvoll waren.
Trotz seiner 33 Jahre hat Petacchi beim Giro d'Italia gezeigt, dass er immer noch in der Lage ist, fünf Etappen zu gewinnen! Sicher gibt es auch junge Fahrer, die zur Spitze aufschließen, und wir werden beispielsweise Bennati im Auge behalten müssen, aber sein gefährlichster Gegner ist und bleibt McEwen, und es wird sicher noch Zweikämpfe zwischen den beiden geben. Wir haben auf jeden Fall ein leistungsstarkes Team, und wenn Alessandro gute Beine hat, wird es mit Lancaster als letztem Sprintanfahrer im Finale noch klappen.
Milram bei der Tour 2006
Voraussichtliche Zusammensetzung des Teams: Alessandro Cortinovis (I), Ralf Grabsch (D), Andriy Grivko (UKR), Christian Knees (D), Brett Lancaster (AUS), Alberto Ongarato (I), Alessandro Petacchi (I), Marcel Sieberg (D), Erik Zabel (D)
Nach dem Aufenthalt in London wird die Tour de France zwei Nachbarländer anlässlich der 94. Auflage besuchen: Belgien am 9. und 10. Juli bei den Etappen Dünkirchen-Gent und Waregem -Compiègne und Spanien bei einem Ausflug von 50 km am 25. Juli auf der Strecke zwischen Orthez und dem Col d’Aubisque. Auch wenn die Details der Vorbereitung nicht so dicht sind wie bei den englischen Partnern, so haben die Tour-Verantwortlichen doch zahlreiche Fragen mit den Behörden der beiden betroffenen Ländern, wo zahlreiche Zuschauer an den Straßen erwartet werden, zu regeln. Aus diesem Grund sind am 4. Mai und Mouscron in Belgien und am 11. Mai in Pampeluna in Spanien zwei Sitzungen veranstaltet worden, um die Modalitäten der französischen Sicherheitsvorkehrungen in den durchquerten Ländern zu definieren : die Schaffung von gemischten Teams aus der französischen Polizei, der republikanischen Garde und der Polizei des Landes, sowie die private Nutzung der Straße und die Harmonisierung der Sicherheitsregeln. Diese Begegnungen haben vor allem die Begeisterung der belgischen und spanischen Verantwortlichen in Erwartung der Grande Boucle auf ihrem Boden deutlich gemacht. Die Radfahrer können sicher sein, unter optimalen Sicherheitsbedingungen empfangen zu werden.
Christian Prudhomme war gestern in der Gegend von Stuttgart, genauer gesagt im Herrenberg, um die Strukturen des Radstalls Gerolsteiner zu besuchen. Für den Tourdirektor war es vor allem die Möglichkeit, die gemeinsam mit Hans-Michael Holczer, dem Manager des deutschen Teams, eingenommenen Positionen zu bestätigen.
Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, einige Teams während der Wintertrainingseinheiten zu treffen. Da ich vor einigen Wochen mit T-Mobile auf den Balearen war, wollte ich mich auch mit den Leitern von Gerolsteiner treffen, die wie wir und wie immer mehr Teams sich im Kampf gegen Doping einsetzen. Dabei teile ich mit Bob Stapleton, dem Chef von T-Mobile, und mit Hans Michael Holczer, dem Team von Gerolsteiner, die gleiche Philosophie.
Hans Michael Holczer ist ein wirklicher Fahrradfan. Er will diesen herrlichen Sport mit allen Mitteln verteidigen. Augenblicklich müssen wir ein schweres Problem lösen : die Affaire Puerto. Die Tour de France kann nicht auf sportlicher Ebene handeln, aber wir wissen im Gegenzug, dass wir zu diesen Fragen führende Meinungsträger sind. Wir wollen deshalb diejenigen stürzen, die verbotene Dinge tun. Was mich interessiert, sind dabei nicht die Affären von gestern oder vorgestern, sondern das Fahrerfeld 2007, für den Radsport von heute und morgen.
Ja, denn es gibt für den Sport einen Zukunft dort. Als ich gesehen habe, wie viele Menschen sich an die Straßen begeben hatten bei der Tour 2005, vor allem in Karlsruhe, habe ich mich beinahe gefragt, wie wir die Etappe beenden sollten ! Und gestern waren rund zwanzig Journalisten bei der Pressekonferenz dabei. Ich bin also davon überzeugt, dass es ein eindeutiges Interesse für den Radsport in Deutschland gibt, was nur in Leidenschaft umgesetzt werden muss.
Der Präsident der UCI Pat McQuaid, der Direktor der Tour de France Christian Prudhomme (als Vertreter der Organisation) und der Präsident der AIGCP Patrick Lefévère haben sich heute in Moudon in der Schweiz im Rahmen des Starts der 3. Etappe der Romandie-Tour getroffen. Bei dieser Sitzung haben die drei Parteien ihren gemeinsamen Willen kund getan, sich mit allen Mitteln dafür einzusetzen, um eine schnelle und endgültige Lösung für die "Puerto"-Affäre zu finden. Die Herren McQuaid, Prudhomme und Lefévère sind der Meinung, dass « dieses Treffen für die Zukunft unseres Sportes von großer Bedeutung ist und es zeigt, dass alle Betroffene sich vorbehaltlos im Kampf gegen Doping einsetzen ».
Diese in Moudon erneut bestätigte Einheit ist die unbedingt notwendige Grundlage für die Aktionen, die nicht nur im Hinblick auf die Tour de France 2007 unternommen werden (Erhöhung der Anzahl unangekündigter Kontrollen währen der Trainingszeit), aber auch im allgemeinen Kontext der Anstrengungen von UCI, ASO und AIGCP im Kampf gegen Doping.
Durch die im Jahr 2004 verabschiedeten Dezentralisierungsgesetze mussten die Organisatoren der Tour de France ihre Arbeitsverfahren hinsichtlich der Bereitstellung und der Anpassung der vom Fahrerfeld im Juli befahrenen Straßen anpassen. Da die Nutzung und die Wartung eines großen Teils der Nationalstraßen Gegenstand einer Kompetenzübertragung vom Staat an die Departements waren, hat die Tour sich natürlich an diese veränderten Gesprächspartner angepasst. Weil die Strecke der Tour de France auf Straßen gezeichnet ist, die zu 97 % von den Departements verwaltet werden, ist eine technische Partnerschaft mit der Assemblée des Départements de France (A.D.F., Versammlung der Departements Frankreich) am 24. April 2007 abgeschlossen worden.
Das Abkommen über die praktischen Modalitäten der Straßenutzung (Einführung der privaten Nutzung…) für die Tour 2007 sieht vor allem folgende Neuigkeiten vor :
Die Bretagne, die im Jahr 2008 den Start der Tour de France organisiert, bereitet sich auf das Ereignis vor, das das sportliche Leben der Region prägen wird. Daniel Gilles, Vize-Präsident des Regionalrates, der für Sport zuständig ist, hat am 2. Mai mit mehreren Mitarbeitern Christian Prudhomme bei einer ersten Arbeitssitzung seit der offiziellen Ernennung der Bretagne im letzten Januar getroffen.
Mehr als ein Jahr vor dem Ereignis ging es bei diesem Treffen vor allem darum, die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Gesprächspartnern zu definieren und weniger darum, die praktische Organisation des Starts und der beiden ersten Etappen zu entscheiden. “Wir haben einen Arbeitskalender festgehalten und Ideen über die Themen, die uns annähern, ausgetauscht,” erklärte Christian Prudhomme bei Abschluss dieser Diskussion. “So wissen wir zum Beispiel, dass im Bereich der Kommunikation es zahlreiche Möglichkeiten im Laufe des Jahres geben wird, um über die Tour in der Bretagne zu sprechen. Das Festival Breizh Touch in Paris vom 16. und 23. September ist eine solche Gelegenheit. Genau wie die Radmesse. Ein Termin ist also vereinbart. Ich war übrigens sehr erfreut, dass Daniel Gilles ganz besonders auf die Nachricht an die jungen Schüler der Primarschulen mit “A Chacun son Tour” achtet. Wir wollen gemeinsam Mittel suchen, um diese Operation in der Region der Bretagne zu unterstützen”.